エピソード

  • Folge 133: Wird der sichere Hafen Gold wieder wichtiger? (Thu Lan Nguyen, Leiterin der Rohstoffanalyse bei der Commerzbank)
    2026/10/16

    Gold hält sich trotz steigender Zinserwartungen erstaunlich stabil. Könnte das Edelmetall von den wachsenden Staatsschulden und den fiskalischen Risiken in Europa und den USA profitieren? In Folge 133 von „Goldwissen von Xetra-Gold“ spricht Podcast-Moderator Manuel Koch mit Thu Lan Nguyen, Leiterin der Rohstoffanalyse bei der Commerzbank. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob der sichere Hafen Gold wieder wichtiger wird. „Gold hat diese spezielle Eigenschaft, dass es politisch frei ist. Es steht kein Staat, keine Institution dahinter und dementsprechend hat es kein Ausfallrisiko“, erklärt die Rohstoffexpertin. Vor allem die angespannte Haushaltslage in Frankreich und mögliche Ansteckungseffekte auf andere Länder rücken den sicheren Hafen wieder in den Fokus. Doch steigende Zinsen bleiben ein Belastungsfaktor. Warum Thu Lan Nguyen trotzdem optimistisch für Gold ist, erklärt sie im Interview. Zudem erläutert sie, welche Rolle die Käufe der Zentralbanken und die Zuflüsse in Gold-ETCs spielen und warum sie die jüngste Entwicklung als Rückkehr zu einer fundamentaleren Bewertung sieht. Außerdem geht es um die Goldpreis-Prognose der Commerzbank. Warum wurde das Kursziel für das Jahresende auf 4.500 US$ je Unze gesenkt? Wo liegt eine wichtige Unterstützungsmarke? Und was könnte dem Goldpreis 2027 neuen Rückenwind geben?

    Seit 2026 ist „Goldwissen von Xetra-Gold“ nicht nur ein Audio-, sondern auch ein Video-Podcast! Den Video-Podcast gibt es auf YouTube.com/@xetra-gold

    Das Audio-Format ist auf den gängigen Podcast-Plattformen verfügbar. Der Podcast erscheint alle zwei Wochen freitags.

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    18 分
  • Folge 132: Gold auf dem Prüfstand – was spricht jetzt für weitere Kursgewinne? (Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank)
    2026/10/02

    Unser Thema in dieser Folge: Gold auf dem Prüfstand – was spricht jetzt für weitere Kursgewinne? Was kann Gold wirklich leisten? Ist es tatsächlich eine Art Versicherung gegen Krisen, Inflation und geopolitische Risiken? Wie viel Schwankung müssen Anleger aushalten – und welche Rolle sollte Gold überhaupt im Portfolio spielen?

    Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank, sieht die aktuelle Entwicklung als „volatilen Seitwärtstrend“. Zugleich bleibt er langfristig von den Eigenschaften des Edelmetalls überzeugt. Die Marke von 4.000 US$ je Unze habe sich erneut als wichtige Unterstützung gezeigt.

    Eine zentrale Rolle spielen für ihn die Notenbanken. Sie kaufen seit Jahren Gold und bauen damit ihre Bestände weiter aus. Darüber hinaus sieht Halver die hohe Verschuldung vieler Staaten und die Inflation als Faktoren, die langfristig für Gold sprechen können.

    Wie viel Gold sollten Anleger nun im Portfolio halten? Halver nennt eine konkrete Größenordnung: „Bis zehn Prozent des liquiden Vermögens.“

    Wie sich der Goldpreis weiterentwickeln könnte, welche Bedeutung die Käufe der Notenbanken haben und warum Halver Gold auch bei steigenden Zinsen weiterhin interessant findet, erklärt er im Gespräch mit Podcast-Moderator Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

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    18 分
  • Folge 131: Gold in stabiler Seitenlage – warum langfristig Sicherheit pur? (Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse Baader Bank)
    2026/09/18

    Nach der kräftigen Rally der vergangenen Monate hat Gold zuletzt korrigiert und bewegt sich seitwärts. Die Marke von 4.000 US$ je Unze hat sich dabei als wichtige Unterstützung erwiesen. Für Robert Halver bleibt Gold trotz höherer Zinsen und steigender Anleiherenditen langfristig gefragt. Denn nach Abzug der Inflation seien klassische Zinsanlagen oft weniger attraktiv als gedacht. „Wenn man auf die letzte absolute Sicherheit setzt, ist es Sachkapital. Und Sachkapital ist vor allen Dingen natürlich Gold", sagt Halver. Vor allem die weltweit steigende Staatsverschuldung und die anhaltenden Goldkäufe der Notenbanken sprechen aus seiner Sicht für das Edelmetall. „Die Alternative heißt Gold." Auch die industrielle Nachfrage durch Technologien wie künstliche Intelligenz und Photovoltaik werde häufig unterschätzt. Halver sieht Gold deshalb nicht nur als Krisenschutz, sondern als langfristige Absicherung im Depot: „Das ist ja meine Lebensversicherung sozusagen."

