Kopf versus Herz: Warum Verhaltensexperimente der Schlüssel in der PTBS-Therapie sind
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In dieser Episode von „PsyFobi“ tauchen wir tief in ein zentrales, aber oft unterschätztes Werkzeug der kognitiven Therapie bei Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) ein: das Verhaltensexperiment. Während viele Behandlungsansätze die Theorie gut vermitteln, bleibt in der Praxis oft eine Lücke zwischen dem, was Patienten rational verstehen (Kopf), und dem, was sie emotional fühlen (Herz) – die sogenannte „Kopf-Herz-Lücke“.
Wir besprechen, warum Verhaltensexperimente weit mehr sind als klassische Konfrontationsübungen: Es geht nicht um bloße Gewöhnung, sondern um das aktive Testen von Überzeugungen und das Sammeln neuer, korrigierender Informationen. Von der Überprüfung von Sicherheitsverhaltensweisen und dem Stoppen von Grübeln bis hin zu kreativen Ansätzen wie Umfragen oder Besuchen am Traumaort – wir beleuchten, wie Therapeuten Berührungsängste abbauen und Experimente individuell und wirksam gestalten können. Erfahren Sie, wie Sie diese kraftvollen Interventionen nutzen, um festgefahrene Traumata zu aktualisieren und Patienten dabei zu helfen, ihr Leben aktiv zurückzugewinnen.--------------------------------------------------------------------Quelle: Murray, H., & El-Leithy, S. (2021). Behavioural Experiments in Cognitive Therapy for Posttraumatic Stress Disorder: Why, When, and How? Verhaltenstherapie, 31(1), 50–60. https://doi.org/10.1159/000511921