エピソード

  • KI? Es kommt auf die Aufmerksamkeit an!
    2026/08/29

    Macht uns KI dümmer oder einfach nur fauler?

    Ich glaube: weder das eine noch das andere automatisch.

    KI kann uns tatsächlich Denkaufwand abnehmen. Genau darin liegt ihr Nutzen. Aber auch ihr Risiko. Es liegt an der Aufmerksamkeit der Aufgabe.

    Wenn ich ChatGPT frage, bevor ich selbst über ein Problem nachgedacht habe, delegiere ich nicht nur Arbeit. Ich delegiere möglicherweise einen Teil meines Denkprozesses.

    Deshalb ist für mich entscheidend, wann KI ins Spiel kommt.

    Erstens: selbst denken.
    Was weiss ich bereits? Was vermute ich? Was ist eigentlich die konkrete Frage?

    Zweitens: KI nutzen.
    Nicht nur, um eine Antwort zu bekommen, sondern um Perspektiven, Argumente, Gegenargumente und Zusammenhänge sichtbar zu machen.

    Und drittens: das Ergebnis challengen.
    Stimmt das wirklich? Was fehlt? Welche Annahmen stecken darin? Welche Gegenposition gibt es? Wo könnte die KI halluzinieren oder zu schnell vereinfachen?

    Das Problem ist deshalb vielleicht gar nicht, dass KI uns dümmer macht.

    Das grössere Problem entsteht, wenn wir uns daran gewöhnen, nicht mehr vorher nachzudenken und nachher nicht mehr zu prüfen.

    KI sollte unser Denken nicht ersetzen. Sie sollte Widerstand erzeugen, neue Perspektiven liefern und uns helfen, besser zu denken.

    Vielleicht lautet die entscheidende Frage deshalb nicht:

    "Wie intelligent ist die KI?"

    Sondern:

    "Wie intelligent nutzen wir sie?"



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    Wer bin ich?
    Roger Basler de Roca | MSc Digital Business | PhD Candidate

    Als Digital-Unternehmer, Buchautor und Top-100-Speaker bin ich seit über 25 Jahren in digitalen Welten zu Hause – mit einer besonderen Leidenschaft für Künstliche Intelligenz, Algorithmen und die Souveränität des Menschen im digitalen Zeitalter.

    Ich spreche die Sprache der Algorithmen, auch wenn Pflanzen bei mir weniger gut gedeihen. Mein Ziel: Menschen und Organisationen befähigen, Digitalisierung und KI nicht nur zu nutzen, sondern selbstbestimmt zu gestalten.

    Mein Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau digitaler Geschäfts- und Wachstumsmodelle durch Educational Consulting – der Schnittstelle von Bildung, Technologie und unternehmerischem Denken.

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    5 分
  • Der Agent kauft für dich ein: Wer kontrolliert den Checkout von morgen?
    2026/08/22

    Perplexitys KI-Assistent kauft eigenständig auf Amazon einkaufen, im Auftrag der Nutzer, ohne dass Amazon das verhindern kann. Fast zeitgleich schaltet Google sein eigenes Agenten-Feature "Ask Maps" live, das Essen bestellt, Hotels bucht und Events findet, direkt in der eigenen Plattform verankert.

    Mal sehen ob sich das wirklich durchsetzt, bzw ob und wann es nach Europa kommt.


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    5 分
  • Fast alle nutzen KI. Fast keiner verdient daran?
    2026/08/15

    88 Prozent der Unternehmen weltweit setzen KI in mindestens einer Geschäftsfunktion ein, doch nur 5 Prozent gehören zu den Vorreitern mit messbar doppeltem Umsatzwachstum.

    In dieser Folge zeige ich, was diese 5 Prozent anders machen: Sie starten beim Ergebnis statt beim Tool, verändern Prozesse statt nur Software einzuführen, und messen konsequent Wert statt Aktivität.

    Der Unterschied zwischen KI-Nutzung und KI-Wertschöpfung liegt nicht in der Technologie, sondern in der Strategie dahinter.


