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Kühles Köpfchen

Kühles Köpfchen

著者: Jennifer Olivia Kindereit
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Kopfhörer auf, Entspannung an! Hallo! Und Herzlich willkommen beim Podcast ‘Kühles Köpfchen’. Ich bin Jennifer Kindereit, Mentalcoach und Sängerin. Ich veröffentliche für euch wöchentlich neue Podcast-Episoden, die sich um den kühlen Kopf im stressigen Alltag drehen.  Viel Zeit, braucht ihr fürs Hören nicht. Kaum länger als 5 Minuten dauern die Folgen. Und solltest du doch mehr Lust und Zeit für Entspannung haben, kannst du gern in eine meiner Meditationen auf meinem YouTube-Kanal 'Kühles Köpfchen' hineinhören.  Also Kopfhörer auf und sollte dir gefallen was du hörst, abonniere mich ganz einfach, damit du auch keine meiner neuen Folgen verpasst. Ich wünsche dir viel Spaß beim Hören!Jennifer Olivia Kindereit 心理学 心理学・心の健康 衛生・健康的な生活
エピソード
  • 008. Schlagfertigkeit
    2021/02/28
    Manchmal fühlen wir uns vom Verhalten anderer Menschen überfahren und wissen nicht genau, wie wir darauf angemessen reagieren sollen. Schlagfertigkeit ist jedoch erlernbar.

    Zum Nachlesen Deutsch:

    Schlagfertigkeit - Das, was einem immer erst hinterher einfällt.
    Der Begriff Schlagfertigkeit setzt sich aus den Worten ‘Schlag’ vom Verb ‘schlagen’ und ‘Fertigkeit’ so wie ‘fähig-’ oder ‘bereit sein’ oder ‘können’ zusammen und bezeichnet die Fähigkeit eine schnelle, treffende, zumeist witzige Reaktion auf sprachliche „Angriffe“ zu zeigen. Schnell und souverän kontern. Man besitzt also die Fertigkeit sprachlich angemessen zurückzuschlagen. Schlagfertigkeit verrät Intelligenz, Geistesgegenwart und vermittelt den Eindruck von Selbstbewusstsein. Sie hilft uns klare Grenzen aufzuzeigen oder eine Situation zu entstressen. Sie hilft zwar nicht Probleme zu lösen, aber leistet einen Beitrag dazu gelassener, selbstbewusster und souveräner mit problematischen Situationen in Gesprächen umzugehen. Sie kann uns auch die Gelegenheit bieten eine Kommunikation am Laufen zu halten, wenn sie darauf zusteuert sich in peinliches Schweigen zu verwandeln oder dabei helfen das Wohlbefinden der Personen in einer Beziehung, sei es die zum Partner, Freund, Arbeitskollegen oder Vorgesetzten, zu steigern, indem sie das Kräfteverhältnis der Beteiligten ausbalanciert. Sie ist eine Form eleganter Kommunikation und bietet uns die Möglichkeit unser Gesicht zu wahren. 
