Der biblische Shabbat ist eindeutig: Freitag Sonnenuntergang bis Samstag Sonnenuntergang. Jesus hat ihn so gehalten. Die Apostel haben ihn so gehalten. Nirgendwo im Neuen Testament steht: Ab jetzt feiern wir sonntags.
Und trotzdem tun es fast alle Christen seit fast 2000 Jahren. Wie konnte das passieren?
In dieser Folge gehen wir der Verschiebung auf den Grund. Wir schauen uns an, was die Auferstehung am „ersten Tag der Woche" damit zu tun hat, wie sich die frühe Gemeinde langsam vom jüdischen Kalender löste – und welche Rolle Kaiser Konstantin spielte, als er 321 n. Chr. den Sonntag zum Ruhetag erklärte.
War das eine geistgewirkte Weiterentwicklung? Oder ein politischer Kompromiss, bei dem etwas Heiliges auf der Strecke blieb? Und was sagen die, die bis heute am Samstag festhalten – Siebenten-Tags-Adventisten, messianische Juden, die orthodoxe jüdische Tradition?
Eine Folge über Kalender, Kirchengeschichte und die Frage, ob der Rhythmus, in dem wir ruhen, vielleicht mehr bedeutet, als wir denken.
Bibelstellen in dieser Folge: 3. Mose 23,32 · Markus 16,2 · Apostelgeschichte 20,7 · 1. Korinther 16,2 · Kolosser 2,16-17 · Römer 14,5-6 · 1. Mose 2,2-3