エピソード

  • #97 Jüdische Geschichte Kompakt – 19.1 Audible Testimonies – Ein Gespräch mit Abby Anderton
    2026/09/04
    In der ersten Folge der 19. Staffel geht das Gespräch zwischen Abby Anderton (Baruch College/CUNY) und Anna Menny und Björn Siegel (beide IGdJ) den Potentialen und Herausforderungen einer musikwissenschaftlichen Forschungsperspektive zu Holocaust und Nachgeschichte nach. Anhand der 2026 erschienen Buchs Audible Testimonies zeigt Anderson dabei auf, welche Funktion Musik im Überleben, Erinnern und Bewahren einnehmen kann.
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    32 分
  • #96 Jüdische Geschichte Kompakt – 19.0 Intro – (Un-)erhörte Geschichte: Einblicke in aktuelle musikhistorische Projekte
    2026/09/04
    Im hier vorliegenden Intro zur 19. Staffel des Podcastkanals Jüdische Geschichte Kompakt zum Thema "(Un-)erhörte Geschichte: Einblicke in aktuelle musikhistorische Projekte" umreissen Miriam Rürup (MMZ), Anna Menny und Björn Siegel (beide IGdJ) die Grundgedanken zur Staffel und den jeweiligen Episoden. Sie stellen hierbei Fragen, wie z.B. Wie kann man in zeitgenössische Klangwelten eintauchen? Welche Funktionen hat Musik, Wie stark sind Gegenwart und Vergangenheit von Tönen geprägt oder Was wird gehört und was bleibt (un-)erhört. Damit verweisen sie auf die Themen, die in den folgenden vier Folgen zur Diskussion stehen werden und weiten damit den Blick darauf, was Töne uns wirklich erzählen können.
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    9 分
  • #95 Jüdische Geschichte Kompakt – 18.4 Zwischen Jerusalem, London und New York
    2026/08/07
    In der letzten Folge unserer Staffel, die Sie ab heute hören können, durften wir Ruth Nattermann begrüßen, mit der wir über die Geschichte des Leo Baeck Instituts (LBI) gesprochen haben, also jenem weltweit wichtigsten Dokumentations- und Forschungszentrum zur Geschichte des deutschsprachigen Judentums, das aus der deutsch-jüdischen Diaspora heraus entstanden ist und das im vergangenen Jahr sein 70jähriges Bestehen feierte. Von der ikonischen Fotografie aus der Gründungszeit des LBI ausgehend, die Shmuel Hugo Bergman und Ernst Simon gemeinsam mit Martin Buber auf der Terrasse seines Hauses im Jerusalem des Jahres 1955 abbildet, haben wir mit Ruth Nattermann aber nicht nur über die Entstehungsgeschichte des LBI gesprochen. Über die Geschichtserfahrungen und Motive seiner Gründerinnen und Gründer hinaus, die selbst dem deutschsprachigen Judentum der Zwischenkriegszeit erwachsen waren, haben wir zugleich auf die generationellen Veränderungen des LBI und deren Auswirkungen auf das jeweilige Profil an seinen drei Standorten in Jerusalem, London und New York geblickt.
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    43 分
  • #94 Jüdische Geschichte Kompakt – 18.3 Flucht nach Shanghai
    2026/07/02
    Nachdem wir in der letzten Folge mit Liliana Feierstein und David Jünger über die Bedeutung der beiden Amerikas als zentralen Orten der deutsch-jüdischen Diaspora gesprochen haben, nehmen wir Sie in dieser Folge mit nach Shanghai, New Jersey und Heidelberg. Unser Gast ist der Autor und promovierte Jurist Steven Less, der ein sehr persönliches Buch über die Geschichte seines Vaters geschrieben hat. Sein Vater, der Künstler John Hans Less, konnte als Sechzehnjähriger aus Berlin vor dem Nationalsozialismus fliehen. Zusammen mit seiner Familie gelangte er 1940 nach Shanghai. Die chinesische Hafenstadt war damals einer der letzten Orte, in denen Jüdinnen und Juden aus Europa Zuflucht finden konnten. Nach dem Zweiten Weltkrieg emigrierte John Hans Less in die USA, wo er später zahlreiche Werke in Erinnerung an Shanghai schuf. Während er eine Rückkehr nach Deutschland ausschloss, zog sein Sohn 1981 nach Heidelberg. John Hans Less empfand diese Entscheidung als Affront. Gemeinsam mit Steven Less wollen wir darüber sprechen, wie sich die Fluchterfahrungen der Eltern auf die zweite Generation auswirkten. Welche Rolle Shanghai im Leben und in der Kunst seines Vaters spielte und inwieweit die deutsch-jüdische Herkunft seiner Eltern seine eigene Biografie prägte.