    Ich habe eine Bekannte, die ich wirklich sehr gern habe. Sie neigt jedoch dazu ohne darüber nachzudenken Menschen mit ihren Fragen oder Kommentaren vorzuführen oder gar anzugreifen. Ich kann mich sehr gut an eine Situation erinnern, in der sie mir beim Einkauf über den Weg lief, mich anlächelte und sagte: “Hallo Jenny! Schön dich zu sehen. Wie geht es dir?”... soweit, so freundlich… aber dann kam es. “Tolle rote Haare hast du. Steht dir. Aber ich glaube, du musst mal nachfärben, der Ansatz ist schon stark zu sehen. Und sag mal, bekommst du etwa schon graues Haar?”. Was sollte ich darauf antworten? Ich bin ein sehr höflicher Mensch und  verärgere ungern. Ich habe immer das Bedürfnis meinem Gegenüber ein gutes Gefühl zu vermitteln und etwas von meinem Lächeln abzugeben. Also habe ich geantwortet: “Ich weiß, ich habe am Wochenende schon einen Termin beim Friseur. Schön, dass wir uns hier treffen.”  Erst nachdem ich mich den ganzen Tag über geärgert hatte, fiel mir eine angemessene Antwort ein, die höflich gezeigt hätte, dass das Verhalten meiner Bekannten unangemessen gewesen ist. Aber viel zu oft, fällt einem das Richtige erst nach diesen Situationen ein. 
    Die gute Nachricht ist, Schlagfertigkeit ist erlernbar. Ich vergleiche es gern mit einer Art Kampfsport. Aber ein Kampfsport der eleganten Sorte. Ähnlich wie die Bewegungsabläufe beim Thai Chi erlernt werden, können wir Gesprächsabläufe einüben. Wir können lernen die Energie des Schlages, zu dem unser Gegenüber schon längst ausgeholt hat, nicht einfach hinzunehmen oder mit viel Kraft versuchen abzuwehren. Stattdessen können wir sie aufnehmen und ganz ohne große Mühe, aber mit der richtigen Technik einfach wieder zurückgeben. Je stärker unser Gegenüber ausholt, desto leichter macht er es uns ihm diese Wucht zurückzugeben. In meinem Fall mit meiner überaus angriffslustigen Bekannten hätte ich z.B. antworten können: “Oh, ich merke dich beschäftigt das Älterwerden. Möchtest du darüber reden?”. Ich nehme also den Kern der Kritik auf und gebe es als ihr eigenes Thema wieder zurück. Eine sehr gute Methode um solche Antworten schneller parat zu haben, ist das Eintrainieren von möglichen Gesprächsabläufen. Wir können uns Situationen, in denen wir uns immer wieder regelrecht überfahren fühlen, merken und uns einen angemessenen Konter überlegen. Dabei sollten wir jedoch beachten, dass wir nicht unfair werden. Denn wir wollen nicht einfach überleben, oder dem anderen gar schaden. Wir wollen unsere Würde bewahren. Je mehr Situationen wir finden, desto besser. Wir können uns auch gern einige davon ausdenken, sie aufschreiben und versuchen sie nachzuspielen. Regelmäßiges Üben hilft uns immer eleganter dabei zu werden. Nach einiger Zeit, können wir versuchen unser Erlerntes in waren Situationen anzuwenden. Je häufiger wir schlagfertig reagieren, desto mehr Routine bekommen wir darin. Es verändert unseren Blick auf die Dinge und lässt uns gelassener und zufriedener werden. Das Beste aber daran ist, dass wir nicht unsere wertvolle Zeit damit verbringen, uns über Gewesenes zu ärgern.

