エピソード

  • Was ist Hospizarbeit?
    2026/06/17
    Was ist Hospizarbeit?

    Diese Frage stand beim 20-jährigen Jubiläum des Ambulanten Hospizes im Mittelpunkt. Durch den Abend führte Peggy Hoffmann, die die Gäste mit auf eine symbolische Reise nahm: von einem kleinen Boot, mit dem vor zwanzig Jahren alles begann, hin zu einer ganzen Flotte aus Menschen, die Hospizarbeit bis heute möglich machen.

    In dieser besonderen Folge hören wir den Text, den Peggy Hoffmann zum Auftakt des Jubiläums vorgetragen und für unseren Podcast noch einmal eingesprochen hat.

    Es geht um Begleitung, Nähe, Menschlichkeit und um all die Menschen, die mitsegeln, wenn das Leben stürmisch wird.

    Zum 20-jährigen Jubiläum sagen wir Danke an alle, die unsere Hospizarbeit tragen, begleiten und möglich machen.
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    10 分
  • Einfach da sein: Alexandra über ihr Ehrenamt im Hospizdienst
    2026/06/03
    In dieser Folge spricht Alexandra über ihr Ehrenamt im ambulanten Hospizdienst.

    Alexandra erzählt, wie sie zum ersten Mal mit Sterben und Trauer in Berührung kam: durch den Suizid des Bruders einer Kommilitonin, die sie damals einfach trösten wollte. Später verlor sie ihre Schwester und ihren Vater, und machte dabei eine Erfahrung, die viele Trauernde kennen: Menschen aus dem Umfeld zogen sich zurück, aus Unsicherheit, aus Angst, etwas Falsches zu sagen.

    Gerade diese Erfahrung hat Alexandra geprägt. Nach ihrem Eintritt in den Ruhestand absolvierte sie den Befähigungskurs im ambulanten Hospizdienst, und fand dort einen Ort, an dem über Sterben, Trauer und Begleitung offen gesprochen werden durfte.

    Seitdem begleitet sie schwerkranke und sterbende Menschen ehrenamtlich. Im Gespräch erzählt sie unter anderem von einer besonderen Begleitung eines demenzerkrankten Herrn: von Spaziergängen mit ihrem Hund, gemeinsamen Waffeln und kleinen Momenten, die ihm jedes Mal sichtbar guttaten.

    Eine Folge über Unsicherheit, Mut, Nähe und darüber, wie wertvoll es sein kann, einfach da zu sein.
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    12 分
  • Der Weg sorgt für uns
    2026/05/20
    In dieser neuen Folge von „Im Herzen berührt | Der Hospiz-Podcast“ spricht unsere Koordinatorin Dagmar Fuß über das besondere Angebot des Trauer-Pilgerns. Gemeinsam mit zwei Ehrenamtlichen begleitet sie mehrmals im Jahr trauernde Menschen auf einem Weg voller Begegnungen, Impulse und kleiner Rituale.

    Beim Pilgern wird gesungen, geschwiegen, gelacht und erinnert. Unter wechselnden Mottos wie „Aufbruch“ entsteht Raum für Gedanken, Gefühle und neue Perspektiven. Oft sind es die kleinen Momente am Wegesrand, die berühren – freundliche Begegnungen, hilfsbereite Menschen oder Zeichen, die Mut machen.

    Eine Folge über Gemeinschaft, Trost und darüber, wie der Weg manchmal genau das schenkt, was man gerade braucht.
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    14 分
  • Wenn Versöhnung erst im Jenseits möglich ist
    2026/05/06
    In dieser Folge erzählt Chris Müller, Koordinatorin im Hospiz, von einer Begegnung, die sie nicht vergessen hat. Eine ältere Frau verliert ihren Mann und zieht in die Nähe ihres einzigen Sohnes – doch er will keinen Kontakt mehr. Aus Trauer und Verzweiflung wird die Frau schwer krank. Nach einer Operation liegt sie auf der Intensivstation, später im Koma. Der Sohn weigert sich weiterhin, sie zu besuchen.

    Chris hat den Eindruck, dass die Frau nicht loslassen kann – als würde sie im Innersten noch auf etwas warten: auf ein letztes Wort, auf Versöhnung. Schließlich nimmt Chris all ihren Mut zusammen und spricht die Wahrheit aus: dass der Sohn nicht mehr kommen wird. Und dass das, was zwischen ihnen offen geblieben ist, vielleicht erst „jenseits“ geklärt werden kann.

