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Klasse Literatur

Klasse Literatur

著者: Mesut Bayraktar
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Ich heiße Mesut Bayraktar und bin Autor. In diesem Podcast spreche ich mit Gästen über klassische und neue Literatur. Die Titel werden mit Klassenperspektive eingeordnet und diskutiert, unabhängig vom vorgegebenen Kanon.Mesut Bayraktar アート 哲学 文学史・文学批評 社会科学
エピソード
  • Ep. 9 „Der geteilte Himmel“ von Christa Wolf
    2026/07/06
    Welche Literatur entsteht, wenn man die Trennung von Kunst und Arbeiterklasse überwindet? „Der geteilte Himmel" erschien 1963 und ist die erste umfangreiche Erzählung von Christa Wolf. In der DDR wurde der Roman positiv aufgenommen, weil er den Sozialismus grundsätzlich bejahte, gleichzeitig aber auch Probleme und Widersprüche offen ansprach. In der westdeutschen BRD konzentrierte sich die Kritik auf die psychologische Tiefe und den Stil, sodass man westlich der Elbe vom Inhalt abstrahierte. Heute wird der Roman fälschlicherweise auf den Bau der Berliner Mauer 1961 verkürzt. In dieser Folge spreche ich mit der Sozialwissenschaftlerin und Redakteurin von kritisch-lesen Johanna Bröse über die Stärken einer Literatur im sozialistischen Aufbau.
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    1 時間 29 分
  • Ep. 8 „Der Absturz“ von Édouard Louis
    2026/06/08
    Wie über jemanden schreiben, dessen Perspektive durch die eigene ersetzt wird? „Der Absturz" von Édouard Louis erschien 2025 in Frankreich und 2026 in deutscher Übersetzung. Darin porträtiert er das Leben und den Tod seines älteren Bruders. Laut Louis ist das Buch „der Abschluss eines Familienfreskos, das vor zehn Jahren begann". Auffällig ist diesmal, wie sehr Psychologie im Gegensatz zu Klassenanalyse in den Vordergrund rückt. Wie zuletzt ist auch dieser Text kurz und hat viele Absätze. Solche Texte würden nicht verlegt werden, doch Louis garantiert den verlegerischen Erfolg. In dieser Folge spreche ich mit dem Journalisten und Autor Olivier David über den Nutzen und Wert von Louis' Büchern für die Arbeiterklasse.
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    1 時間 17 分
  • Ep. 7 „Die leeren Schränke“ von Annie Ernaux
    2026/05/25
    Kann man aus Klassenhass Literatur machen? „Die leeren Schränke" ist ein Schlüsseltext für das Gesamtwerk von Annie Ernaux. Es ist 1974 erschienen, als sie 34 Jahre alt war, und handelt von der Bildungsaufsteigerin Denise Lesur. Der Text zeigt schon früh die typische Verbindung von persönlicher Erinnerung und Kapitalismus-Kritik in Ernaux' Prosa. In ihrer Nobelpreisrede 2022 sagte sie, dass sie seit ihrem 22. Lebensjahr schreibt, „um meine Klasse zu rächen". Der autofiktionale Debütroman steht am Anfang ihrer Klassenliteratur. In dieser Folge spreche ich mit der Sozialwissenschaftlerin und Redakteurin Lena Hezel, wie Erfahrungen und Situationen von Menschen aus der arbeitenden Klasse die Literatur verwandeln.
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    1 時間 18 分
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