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    6 分
  • 007. Alter Ego
    2021/02/21
    Ohne es zu merken, spielen wir täglich unzählige Rollen und vergessen dabei manchmal, wer wir eigentlich sind. Wir haben ein verborgenes Kryptonit, das uns täglich unsere Kraft raubt. Wir sollten uns auf die Suche danach machen um uns unsere eigenen Superkräfte wiederzuholen. 

    Zum Nachlesen Deutsch:

    Alter Ego - Wer bist du?
    Superman hat eins, Batman ist eins, Thor braucht keins und weder Hulk noch Bruce Banner wollen eins… Der Begriff ‘Alter Ego’ kommt aus dem lateinischen und bedeutet so viel wie das andere oder zweite Ich oder die zweite Identität. Die Menschen sind seit jeher von Superhelden und ihren alternativen Identitäten fasziniert. Eine Faszination, hinter der mehr steckt als wir denken. Unser Gehirn findet grundsätzlich immer erst einmal Menschen sympathisch, die wenig kognitive Dissonanzen im Gehirn auslösen. Wir können Bekanntes besser verarbeiten als Unbekanntes. Unser Gehirn muss dann weniger arbeiten und Energie aufwenden und kann schneller abwägen oder eine Entscheidung treffen. Menschen empfinden wir als hübsch, wenn sie sehr symmetrische Züge in Körperhaltung, - form und Gesichtszügen aufweisen. Bis zu einem gewissen Grad sehen wir gesünder und gepflegter aus, je weniger Auffälligkeiten unsere Haare, unsere Haut oder unsere Kleidung aufweisen. Denn diese Dinge machen es unserem Gehirn schwieriger. Wir wirken problematischer und somit in gewisser Weise unsympathischer. Gleiches gilt für unser Verhalten und unsere Lebensführung. Unser Gehirn bewertet es als positiv, wenn unser Eindruck oder unsere Erwartungen immer wieder bestätigt werden. So können wir Menschen besser einschätzen und fühlen uns wohler. 
    Was hat das alles nun mit uns selbst zu tun? Wir Menschen sind bemüht ein ganz bestimmtes Bild nach außen zu präsentieren. Wir nennen das ‘einen guten Eindruck machen’. Ich nenne es ‘ein Alter Ego erschaffen’. Denn um einen guten Eindruck zu hinterlassen, versuchen wir den Menschen zu verstecken, der wir eigentlich sind. Wir maskieren uns, halten uns an ganz bestimmte Regeln oder Etikette, entscheiden uns für einen bestimmten Kleidungsstil und Freizeitaktivitäten, die unserem Beruf, Familien- oder sozialen Stand entsprechen. Wir versuchen also gleichförmig, makellos oder einfach angepasst zu sein, um niemandem Anlass zu geben, uns abzulehnen. Wir konstruieren so ein Gesamtbild unseres Ichs, das maßgeblich von äußeren Einflüssen oder Faktoren mitbestimmt wird. Dies ist ein Phänomen, dass das Leben der meisten Menschen beeinflusst. In der heutigen Zeit gipfelt dieses Phänomen in den Profilen der jungen Instagrammer oder Nutzer anderer sozialer Netzwerke. Sie sind bemüht jederzeit den besten Eindruck bei ihren Followern zu hinterlassen. Ein starker Druck, der auf ihnen lastet. Doch dieser Druck ist auch außerhalb von Instagram und Co für jede Alters- oder Berufsgruppe präsent. Nur die Regeln, Werte oder Normen unterscheiden sich. Für einige Frauen ist es zum einen die Rolle als Mutter und Hausfrau, die sich mit dem Bild der Karrierefrau manchmal nicht unter einen Hut bringen lässt. Oder der liebevolle, umsorgende Ehemann, der sich an anderem Platz durch Strenge und Stärke beweisen muss. 
    Ohne, dass wir es merken, finden wir uns Tag für Tag in Rollen wieder, die wir zu spielen versuchen. Dies kostet unseren Körper und Geist viel Energie und manchmal haben wir keine Reserven, um diesen Bildern immer zu entsprechen. Aus Ruhe und Gelassenheit wird dann schnell Anspannung und Erschöpfung. Wenn ihr euch manchmal ausgelaugt und müde fühlt, findet euer Kryptonit. Denkt darüber nach, wie viele verschiedene Rollen ihr in eurem Leben Tag für Tag annehmen müsst und ob ihr euch in diesen Rollen wirklich wohl fühlt. Vielleicht seid ihr eigentlich ein Superman und müsst euch als Clark Kent immer wieder unter Wert verkaufen oder ein Hulk, der stetig unterdrückt werden muss. Doch selbst wenn wir unzählige Rollen spielen. Das Wichtigste ist, dass wir nicht vergessen, wer wir eigentlich sind und dass wir unserem eigentlichen Ego treu bleiben und uns nicht in unseren Alter Egos erschöpft verlieren. 

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    5 分
  • 006. Stimmung
    2021/02/14
    Manchmal scheint die ganze Welt gegen uns zu sein. Wenn wir schlechte Laune haben, werden wir schnell vom Optimist zum Pessimist und unser Lächeln weicht einem Grummeln. Wir sollten uns dessen bewusst sein und vielleicht bemerken wir dann, dass nicht die Welt gegen uns ist, sondern wir es unser Stimmung wegen nur glauben...


    Zum Nachlesen Deutsch:

    StimmungIch bin nicht pessimistisch. Ich sag dir was, wir sollten aufgeben!

