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LostOst - LostOst ist die erste Talkshow für, mit und über die größte Migra-Gruppe in Deutschland

LostOst - LostOst ist die erste Talkshow für, mit und über die größte Migra-Gruppe in Deutschland

著者: Katja Garmasch Edwin Warkentin Max Gede Yuri Krotov
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概要

Es leben 4,5 Mio. Menschen aus den Ländern der ehemaligen UdSSR in Deutschland - die größte Community und vielleicht die spannendste. Sie sind russlanddeutsch, jüdisch, russisch, ukrainisch oder tschetschenisch. Sie kamen als Spätaussiedler, jüdische Kontingentflüchtlinge, Kriegsflüchtlinge, Studenten oder Ehepartner. Es gibt viele Themen und viele Tabus, viele Klischees und viele Konflikte, viele (falsche) Freunde und viele Fronten: „Gute Russen“ gegen „schlechte Russen“, Kriegsflüchtlinge gegen Putin-Flüchtlinge, Kontis (Kontingentflüchtlinge) gegen Spätis (Spätaussiedler), erste Generation gegen die zweite. Allen gemeinsam ist eine frühere Prägung in der Sowjetunion und eine Integrationsgeschichte in Deutschland. Journalistin Katja Garmasch, Kulturvermittler Edwin Warkentin, Kreativkopf Max Gede, Communityexperte Yuriy Krotov laden Menschen ein, um endlich darüber zu reden: miteinander und mit dem Rest von Deutschland, Hart aber herzlich, politisch und unterhaltsam. Wir wollen Perspektiven öffnen, aus der gemeinsamen Vergangenheit lernen und in die Zukunft schauen: „Tag des Sieges“ oder Gedenktag des Kriegsendes? Wie geht man mit dem Totalitarismus und den Fake News um? Was können die Deutschen ohne Migrationsgeschichte von uns lernen?
エピソード
  • Bonusepisode: Всё русское токсично? (Ist alles Russische toxisch?)
    2025/12/29
    Wie geht man damit um, dass das, was man für sein kulturelles Erbe und seine geistige Heimat hielt, nun für Krieg, Zerstörung und Tod steht? Gibt es russische Künstler und Autoren, die man noch hören, sehen und lesen darf? Wie tief sitzt das Russische in uns und wofür brauchen wir es hier und heute? In der Folge diskutieren wir auf Russisch mit Geflüchteten aus Ukraine, Russland und anderen Nachfolgestaaten der UdSSR darüber, wie kulturelle Narrative zur Machttechnik wurden, wie die russische Kultur erfunden und instrumentalisiert wurde, wie die sowjetische Kultur ihre Fortsetzung im Putin-System findet: Imperiale Denkmuster, der Mythos von der kulturellen Überlegenheit und warum diese bis heute wirksam sind. Im Fokus steht auch die deutsche Perspektive: Wie konnte russische Kultur hierzulande lange unkritisch bewundert werden? Welche blinden Flecken hat das erzeugt – und warum ist es heute notwendig, das Verhältnis zu russischer Kultur neu zu denken? Unser Gast ist Nikolai Klimeniouk - Journalist und Publizist mit Schwerpunkt Osteuropa, Erinnerungspolitik und Medienkritik. Er steht für eine kompromisslose Analyse autoritärer Narrative, die Entzauberung imperialer Mythen und einen reflektierten Umgang mit Kultur als politischem Instrument. 6. September 2025 in Dresden (auf Russisch), im Rahmen vom Projekt „Im Plural“.
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    44 分
  • Episode 2: Postsowjetische Erziehung. Teil 2
    2025/12/29
    Vielen von uns wurde bewusst, wie migrantisch wir sind, erst als wir Eltern wurden. In unserer Vorstellung von der soliden Erziehung oder unserer Elternrolle unterscheiden wir uns oft von den Eltern, die hier aufgewachsen sind. Wir ringen mit der deutschen Mutterrolle und den perfekten Bildern auf Instagram. Wir zerreißen uns zwischen den Erwartungen der deutschen Gesellschaft, unseren Bedürfnissen und den Erinnerungen an unsere eigene Kindheit. Wir fragen uns, gibt es Unterschiede zwischen russlanddeutschen, jüdischen, belarussischen und anderen post-sowjetischen Erziehungen, welche Rolle spielt Familie und welche Gesellschaft? Wie wirken unterschiedliche Erziehungstraditionen in uns nach – deutsche, sowjetische und post-sowjetische? Sind unsere Erziehungskonzepte autoritär-migrantisch oder einfach veraltet? Welche Traumata verpassen wir täglich unseren Kindern und welche haben wir uns unseren Eltern geerbt? Gäste: Schriftstellerin Elina Penner schreibt in ihrem Blog und ihrem Buch „Migrantenmutti“ über die vermeintlichen Normen der Kindererziehung in der deutschen Gesellschaft und Klassenunterschieden in der Kindererziehung Journalistin und Mama-Bloggerin Olga Kapustina zeigt in auf ihrem YouTube-Kanal „Germamka“ und ihrem Podcast „Muttermund“ wie eine belarussische Mutter durch ihre Kinder hier integriert wird und Deutschland mit anderen Augen sieht. 19. September 2025 in Wohngemeinschaft, Köln
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    56 分
  • Episode 2: Postsowjetische Erziehung. Teil 1
    2025/12/29
    Vielen von uns wurde bewusst, wie migrantisch wir sind, erst als wir Eltern wurden. In unserer Vorstellung von der soliden Erziehung oder unserer Elternrolle unterscheiden wir uns oft von den Eltern, die hier aufgewachsen sind. Wir ringen mit der deutschen Mutterrolle und den perfekten Bildern auf Instagram. Wir zerreißen uns zwischen den Erwartungen der deutschen Gesellschaft, unseren Bedürfnissen und den Erinnerungen an unsere eigene Kindheit. Wir fragen uns, gibt es Unterschiede zwischen russlanddeutschen, jüdischen, belarussischen und anderen post-sowjetischen Erziehungen, welche Rolle spielt Familie und welche Gesellschaft? Wie wirken unterschiedliche Erziehungstraditionen in uns nach – deutsche, sowjetische und post-sowjetische? Sind unsere Erziehungskonzepte autoritär-migrantisch oder einfach veraltet? Welche Traumata verpassen wir täglich unseren Kindern und welche haben wir uns unseren Eltern geerbt? Gäste: Schriftstellerin Elina Penner schreibt in ihrem Blog und ihrem Buch „Migrantenmutti“ über die vermeintlichen Normen der Kindererziehung in der deutschen Gesellschaft und Klassenunterschieden in der Kindererziehung Journalistin und Mama-Bloggerin Olga Kapustina zeigt in auf ihrem YouTube-Kanal „Germamka“ und ihrem Podcast „Muttermund“ wie eine belarussische Mutter durch ihre Kinder hier integriert wird und Deutschland mit anderen Augen sieht. 19. September 2025 in Wohngemeinschaft, Köln
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    49 分
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