• „95 Prozent im E-Commerce sind Execution" – Femke Bohling von THREE.E (#181)
    2026/07/16
    Femke Bohling ist Geschäftsführerin und Mitgründerin von THREE.E, einer bootstrapped E-Commerce-Agentur aus Hamburg. Vor der Gründung war sie fast zehn Jahre bei ABOUT YOU, zuletzt als Director Brand & Advertising – davor bei Rocket Internet und Inno Games im Performance Marketing. 2024 gründete sie THREE.E gemeinsam mit ihrem Kernführungsteam aus dem ABOUT-YOU-Umfeld. Der Name steht für Expertise, Execution und Enablement. Statt hübscher Strategieslides berät die Agentur E-Commerce-Unternehmen wie Kapten & Son, RYZON oder Tom Tailor bis in den operativen Maschinenraum – und hat ihr komplettes internes Operating System auf KI umgestellt. Im Gespräch erklärt Femke, warum 95 Prozent im E-Commerce Execution sind, wie KI ihre Audits um 30 Prozent günstiger macht und weshalb es trotzdem Erfahrung und Urteilsvermögen braucht. Dazu: Loyalty, GEO-Hype, bewusst begrenztes Wachstum und die Frage, wie Gründen mit zwei Kindern funktioniert.
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  • Vom Excel-Absturz zur digitalen Lösung für Aufzugsverwaltung mit Liftmanagement.software (#180)
    2026/07/09
    Michael Wirth ist seit über 40 Jahren in der Aufzugsbranche, hat auf zwei Kontinenten in elf Ländern Aufzüge gebaut und berät heute mit dem Deutschen Aufzugsdienst unabhängig Betreiber, Hausverwaltungen und Fachplaner. Sein Schwiegersohn Stephan Wirth entwickelt seit 30 Jahren Software, ist seit neun Jahren selbstständig und lebt im spanischen Galicien. Gemeinsam haben die beiden EAS360 gebaut – eine Software, die Wartung, Prüffristen, Angebote und Kosten von Aufzügen an einem Ort bündelt. Herzstück ist ein Marktpreisvergleich, der überteuerte Angebote sofort entlarvt. Über 320 Aufzüge werden verwaltet, ein Kunde sparte im ersten Jahr rund 40 Prozent seiner laufenden Kosten. Angefangen hat alles mit einer verknüpften Excel-Tabelle, die drei Tage vor einem Familienbesuch abstürzte. Im Gespräch geht es um die Reibung zwischen Praktiker und Entwickler, die zähe Vermarktung in einer extrem konservativen Branche und die neue App EAS-Y 360, mit der Hausmeister Störungen melden und Inaugenscheinnahmen per Smartphone dokumentieren.
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  • Über 3 Millionen verkaufte Bücher, 30.000 Newsletter-Abonnenten – Alex Pohl alias Oliver Moros (#179)
    2026/07/02
    Alex Pohl ist hauptberuflicher Schriftsteller aus Leipzig – und gleichzeitig ein halbes Dutzend Autoren. Unter Pseudonymen wie Oliver Moros, L.C. Frey, Rita Hansen und Ina Straubing hat der gebürtige Chemnitzer über drei Millionen Bücher verkauft. Davor arbeitete er als Ingenieur, Tontechniker und Musiker. Sein größtes Projekt ist die Berliner Thriller-Reihe „Edel und Stein" (als Oliver Moros) mit aktuell 21 Bänden – komplett im Self-Publishing. Über Amazon, Kindle Unlimited, Amazon Ads und einen Newsletter mit etwa 30.000 Abonnenten hat er daraus ein profitables Ein-Personen-Verlagsgeschäft gebaut, in dem jedes Buch und Pseudonym ein eigenes Asset ist. Im Gespräch erklärt Alex, warum er ohne Plot und ohne KI schreibt, wie Pseudonyme als Risikostreuung wirken und weshalb er auf maximale Unabhängigkeit statt maximalen Gewinn optimiert. Außerdem: der Einstieg in den stationären Buchhandel, eine neue Ermittler-Reihe und sein neues Fiction-Podcast-Format.
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    1 時間 34 分
  • Vom Verlagsvertrag zum Self-Publishing: Wie der Feedbackdoktor sein Buch bootstrappte (#178)
    2026/06/25
    Dr. Marvin Behrendt ist als Feedbackdoktor Coach, Trainer, Speaker und Autor. Das promovierte Arbeiterkind kam über eine Agenturtätigkeit, Schalke 04, den Aufbau eines Inkubators und eine Stelle als Top-Führungskraft bei thyssenkrupp in die Selbstständigkeit. Seit zwei Jahren begleitet er als Solopreneur Menschen und Organisationen rund um Führung, Veränderung und sein Herzensthema Feedback – als Marke aufgebaut über LinkedIn mit rund 25.000 Followern. Sein erstes Buch „Feedback sicher geben und nehmen" ist vor gut zwei Monaten erschienen, bewusst im Self-Publishing über Amazon. Einen Verlagsvertrag ließ Marvin wegen zweier „Pferdefüße" platzen und zog das Buch lieber als Bootstrapping-Projekt selbst durch – bis auf Platz zwei der Amazon-Nische Personalentwicklung. Die KI war dabei Fluch und Segen zugleich. Im Gespräch geht es um Geschäftsmodell, Unternehmenspakete, Akquise über Netzwerk und LinkedIn, KDP-Tricks und die Frage, wie viel ein Buch als Lead Magnet bringt. Und um den nächsten Schritt: eine KI-App als „Personalabteilung für Unternehmen ohne Personalabteilung".
