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Florian Egbers zur Aufstiegsreform: „Dass es so bleibt, wie es ist, ist keine Option”

Florian Egbers zur Aufstiegsreform: „Dass es so bleibt, wie es ist, ist keine Option”

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Es ist aktuell das wohl heiß diskutierteste Thema in den deutschen Fußball-Regionalligen: die Aufstiegsreform. Florian Egbers, Geschäftsführer des SV Meppen, vertrat in der Arbeitsgemeinschaft die Interessen der Nordvereine und spricht in der 63. Folge von „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“ über die sportliche Ungerechtigkeit der Relegation, über die Kernforderung „Meister müssen aufsteigen“ und über die beiden erarbeiteten Vorschläge – das Kompassmodell und das Regionenmodell. Egbers sieht die Vorteile beim Kompassmodell, für das er sich klar ausspricht. „Erstens würden sich alle Verbände bewegen. Jeder würde seinen Teil dazu beitragen, um eine Lösung zu finden“, sagt der 32-Jährige und ergänzt: „Wir haben dann auch die klare Regelung, was den Aufstieg und was den Abstieg angeht.“ Das sei beim Regionenmodell nicht klar. Zudem wäre beim Kompassmodell die Veränderung in Bezug auf die Ligeneinteilung nicht groß. „Wir wollen die beste Lösung für alle anstreben. Und die beste Lösung für alle, der kleinste gemeinsame Nenner, ist das Kompassmodell.“ Zudem erklärt der SVM-Geschäftsführer, warum er das Regionenmodell für nicht geeignet hält. Sollte es aber kommen, würde es den Arbeitsauftrag, dass Meister aufsteigen müssen, laut Egbers erfüllen. „Dass es so bleibt, wie es ist, ist keine Option“, sprach er von einem sauren Apfel. Darüber hinaus sieht der Meppener auch eine Gefahr, sollten die Reformbemühungen erneut scheitern. „Die 3. Liga ist 2018 mit dem vierten Abstiegsplatz in Vorleistung gegangen. Wenn wir es jetzt nicht schaffen, die Reform anzustoßen, dann kann ich mir tatsächlich vorstellen, dass der vierte Aufstiegsplatz wieder zurückgeht. Ich halte es für nicht ausgeschlossen, dass die 3. Liga dann nur noch drei Absteiger hat.“ Deswegen lautet Egbers’ Appell: „Es muss eine Veränderung geben. Und wenn alle nur ihre eigenen Interessen im Kopf haben, dann wird es keine Veränderung geben. Jeder muss sich bewegen“, sagt Egbers mit der Hoffnung, dass die Aufstiegsreform in den Wochen und Monaten umgesetzt werde und niemand mehr über dieses Thema sprechen müsse. „Jetzt haben wir die einmalige Chance, etwas zu verändern.“
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