Folge 325: Hauptstadtjournalismus im Wandel: Zwischen Social Media und Tagesschau
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Wie arbeitet eigentlich ein Hauptstadtjournalist? Zwischen Pressekonferenzen, Tagesschau-Aufsagern und Social Media berichten Korrespondentinnen und Korrespondenten täglich aus dem politischen Berlin. Doch wie nah muss man der Politik kommen, um gute Geschichten zu erzählen, ohne die notwendige Distanz zu verlieren? Im Gespräch mit Christian Jakubetz spricht ARD-Hauptstadtkorrespondent Philipp Kunschner über seinen Weg vom Regionaljournalismus in Niederbayern ins Berliner Regierungsviertel und darüber, wie sich der Journalismus verändert hat. Es geht um Crossmedialität, um die Bedeutung von Social Media, um exklusive Geschichten und um die Frage, wie Politikjournalismus in einer zunehmend fragmentierten Medienwelt funktionieren kann. Außerdem diskutieren die beiden über Haltung und Aktivismus, über Medienblasen und darüber, warum journalistische Distanz auch im Zeitalter permanenter Kommunikation unverzichtbar bleibt.
Mehr zu Philip Kuntschner: https://www.philip-kuntschner.de/