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    1 時間 22 分
  • Die European Container Cloud mit Jonas Scholz von sliplane.io (#177)
    2026/06/18
    Jonas Scholz ist Co-Founder von Sliplane, einer deutschen Container-Hosting-Plattform (genauer: einem Platform-as-a-Service). Man verbindet sein GitHub-Repository, Sliplane baut die App und deployt sie auf eigener Infrastruktur – inklusive Reverse-Proxy, Domains, SSL und Backups. Der Claim: European Container Cloud. Gegründet 2024 von Jonas und Co-Founder Lukas, betreuen sie heute zu zweit (plus Werkstudentin) rund 1.100 zahlende Kunden in fünf Regionen. Angefangen hat alles als Nebenprojekt neben dem Freelancing. Der erste echte Wachstumssprung kam über den n8n-Hype, als plötzlich hunderte User per Klick eine Instanz starten konnten. Dank niedriger Fixkosten war Sliplane früh profitabel – der Weg zu den ersten zahlenden Kunden aber zäh und linear. Wir sprechen über Marketing via dev.to (über 160 Artikel, 50.000 Follower), Souveränität, die Hetzner-Preiserhöhung, den selbstgebauten Tech-Stack auf Cloud Hypervisor – und die harte Realität von 24/7-On-Call zu zweit.
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    1 時間 15 分
  • HappySupport: Das Hilfe-Center, das sich selbst aktuell hält (#176)
    2026/06/11
    Henrik Roth ist Co-Founder und CMO von HappySupport, einem selbstaktualisierenden Hilfe-Center für SaaS-Unternehmen. Das Tool verbindet sich über GitHub mit der Codebase, erkennt nach jedem Commit, welche Doku veraltet ist, und schlägt Updates vor – dazu kommt ein Recorder, der aus einem kurzen Klickdurchlauf fertige Schritt-für-Schritt-Artikel und In-App-Touren baut. Gegründet hat Henrik HappySupport 2025 mit Niklas Gysinn (CEO & CTO), seit März ist er voll dabei. Finanziert wird das Ganze über eine equity-freie Pre-Seed-Runde aus dem BW-Pre-Seed-Programm, mit Fabian Silberer (sevDesk) und Benedikt Brand (Flip) als Business Angels. Die Preise reichen vom Free-Tier bis 899 Euro im Monat; aktuell gibt es erste zahlende Kunden und fünf Pilotkunden, aber noch keinen Product Market Fit. Wir sprechen über seine dritte Gründung nach BeWooden und neuroflash, wie er als unbekannte Marke über LLM-Sichtbarkeit den ersten Demo-Call über Claude bekam, warum ihm eine niedrige Churn-Rate wichtiger ist als schnelles Wachstum – und welches Ziel er sich für Ende 2026 gesetzt hat.
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    1 時間 9 分
  • Bestattungen zum Festpreis, online buchbar – wie Memovida den Markt aufrollt (#175)
    2026/06/04
    Katia Lübbert ist Co-Founderin und CMO von Memovida, einem modernen Bestattungsunternehmen aus Berlin-Prenzlauer Berg. Nach über 20 Jahren Brand Marketing für US-Konzerne wie PayPal und Coca-Cola ist sie Ende 2024 zu Manuel Kaiser gestoßen, der Memovida Anfang 2024 gegründet hatte. Obwohl sie beide keinen Bestatter-Hintergrund haben, betreut Memovida heute rund 100 Familien im Monat an mittlerweile schon 6 Standorten. Memovida bietet Bestattungen bundesweit zum Festpreis an, transparent und online buchbar – eine Feuerbestattung kostet in Berlin 2.550 Euro inkl. aller Behördengänge. Heute sind sie elf Leute mit sechs Standorten, machen knapp 100 Fälle pro Monat und sind seit September 2025 profitabel - noch mit Ausreißern nach unten, weil Sterbewellen schwer planbar sind. Wir sprechen über den Quereinstieg aus dem Konzern, das Standortmodell vom Co-Working-Space zum Ladenlokal, SEO + SEA als 99-Prozent-Akquisekanal und warum Standesämter teilweise immer noch ein Fax wollen.
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    1 時間 17 分
  • Wildling Shoes: Von 100.000 € Crowdfunding zu 500.000 Paar Schuhen im Jahr (#174)
    2026/05/28
    Katia Lübbert ist Co-Founderin und CMO von Memovida, einem modernen Bestattungsunternehmen aus Berlin-Prenzlauer Berg. Nach über 20 Jahren Brand Marketing für US-Konzerne wie PayPal und Coca-Cola ist sie Ende 2024 zu Manuel Kaiser gestoßen, der Memovida Anfang 2024 ohne Bestatter-Background gegründet hatte. Memovida bietet Bestattungen bundesweit zum Festpreis an, transparent und online buchbar – eine Feuerbestattung kostet in Berlin 2.150 Euro inkl. aller Behördengänge. Heute sind sie elf Leute mit sechs Standorten, machen knapp 100 Fälle pro Monat und sind seit September 2025 profitabel, mit Ausreißern nach unten, weil Sterbewellen schwer planbar sind. Wir sprechen über den Quereinstieg aus dem Konzern, das Standortmodell vom Co-Working-Space zum Ladenlokal, SEO als 99-Prozent-Akquisekanal und warum Standesämter teilweise immer noch ein Fax wollen.
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    1 時間 18 分