    Welche Rolle spielen die Notenbanken? Warum hält Halver die 4.000-Dollar-Marke für so wichtig? Und kann Gold langfristig wieder neue Höchststände erreichen? Alle Details gibt es in Folge 131 des Goldwissen-Podcasts von Xetra-Gold mit Podcast-Moderator Manuel Koch und Robert Halver an der Frankfurter Börse.

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    19 分
  • Folge 130: Gold ist zurück – beginnt jetzt die nächste Rally? (Steffen Orben, Co-Geschäftsführer Deutsche Börse Commodities)
    2026/09/04

    Gold ist zurück. Nach der jüngsten Korrektur hat sich der Goldpreis kräftig erholt. Gleichzeitig fließt wieder deutlich mehr Geld in Gold-ETCs. Auch institutionelle Investoren scheinen ihre Positionen auszubauen. Steffen Orben sieht einen wichtigen Grund für die anhaltende Goldnachfrage in den hohen Staatsschulden. „Wir sehen eine große Unsicherheit hinsichtlich der Staatsverschuldung", sagt der Co-Geschäftsführer der Deutsche Börse Commodities. Allein die US-Schulden liegen inzwischen bei rund 40 Billionen US-Dollar. Für Anleger wird Gold damit als Absicherung immer wichtiger.

    Orben hält deshalb auch deutlich höhere Goldpreise für möglich. „Ich würde mich nicht wundern, wenn wir noch deutlich höhere Goldpreise sehen." Auch die Marke von 5.000 US$ je Feinunze hält er für denkbar.

    Auffällig sind zudem die hohen Zuflüsse bei Xetra-Gold®. Teilweise würden enorme Mengen Gold pro Tag nachgefragt. Das ist ein Hinweis darauf, dass auch größere institutionelle Anleger aktiv sind.

    Doch wie nachhaltig ist die Gold-Rally? Welche Rolle spielen die Notenbanken? Außerdem erklärt der Experte, welche Vorteile Xetra-Gold gegenüber physischem Gold haben kann. Alle Details gibt es in Folge 130 von Goldwissen von Xetra-Gold mit Podcast-Moderator Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

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    20 分
  • Folge 129: Wer kauft eigentlich Gold? Die größten Goldkäufer weltweit im Überblick (Michael Blumenroth, Rohstoffanalyst Deutsche Bank)
    2026/08/21

    In unserer letzten Folge haben wir uns angeschaut, wo Gold herkommt. Heute drehen wir den Goldmarkt einmal um. Denn sobald Gold gefördert wurde, beginnt seine eigentliche Reise. Wer sind die größten Gold-Käufer?

    „Auf Platz eins ist das Land, das auch am meisten Gold fördert – China. Es macht etwa 27 Prozent der weltweiten Nachfrage aus. Das sind etwa 900 Tonnen Gold im Jahr. Auf Platz zwei kommt Indien mit 23 Prozent und 780 Tonnen. USA sind auf Platz drei mit 7 Prozent und 220 Tonnen und auf Rang vier ist Deutschland mit 145 Tonnen", sagt Michael Blumenroth in Folge 129.

    Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank im Interview von Manuel Koch an der Frankfurter Börse weiter: „Schmuck macht etwa 45 bis 50 Prozent der Weltnachfrage aus. Aber die Investmentnachfrage nach Münzen, Barren und ETFs/ETCs ist ein stetig wachsender Teil mit 25 bis 30 Prozent. Die Notenbanken machen 15 bis 20 Prozent aus und der Rest ist für industrielle Zwecke."

    Und was verrät uns die Nachfrage über die Zukunft des Goldpreises?

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    18 分
  • Folge 128: Woher kommt Gold eigentlich? Goldförderung von der Antike bis heute (Michael Blumenroth, Rohstoffanalyst Deutsche Bank)
    2026/08/07

    Gold begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden. Es gilt als Wertspeicher, Krisenwährung und Schmuck zugleich. Doch bevor Gold überhaupt gekauft oder als Reserve in den Tresoren der Notenbanken landet, muss es erst einmal gefördert werden. Wo kommt Gold eigentlich her? Und warum ist Südafrika längst nicht mehr die Goldmacht vergangener Jahrzehnte?

