『Frisch an die Arbeit』のカバーアート

Frisch an die Arbeit

Frisch an die Arbeit

著者: DIE ZEIT
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10月19日まで。※適用条件あり
Alle 14 Tage stellen Hannah Scherkamp, Elise Landschek und Daniel Erk spannenden Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft Fragen über ihr persönliches Verhältnis zu ihrer Arbeit. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-aboZEIT ONLINE 経済学
エピソード
  • Was fasziniert Sie an der Arbeit mit Kies, Uwe Kersten?
    2026/09/11
    »Seit 100.000 Jahren ist auf diesen Kies kein Lichtstrahl gefallen – und jetzt bin ich derjenige, der ihn wieder ans Licht fördert«, sagt Uwe Kersten, Maschinenführer und Kieswerkmitarbeiter, im Podcast »Frisch an die Arbeit«. Kersten, 62 Jahre alt, ist seit 38 Jahren am Rande des Harzes in der Kiesgewinnung tätig. Ursprünglich ließ er sich bei der Deutschen Bahn in Göttingen zum Energieanlagenelektroniker ausbilden. Als die Bahn Mitte der Achtzigerjahre Personal abbaute, wechselte er in das Kieswerk, in dem bereits sein Vater beschäftigt gewesen war. »Ich bin dann hier ganz klassisch, wie man sagt, kleben geblieben.« Meistens ist Kersten allein in einer Außenstelle des Kieswerks, bedient Radlader und Bagger, überwacht, wie der Kies mit Maschinen aufbereitet wird, und belädt die Fahrzeuge der Kunden. Welche Aufgaben an einem Tag anstehen, entscheidet er weitgehend selbst. »Für meinen Vorgesetzten ist eigentlich nur wichtig, dass der Laden läuft«, sagt Kersten. Die Kiesvorkommen, mit denen Kersten arbeitet, stammen überwiegend aus dem Harz. Verwittertes Gestein wurde während der letzten Eiszeit durch Flüsse und Schmelzwasser ins Harzvorland getragen und dort abgelagert. Das Material reiche von feinem Sand bis zu Steinen von der Größe eines Basketballs, erzählt Kersten. Im Kieswerk wird es gewaschen, gesiebt und teilweise gebrochen. So entstehen rund 25 verschiedene Produkte für den Straßen-, Garten- und Hausbau. Manche Kunden, sagt Kersten, holten lediglich eine Schubkarre Kies ab, andere bestellen 20.000 Tonnen. Selbst nach all den Jahren dort könne ihn seine Kiesgrube überraschen, erzählt Kersten. Kersten hat in den Lagerstätten bereits Hohlräume entdeckt, deren Entstehung er sich nicht erklären konnte. Auch fasziniert Kersten die Natur in so einer Kiesgrube. Sobald der Abbau in einem Abschnitt beendet sei, kehrten Pflanzen und Tiere zügig zurück. „Die Natur kommt hinter uns her“, sagt Kersten. Es entstünden schnell Teiche und Feuchtgebiete – und der Naturschutzbund beobachte dort regelmäßig Schmetterlinge, Vögel und Amphibien. Heute hilft ihm seine Erfahrung vor allem dann, wenn eine Maschine ausfällt. »Auch mit fast 62 Jahren lasse ich mich nicht so leicht unterkriegen. Alles, was sich irgendwie allein lösen lässt, mache ich selbst«, sagt er. Er ist sich sicher: »Ich habe hier schon 2.000 Probleme gelöst. Warum soll ich das 2.001. nicht auch lösen?« Im Podcast erzählt Kersten außerdem, wie sich Baumaschinen in den vergangenen Jahrzehnten verändert haben, warum Kies trotz Baustoffrecycling knapp werden könnte und weshalb ein Stein mit einem Loch als Talisman am Rückspiegel seines Hauses hängt. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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    35 分
  • Die Deutschen arbeiten genug – oder?
    2026/08/25
