Iran: Ein halbes Jahr Krieg und kein Ende in Sicht
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Am 28. Februar 2026 schlug die erste US-Rakete in Teheran ein. Kurz darauf waren der oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei und weitere hochrangige Vertreter der Islamischen Republik tot. Der Krieg geht weiter, Ende August kam es wieder zu Kampfhandlungen, die Straße von Hormus ist nach wie vor weitgehend blockiert. In einem jüngst angekündigten Wirtschaftskrieg will die US-Regierung Teheran komplett von der Weltwirtschaft isolieren.
Während das iranische Regime sich neu aufgestellt hat und der militärischen Übermacht der USA und Israels bisher geschickt standhält, hat sich die ohnehin schon miserable wirtschaftliche Situation der Iranerinnen und Iraner in den vergangenen Monaten noch weiter verschlechtert. Genau dagegen und auch gegen das gesamte Regime haben vor Kriegsbeginn Massenproteste stattgefunden. Viele wurden bei deren brutaler Niederschlagung getötet, noch mehr verletzt. Die Repressionen des Regimes haben seither noch zugenommen. Eine Reportage aus dem Iran.