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Folge 11 - Ich bin ein Umarmer

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Kurzes Vorgeplänkel über das Podcast-Setup, Mikrofonkabel und den Traum vom gemeinsamen Eichentisch mit Mikrofonsarmen und Aschenbechern. Und vielleicht – vielleicht – gibt es bald eine Sonderfolge live vom Conquest. Wir sind gespannt.

Dann geht es ans Eingemachte. Micha bringt heute ein Konzept aus der Systemischen Beratung mit, das eigentlich aus der Familientherapie kommt und inzwischen weit über romantische Beziehungen hinaus relevant ist: die fünf Sprachen der Liebe nach Gary Chapman – und ihre neurodivergente Erweiterung.

Words of Affirmation, Quality Time, Gifts, Acts of Service, Physical Touch. Wir sprechen darüber, was diese fünf Kategorien bedeuten, wie man sie gibt und empfängt – und warum beides bei derselben Person ganz unterschiedlich aussehen kann. Micha erklärt, warum Geschenke geben und bekommen für ihn gleichermaßen unangenehm ist. Anders erzählt, warum er immer einen Schrein aus erhaltenen Geschenken baut. Und warum er seit Jahren jeden umarmt, der ihm gegenübersteht – inklusive eines fremden Pinguins in einer Lourd-Maske beim Addams-Family-Musical.

Dann kommen die fünf neurodivergenten Varianten: Infodumping, Parallel Play, Deep Pressure, Pebbeling und Support Swapping. Und plötzlich sieht sich Anders in allen fünf gleichzeitig wieder. Wir sprechen darüber, was Neurodivergenz bedeutet – und was nicht –, warum der Begriff ein Weltenunterschied zu Defizit ist, und was das Schulsystem damit zu tun hat.

Außerdem: das Löffel-Modell, Gewichtsdecken als Nervensystem-Regulierung, ADHS als Meme, was introvertierte Menschen an Corona heimlich genossen haben und was passiert, wenn man auf einer Nachbarschaftsfeier verzweifelt jemanden sucht, mit dem man über Bojack Horsemann reden kann.

🔗 Links

  • 📬 Micha kontaktieren: mindshiftcoach.de

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