    Verstehen wir uns noch? Teilen wir dieselben Ansichten? Die ZEIT bringt mit Deutschland spricht Menschen mit gegensätzlichen Meinungen zusammen – in diesem Jahr am 30. August. Grundlage der Gespräche sind acht Fragen zu kontroversen Themen. Eine davon lautet: Arbeiten die Deutschen zu wenig? Aus diesem Anlass diskutieren Kolja Rudzio aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT und Hannah Scherkamp aus dem Arbeitsressort in einer Sonderfolge von Frisch an die Arbeit. Die Frage, ob die Deutschen zu wenig leisten, beschäftigt derzeit viele in Deutschland: Politiker, Unternehmenschefs und natürlich auch Arbeitnehmer. Tatsächlich ist sie schwierig zu beantworten. Das zeigt auch die Diskussion in diesem Podcast. Einerseits wurden in Deutschland zuletzt insgesamt mehr Arbeitsstunden geleistet als vor zehn Jahren. Andererseits werden in den kommenden Jahren Millionen Arbeitskräfte in Rente gehen. »An dem Problem gemessen, arbeiten wir wahrscheinlich zu wenig und müssen uns Gedanken machen: Wie können wir noch mehr Leute in Arbeit bekommen?«, sagt Kolja Rudzio im Podcast. Sonst werde es sehr schwierig, weiterhin das zu finanzieren, was wir uns heute alles leisten – für den Staat und das Sozialsystem. Im Laufe dieser Sonderfolge diskutieren Hannah Scherkamp und Kolja Rudzio nicht nur über die Entwicklung der geleisteten Arbeitsstunden, sondern auch über Teilzeitquoten, den Ruf der Generation Z, die Erwerbsarbeit von Frauen und die Produktivität in Deutschland. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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    42 分
  • Was braucht es, einen Konzertflügel zu stimmen, Arvid Michel?
    2026/08/11
    »Ich muss das Klavier in einem Bereich hören können, den die meisten gar nicht wahrnehmen«, sagt Arvid Michel im Podcast »Frisch an die Arbeit«. Nur so könne er die 88 Töne eines Klaviers so aufeinander abstimmen, dass sie nicht nur für sich, sondern auch gemeinsam richtig klingen. Bei der »Dreigroschenoper« erkenne er zum Beispiel ein bestimmtes Muster, sagt Michel. Nach dem Stück seien die Töne immer auf eine spezielle Art verstimmt. Michel arbeitet als freiberuflicher Klavierstimmer an Theatern sowie für Rundfunkorchester und Chöre. Anders als die Instrumente in Privathaushalten werden die Konzertflügel teilweise mehrmals im Monat, manchmal sogar mehrmals am Tag gestimmt. Bei Proben und Aufführungen werden die Saiten stark beansprucht, außerdem werden die Instrumente ständig zwischen Bühne, Orchestergraben und Proberäumen bewegt. »Dadurch entsteht so viel Verstimmung im Instrument, die dann hörbar ist«, sagt Michel. Seine Liebe zum Klavier begann in der Kindheit bei seiner Großmutter. »Ich habe das Instrument gesehen und war sofort verliebt«, sagt er. Erst mit 16 Jahren nahm er Unterricht und wollte Pianist werden. Während des Studiums spielte er als Barpianist und verdiente sich einen eigenen, nicht mehr ganz neuen Flügel – einen, der ständig gestimmt werden musste. Weil er sich das nicht leisten konnte, bat er einen befreundeten Klavierbauer, ihm alles beizubringen. Später half er in der Werkstatt des Klavierbauers mit und begann eine Ausbildung. Einer der besonderen Momente seiner Karriere war für Michel ein Auftrag des Berliner Ensemble: Das Theater wollte einen neuen Steinway-Flügel anschaffen, der den Ansprüchen des Pianisten Igor Levit genügen sollte. Michel durfte nach Hamburg fahren und aus fünf Instrumenten eines auswählen. »Er hat gespielt, ich habe gelauscht«, sagt Michel. Im Podcast erzählt er außerdem, warum Klimaanlagen Klaviere verstimmen und weshalb ihn die Kritik einer Professorin dazu brachte, seine Arbeitsweise grundlegend zu verändern. »Frisch an die Arbeit« wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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    42 分
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