    In diesem Moment beginnen der Frau Tränen über die Wangen zu laufen. Kurz darauf verändert sich ihr Zustand – und wenige Minuten später stirbt sie. Eine Geschichte über unerfüllte Nähe, über Mut zur Ehrlichkeit – und über einen Abschied, der erst möglich wurde, als Frieden ausgesprochen werden durfte.

    Hinweis: Die Geschichte ist anonymisiert, Details wurden zum Schutz der Privatsphäre verändert.
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    11 分
  • Die erste Begleitung
    2026/04/22
    In dieser Folge erzählt Christiane, Koordinatorin im Hospiz, von ihrer ersten Begleitung. Zusammen mit Ehrenamtlichen steht sie einem Mann bei, der sich langsam aus dem Leben verabschiedet, und begleitet zugleich seine Ehefrau durch diese schwere Zeit. Es geht um Nähe, ums Dasein, um kleine Entscheidungen mit großer Bedeutung — und darum, was am Ende wirklich zählt. Statt des schicken Hemdes, das ursprünglich für den letzten Abschied gedacht war, bekam der Mann schließlich die Kleidung an, in der er sich am wohlsten fühlte: seine geliebte Weste und die Jogginghose. Eine berührende und denkwürdige erste Begleitung.
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    6 分
  • Hospiz planen mit Herz
    2026/04/12
    Wie entsteht eigentlich ein Hospiz?
    In dieser Folge von Im Herzen berührt sprechen wir mit Coachin Christin Pechel über einen besonderen Workshop, der für das stationäre Hospiz St. Wendel in Bad Salzungen ein wichtiger Meilenstein war.Im Kloster Volkenroda kamen Mitarbeitende und Engagierte aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammen, um gemeinsam zu überlegen: Was braucht ein Hospiz, damit es für Gäste, Angehörige und Mitarbeitende ein guter Ort wird?Es ging um Räume, Wege, Atmosphäre, Bedürfnisse und Perspektiven – und darum, wie aus vielen Gedanken, Erfahrungen und Ideen ein Ort mit Herz wachsen kann.Eine Folge über Kreativität, Zusammenarbeit und die Frage, wie man einen Platz fürs Leben bis zuletzt gestaltet.
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    11 分
  • Der letzte Gruß
    2026/04/08
    In dieser Folge erzählt Nicole, Koordinatorin im Hospiz, von einer Begleitung nach einem tragischen Unfall: Ein junger Mann ist tödlich verunglückt, und seine Großmutter sucht in ihrer Trauer Unterstützung durch den Hospizdienst – denn die beiden waren einander sehr nah. Als die Oma beginnt, das Zimmer ihres Enkels auszuräumen, erlebt sie etwas Unerwartetes: Plötzlich nimmt sie einen intensiven Lavendelduft wahr – obwohl kein Lavendel da ist und niemand sonst diesen Geruch wahrnimmt.Der Enkel hatte ihr früher immer wieder Lavendelparfum geschenkt. Für die Oma fühlt sich dieser Moment wie eine persönliche Botschaft an – als würde ihr Enkel ihr zeigen: Ich bin da. Ein leiser Augenblick, der mitten im Schmerz Trost geben kann und ihr einen Funken Hoffnung für das Leben danach schenkt.Hinweis: Die Geschichte ist anonymisiert, Details wurden zum Schutz der Privatsphäre verändert.
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    6 分
  • Wenn Schweigen zu schwer wird
    2026/03/25
    In dieser Folge erzählt Johanna von der Begleitung eines jungen Mannes und seiner Frau, die lange nicht offen über sein Sterben sprechen konnten – aus Angst, den anderen zu verletzen. Doch das Schweigen liegt wie eine Last zwischen ihnen, und beide spüren, wie sehr es sie quält. Nach einer kurzen Massage-Anwendung wendet sich der Mann an Johanna und stellt eine Frage, die alles öffnet: Ob sie an ein Leben nach dem Tod glaubt. Von diesem Moment an finden er und seine Frau endlich Worte für das, was unausgesprochen im Raum stand. Es wird geweint, ehrlich gesprochen und einander näher gerückt.Am Ende fragt Johanna nach einem letzten Wunsch. Für einen Urlaub fehlt dem Mann die Kraft – aber er wünscht sich etwas Kleines, das für alle groß wird: Kaffee und Kuchen mit der Familie auf dem Balkon. Gemeinsam wird dieser Moment möglich gemacht, voller Nähe und Freude. Kurz darauf stirbt der junge Mann – und der Nachmittag auf dem Balkon bleibt als ein kostbares Stück Abschied.Hinweis: Die Geschichte ist anonymisiert, Details wurden zum Schutz der Privatsphäre verändert.
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    11 分