Folge 8: Paul Pizzera: Warum Männern Hilfe annehmen so schwerfällt | S2E2
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Paul Pizzera ist Musiker, Kabarettist und einer der bekanntesten Namen Österreichs, wenn es um öffentliche Verletzlichkeit geht. In dieser Folge spricht er offen über seinen Weg in die Therapie vor rund zehn Jahren, über die Angst, dadurch seine Kreativität zu verlieren, und darüber, warum er heute glaubt, dass Therapie niemandem schadet, auch wenn nicht jeder sie braucht.
Wir reden über Leistungsdruck und Selbstwert, über seine Kindheit und wie körperliche und psychische Gewalt seine Wahrnehmung von Empathie geprägt hat, und darüber, warum gerade Männern das Zugeben von Hilfebedarf so schwerfällt. Paul erklärt, warum er Humor als Zugang zu schweren Themen wie Depression und Suizid für wichtig hält, was ihm als Warnsignal dient, wenn es zu viel wird, und was er Menschen rät, die gerade selbst unter Druck stehen.
Ein Gespräch über Männlichkeit, Bühne, Bewältigung und die Frage, ob Kunst selbst schon Therapie ist.
Themen dieser Folge: Therapie und Männlichkeit, Leistungsdruck, Kindheit und Gewalt, Resilienz, Humor als Bewältigungsstrategie, mentale Gesundheit im Kreativberuf.
Wenn es dir selbst gerade nicht gut geht: Telefonseelsorge 142 (kostenlos, anonym, rund um die Uhr) und Rat auf Draht 147.