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Japans letzte Freitaucherinnen und wie sie Japan nach dem Erdbeben retteten

Japans letzte Freitaucherinnen und wie sie Japan nach dem Erdbeben retteten

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Aus der Serie "Verschwindendes Japan", Teil 4. Japan hat Traditionen, die Jahrtausende überdauert haben, doch auch sie geraten durch die Überalterung unter Druck. Heute geht es um die Ama, Japans legendäre Freitaucherinnen, die ohne Sauerstoffflasche bis zu zwei Minuten unter Wasser bleiben und deren Wissen nach dem Noto-Erdbeben plötzlich unverzichtbar wurde.

DIE AMA UND DER WIEDERAUFBAU DES MEERES

Die Ama, „Frauen des Meeres“, tauchen seit Jahrhunderten nach Abalone, Seeigeln und Muscheln. Heute gibt es nur noch wenige Hundert, meist zwischen 60 und 80 Jahre alt. Nach dem Noto-Erdbeben 2024 untersuchten 170 Ama vor Wajima die zerstörten Fanggründe, kartografierten Schäden am Meeresboden und halfen dabei, Lebensräume für Meerestiere wiederherzustellen. Eine aussterbende Tradition wurde so zu moderner Umweltarbeit.

GOOD NEWS: SCHWEINSWALE GESICHTET

In der Tokyo Bay wurden erstmals rund 30 bedrohte Schweinswale gemeinsam aus der Luft gefilmt. Ein seltenes Zeichen dafür, dass selbst in einer dicht besiedelten Metropolregion verlorene Biodiversität zurückkehren kann.

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Moderation & Produktion

Julia Shimura, Journalistin, Fixerin, Stringerin in Japan (FAZ, ARD, etc.)

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Feedback & Hinweise

Kontakt: j@jshimura.de

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www.juliashimura.de

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