    Als Stimmung bezeichnet man in der Psychologie eine Form des angenehmen oder unangenehmen Fühlens. Sie bildet den Hintergrund unseres menschlichen Erlebens. Wir können in freudvoller, optimistischer oder melancholischer Stimmung sein. Es gibt so viele verschiedene Stimmungen, wie es Farben am Himmel gibt.  Verglichen mit Emotionen sind sie zwar nicht so intensiv, beeinflussen unser Verhalten im Alltag jedoch enorm, denn meist überdauern sie einen längeren Zeitraum. Haben wir schlechte Laune, fällt es uns nicht mehr so leicht in den richtigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Schon in unserer Kindheit haben wir Strategien erlernt; um durch unser Handeln die Stimmung unserer Mitmenschen zu verändern. Dies ist ein Teil unserer ‘Emotionalen Intelligenz’. Die ‘Emotionale Intelligenz’ scheint jedoch, wenn es um uns selbst geht, nicht ganz so gut zu greifen. Darum gibt es unzählige Ratgeber und Methoden, um unsere eigene Stimmung zu heben oder uns zu motivieren. Und machen wir uns nichts vor. Es gibt Tage, da haben wir einfach schlechte Laune. Wenn wir Glück haben, bemerken wir, dass wir mit dem falschen Fuß aufgestanden sind; und wenn nicht, ist es die Welt da draußen, die aus irgendeinem Grund offensichtlich gegen uns arbeitet. 
    Mit schlechter Laune wird aus einem Optimisten ein Pessimist, aus einem Lächeln ein Grummeln und aus dem “ Na klar, gern!” ein genervtes “Echt, jetzt?”. An diesen Tagen ist es, als hätte jemand unsere innere Ampel von grün auf rot gestellt. Da wir gelernt haben, dass wir diejenigen sind, die auf die Stimmung der Eltern oder der Freunde einen großen Einfluss haben können, liegt der Umkehrschluss oder eher Trugschluss nahe, dass die Menschen um uns herum also auch unsere Stimmung nicht nur maßgeblich beeinflussen, sondern gar dafür verantwortlich seien. Deswegen reagieren wir, wenn wir verstimmt sind, auch häufig zu Unrecht unfreundlich. Wir bewerten die Dinge, die wir erleben unterschiedlich, je nach unserer eigenen Stimmung. Die Lösung eines Konflikts oder der Ausgang einer Diskussion wird zu einem großen Teil von dieser bestimmt. Meine eigenen Kinder haben das im Zusammenleben mit mir sehr schnell verstanden. Sie wissen genau, in welchem Stimmungszustand sie mich am besten ansprechen, um die Dinge zu bekommen, die sie gern hätten. Auch mein Mann gibt mir kurz vor meiner Periode pauschal einfach immer Recht, weil die Diskussion von meiner Seite aus sonst immer in einem Meer aus Tränen enden würde. 
    Wenn wir also verstehen, dass nicht die Umstände oder die anderen Menschen für das, was mit uns oder um uns herum passiert, verantwortlich sind, sondern unsere eigene Stimmung einen viel größeren Einfluss darauf hat, landen wir wieder bei uns selbst. Bei dem Verständnis für uns oder in uns. Und ja, wir können unsere Stimmung mit der Hilfe von Ratgebern, Coaches oder psychologisch wertvollen Methoden ändern, für den Moment jedoch belassen wir es beim Entwickeln vom Bewusstsein für die Relevanz von Stimmung im alltäglichen Geschehen und der Wahrnehmung unserer eigenen Stimmung. Wenn ihr also mal das Gefühl habt, die ganze Welt sei gegen euch, haltet kurz inne, versucht einzuräumen, dass es eventuell an eurer Stimmung liegen könnte und versucht trotz allem in dieser Situation gnädiger mit euch und euren Mitmenschen zu sein. Wir können uns dann vorab pauschal bei uns und den Menschen in unserem Umfeld entschuldigen für unsere Laune. Dies hilft uns und allen anderen meist dabei, die Wogen zu glätten, einem größeren Konflikt aus dem Weg zu gehen und das eigene Gemüt ein wenig zu beruhigen.

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    5 分
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