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    7 分
  • Was Pink Floyd mit Kimi K3 zu tun hat
    2026/08/08

    Ein Pekinger Labor, benannt nach einem Pink-Floyd-Album, baut das grösste offene KI-Modell der Welt. Und dreht die Preisfrage um.

    Der Firmenname geht auf "The Dark Side of the Moon" zurück, die Lieblingsplatte des Gründers, und die Firma wurde am fünfzigsten Jahrestag der Plattenveröffentlichung eingetragen.

    Klingt nach Spielerei. Ist es nicht. Der Gründer hat in Tsinghua studiert, an der Carnegie Mellon promoviert und an Arbeiten mitgeschrieben, auf denen heute praktisch jedes grosse Sprachmodell aufsetzt.

    Kimi K3 hat zwei Komma acht Billionen Parameter und liegt in unabhängigen Rankings unter den ersten vier von 189 Modellen. Die entscheidende Nachricht steht aber nicht im Benchmark, sondern auf dem Preisschild. China verkauft seine Spitzenmodelle nicht mehr unter Wert. Damit fällt das bequemste Gegenargument weg, und eine unbequemere Frage rückt nach.

    Und hier ist das Video: https://youtu.be/yvJYw2gR0cU?is=cYdO-_N-7ajqo6Ph


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    5 分
  • OpenAi und Huggingface: Wenn der Sicherheitstest zum Sicherheitsvorfall wird
    2026/08/01

    Hugging Face meldete im Juli 2026 einen Einbruch in die eigene Produktionsinfrastruktur. Über ein Wochenende liefen mehr als siebzehntausend einzelne Aktionen, gesteuert von einem autonomen Agentensystem. Fünf Tage lang war der Absender unbekannt. Dann meldete sich OpenAI: Es waren die eigenen Modelle, ausgebrochen aus einer internen Sicherheitsevaluation.

    https://huggingface.co/blog/security-incident-july-2026

    Diese Folge widerspricht der Erzählung, die den Fall gerade begleitet. Die Modelle haben keinen Eigenwillen entwickelt. Sie haben ein Ziel konsequent verfolgt und die Testumgebung nicht als Grenze behandelt, sondern als Teil des Lösungsraums.

    Die relevante Frage lautet deshalb nicht, ob KI gefährlich wird, sondern warum die Abgrenzung nicht hielt. Und warum fünf Tage ohne Absender kein KI-Problem sind, sondern ein Incident-Response-Problem.


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    6 分
  • Widerstand gegen Rechenzentren auch in der Schweiz
    2026/07/25

    In Benken ZH formierte sich diesen Monat Widerstand gegen den Bau neuer Rechenzentren, so deutlich, dass der Nachrichtendienst des Bundes weitere Sabotageakte für wahrscheinlich hält.

    Eine Episode über das Souveränitätsparadox: Unabhängigkeit von US-Cloud-Konzernen verlangt genau jene physische Infrastruktur, die vor Ort auf Wasser-, Energie- und Akzeptanzprobleme stösst.


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    6 分
  • USA sperren KI-Modelle für die Welt und China liefert die Antwort gratis nach
    2026/07/18

    Am 12. Juni 2026 sperrt die US-Regierung den Zugang zu Anthropics stärksten Modellen für den Rest der Welt. Einen Tag später veröffentlicht ein chinesisches Unternehmen ein Modell, das fast gleich gut ist, für praktisch jeden kostenlos herunterladbar.

    Das ist kein Zufall im engeren Sinn, aber ein Lehrstück darüber, wie Abschottung den eigenen Wettbewerbsvorteil untergräbt.


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    5 分
  • Microsoft raus? Was hinter dem Schweizer Cyber-Exit wirklich steckt
    2026/07/11

    Bundeskanzlei, Armee und Wettbewerbskommission fahren gerade drei unterschiedliche Strategien gegen dieselbe Abhängigkeit, während der Kanton Schwyz im selben Moment auf Microsoft 365 wechselt.

    Eine Einordnung zu Vendor Lock-in, mehr als einer Milliarde Franken Lizenzkosten über zehn Jahre und der Frage, was digitale Souveränität in der Verwaltungspraxis tatsächlich bedeutet, jenseits der Schlagzeile.


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    5 分