    „König Krösus (590 bis 541 v. Chr.) war einer der ersten, der dann Gold auch als Zahlungsmittel eingeführt hat. Aber die industrielle Förderung begann erst wesentlich später. Als Startschuss kann man sagen so um 1848 herum. Das war zwar noch nicht richtig industriell, aber da wurde in Kalifornien Gold entdeckt und geschürft. Deshalb gibt es Städte wie San Francisco, weil damals viele hingezogen sind. Die richtige industrielle Förderung war dann eher Richtung Ende des 19. Jahrhunderts", sagt Michael Blumenroth in Folge 128.

    Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank im Interview von Manuel Koch an der Frankfurter Börse weiter: „Ende des 19. Jahrhunderts wurde bei Johannesburg ein riesiges Goldvorkommen entdeckt. Südafrika war dann jahrzehntelang das Zentrum des Goldabbaus schlechthin. 1970 wurden allein in Südafrika 1.002 Tonnen Gold gefördert. Auch 30 bis 40 Prozent des Goldes heute in Notenbanktresoren kommt aus Südafrika."

    Welche Länder bestimmen heute den Weltmarkt? Und weshalb ist das Goldangebot deutlich stabiler, als viele Anleger vermuten würden?

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    18 分
  • Folge 127: Ist Gold noch ein sicherer Hafen? (Thu Lan Nguyen, Leiterin Rohstoffanalyse Commerzbank)
    2026/07/24

    Gold gilt seit Jahrzehnten als der sichere Hafen schlechthin. Doch ausgerechnet in einer Zeit voller geopolitischer Krisen und Unsicherheit erfüllt Gold diese Rolle scheinbar nicht mehr. Statt neuer Rekordstände ist der Goldpreis zuletzt deutlich unter Druck geraten. Viele Anleger fragen sich deshalb: Hat sich die Rolle des Edelmetalls vielleicht verändert?

    Genau darüber sprechen wir heute im Podcast „Goldwissen von Xetra-Gold" – Folge 127. Unser Thema: Ist Gold noch ein sicherer Hafen?

    „Wenn man sich die Preisentwicklung seit Ausbruch des Iran-Kriegs anschaut, muss man sagen, eigentlich nicht. Der Preis ist deutlich zurückgekommen. Das würde man eigentlich in einer Krisenzeit von einem sicheren Hafen nicht erwarten. Aber was macht eine Anlage zu einem sicheren Hafen? Der sichere Hafen sichert mir Rendite, wenn ich sie am nötigsten brauche und alles andere droht einzubrechen“, sagt Thu Lan Nguyen. Die Leiterin der Rohstoffanalyse bei der Commerzbank sagt im Interview mit Manuel Koch an der Frankfurter Börse: „Momentan haben wir einfach eine andere Art von Krise. Es sind nicht so sehr die Konjunkturrisiken im Fokus. Bei anderen Krisen wie der großen Finanzkrise hat Gold als sicherer Hafen agiert. Wenn man jetzt Bedarf eines sicheren Hafens im Portfolio hat, dann macht es Sinn, Gold zumindest in Teilen zu haben. Man muss aber einen langen Atem haben. Unsere offizielle Prognose für Gold liegt bei 4.800 Dollar je Feinunze zum Jahresende. Das ist schon ein bisschen ambitioniert.“

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    17 分
  • Folge 126: Gold – Warum der richtige Einstiegszeitpunkt noch bevorsteht (mit Philipp Vorndran, Kapitalmarktexperte Flossbach von Storch)
    2026/07/03

    Gold hat in den vergangenen zwei Jahren eine beeindruckende Rally hingelegt. Doch nach den Rekordständen kam die Ernüchterung: Der Goldpreis ist von knapp 5.500 auf 4.000 US$ je Unze zurückgekommen, und viele Anleger fragen sich jetzt, ob die Korrektur bereits vorbei ist.

    Unser Thema: Gold – warum der richtige Einstiegszeitpunkt vielleicht noch bevorsteht. Unser Gast sagt: „Aus meiner Sicht ist der Markt noch nicht vollständig bereinigt." Darüber sprechen wir heute im Podcast „Goldwissen von Xetra-Gold" – Folge 126.

    „Es muss eine ganze Menge Investoren geben, die auch in die Bewegung zwischen 4.500 und 5.500 US$ je Unze reininvestiert haben. Das tut dann langsam weh und muss noch bereinigt werden. Wir hängen jetzt bei der Marke von 4.000 US$. Wir erwarten, dass es durchaus noch den ein oder anderen Rücksetzer geben kann. Bei 3.500 bis 3.700 US$ würden wir wieder zugreifen", sagt Philipp Vorndran, Kapitalmarktexperte von Flossbach von Storch, im Interview mit Manuel Koch an der Frankfurter Börse.

    „Wir empfehlen zehn Prozent Gold am Gesamtvermögen. Die meisten Deutschen haben sehr wenig reale Werte. Da ist Gold etwas, das zumindest mittelfristig den Inflationsausgleich darstellt."

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