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    44 分
  • #93 Jüdische Geschichte Kompakt – 18.2 Zweierlei Amerika - Deutsch-jüdische Diaspora in den USA und Lateinamerika
    2026/06/05
    Nachdem wir in der ersten Folge dieser Staffel unter der Überschrift „Remapping Survival“ mit Atina Grossmann über deutsch-jüdische Fluchterfahrungen zwischen Iran und Indien gesprochen haben, richten wir den Blick in unserem nächsten Gespräch auf Amerika – oder genauer gesagt auf die beiden Amerikas: Wir wollen in vergleichender Perspektive über die deutsch-jüdische Diaspora in den Vereinigten Staaten von Amerika einerseits und in den Staaten Lateinamerikas andererseits diskutieren. Mit unserem Kollegen David Jünger vom MMZ, der gerade eine umfassende Habilitationsschrift über das Leben des deutsch-jüdischen Rabbiners Joachim Prinz vorgelegt hat, wollen wir über dessen Bedeutung während der Weimarer Republik und den ersten Jahren des Nationalsozialismus sprechen, bevor er schließlich in die Vereinigten Staaten floh und in den 60er Jahren ikonisch für die jüdische Unterstützung der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung geworden ist. Erweitern werden wir diese amerikanische Erfahrung durch einen Blick nach Süden. Im Gespräch mit Liliana R. Feierstein, die als Professorin an der Humboldt-Universität lehrt und forscht, werden wir an die unterschiedlichen Versuche deutschsprachiger Jüdinnen und Juden erinnern, zwischen Mexiko und Argentinien an die vergangene deutschsprachig-jüdischen Kultur fernab der verlorenen Heimat anzuknüpfen.
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    46 分
  • #91 Jüdische Geschichte Kompakt – 18.0 Intro "Geschichte(n) der deutsch-jüdischen Diaspora"
    2026/05/08
    In dem Intro zur Staffel "Geschichte(n) der deutsch-jüdischen Diaspora" übergibt Björn Siegel (IGdJ) den auditiven Staffelstab wieder nach Potsdam. Miriam Rürup (MMZ) führ in das Thema der deutsch-jüdischen Diaspora ein.
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    14 分
  • #92 Jüdische Geschichte Kompakt – 18.1 Remapping Survival: Atina Grossmann über deutsch-jüdische Fluchterfahrungen
    2026/05/08
    Für unsere erste Folge konnten wir die Historikerin Atina Grossmann aus New York gewinnen. Mit ihrem feinen Gespür für vergessene Akteur:innen und Orte nimmt sie seit mehreren Jahren die Zufluchtsorte deutschsprachiger Jüdinnen und Juden im sogenannten Globalen Süden in den Blick, die von der Forschung lange übersehen wurden. Für Atina Grossmann verbindet sich mit diesen oft vergessenen Geschichten nicht nur ein Forschungsinteresse, sondern auch das Schicksal ihrer Eltern: Sie waren selbst deutsch-jüdische Geflüchtete gewesen, die Berlin 1935 verlassen mussten und sich nach mehreren Zwischenstopps in Asien schließlich in den USA niederließen. In unserem Gespräch erfahren Sie mehr über Atina Grossmanns Familiengeschichte und ihre Forschung sowie darüber, wie beide miteinander verbunden sind.
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    43 分
  • #90 Jüdische Geschichte Kompakt – 17.4 The Making of 'Jew-Clubs' – Ein Gespräch mit Pavel Brunssen
    2026/04/03
    In der Abschlussfolge der 17. Staffel führt Pavel Brunssen in seine Forschungen und Buch "The Making of 'Jew-Clubs'" ein und diskutiert mit Björn Siegel (IGdJ), wie Sport, Fankultur und jüdische Selbstverständnisse miteinander in Beziehung treten können.
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    39 分