Islam in Deutschland – Geschichte, Zugehörigkeit und gelebte Realität
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Gehört der Islam zu Deutschland? Diese Frage wird bis heute politisch und gesellschaftlich diskutiert – obwohl muslimisches Leben hierzulande eine deutlich längere Geschichte hat, als viele vermuten.
In dieser Folge von Muslim Minds. Glaube im Gespräch werfen wir einen Blick auf die historischen Beziehungen zwischen Deutschland und der islamischen Welt: von den ersten Kontakten im Mittelalter über Orientalismus und kulturellen Austausch bis hin zur Arbeitsmigration des 20. Jahrhunderts und der Entwicklung muslimischer Gemeinschaften in Deutschland.
Wir sprechen darüber, wie historische Bilder und Narrative bis heute die Wahrnehmung von Muslim*innen prägen, welche Rolle Moscheen, Gemeinden und religiöse Teilhabe spielen und warum Fragen nach Zugehörigkeit immer noch so präsent sind.
Außerdem teilen wir unsere persönlichen Erfahrungen als Musliminnen in Deutschland: über Religionsfreiheit, gesellschaftliche Anerkennung, Islamfeindlichkeit, Begegnungen, Vorurteile und die unterschiedlichen Realitäten muslimischen Lebens. Dabei wird deutlich, dass es nicht die eine muslimische Erfahrung gibt, sondern viele verschiedene Perspektiven, die nebeneinander bestehen.
Eine Folge über Geschichte, Identität, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Frage, wie ein respektvolles Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft gelingen kann.
Claim: https://www.claim-organisation.de/
Literatur zum vertiefen:
Said, Edward (1979): Orientalism. https://monoskop.org/images/4/4e/Said_Edward_Orientalism_1979.pdf