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In dubio pro natura: Rechtsmethodologie neu gedacht

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Trotz wachsender Regulierung verschärfen sich Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung weiter. Nils Schaks, Professor für öffentliches Recht mit Schwerpunkt Life Science-Recht beschreibt die aktuelle Lage als «Hamsterrad», mit viel Aktivität, aber wenig strukturellem Fortschritt. Hier setzt sein Ansatz “Law and Nature” an. Statt auf den Erlass neuer Gesetze zu warten, schlägt er eine methodologische Weiterentwicklung vor: Bestehendes Recht neu zu lesen, etwa durch eine stärkere ökologische Auslegung. Mit einem Prinzip «in dubio pro natura» wäre bei mehreren möglichen Interpretationen jene zu bevorzugen, die Umwelt- und Klimabelange stärker schützt.

Auch die zeitliche Dimension nimmt Nils Schaks in den Blick. Während finanzpolitische Instrumente wie die Schuldenbremse explizit künftige Generationen schützen, fehlt ein vergleichbarer Mechanismus für ökologische «Schulden». Dabei betreffen Umwelt- und Klimaentscheidungen nicht nur die ferne Zukunft, sondern bereits heutige Generationen.

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