エピソード

  • Wirklich nur Fisch? - Warum Island nicht in die EU will
    2026/09/01
    In Island gab es am Wochenende viel Jubel – und viel Enttäuschung. Die Isländer haben gegen die Wiederaufnahme von Verhandlungen über einen EU-Beitritt gestimmt. Das Nein-Lager hat das Referendum am Ende sehr knapp gewonnen. Ein Thema hat die Debatte dabei besonders geprägt: die Fische – genauer gesagt die Fischereiquoten. Denn die Sorge vor einer gemeinsamen europäischen Fischereipolitik war eines der wichtigsten Argumente der Gegner eines EU-Beitritts. Aber wie war die Stimmung vor Ort? Was sind die Gründe, aus denen die Isländer der EU skeptisch gegenüberstehen? Und geht es dabei wirklich nur um Fische? Darüber spricht ich in dieser Woche Auslandsredakteurin Judith Poppe mit der Skandinavien-Korrespondentin der taz, Anne Diekhoff. Diese Folge der Fernverbindung wurde am 31. August um 15 Uhr MEZ aufgezeichnet.
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    19 分
  • Was folgt aus dem Erdbeben in Kolumbien?
    2026/08/20
    Vor rund einer Woche erschütterte Kolumbien ein Erdbeben. Mit einer Stärke von 7,4 war es wohl das schwerste registrierte Erdbeben dieses Jahrzehnts. Rund 300 Menschen sind tot, Tausende sind verletzt und etliche Menschen werden noch vermisst. Schätzungen zufolge werden mehr als 8 Milliarden Euro benötigt für den Wiederaufbau. Unsere Korrespondentin Katharina Wojzcenko, die in Kolumbien lebt, hat sich in kürzester Zeit auf den Weg gemacht um für die taz über die Katastrophe zu berichten. Wie bereitet man sich auf einen solchen Einsatz vor in einem Krisengebiet, in dem in einer solchen Lage eigentlich gar nichts vorhersehbar ist. Und wie geht es jetzt weiter, da das Erdbeben und dessen Folgen in den hiesigen Medien fast wieder aus den Schlagzeilen verschwunden sind? Was tut die Regierung? Kommt ausreichend Hilfe, wenn sogar Popstar Shakira, die selbst aus Kolumbien kommt, anreist und beim Wiederaufbau von Schulen helfen will? Darüber spricht Tanja Tricarico aus dem Auslandsressort der taz mit Kolumbien-Korrespondentin Katharina Wojczenko. Diese Folge der Fernverbindung wurde am 19. August um 14 Uhr MEZ aufgezeichnet.
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    29 分
  • Wer steckt hinter der Ceuta-Krise?
    2026/08/14
    Am 30. und 31. Juli passierten zehntausende meist junge Menschen die Grenze zur spanischen Exklave Ceuta, die an Marokkos nördlicher Mittelmeerküste liegt. Viele ertranken oder wurden zu Tode getrampelt. Die Bilder gingen um die Welt, und dienten vielen als Vorlage, um die liberale Migrationspolitik von Spaniens Premier Pedro Sánchez scharf zu kritisieren. Während zunächst von kriminellen Schleuserbanden als Drahtzieher der Aktion die Rede war, wurde schnell auch über ein Mitwirken Marokkos, Russlands, der USA oder Israels spekuliert. Vermutet wird, dass Migration hier instrumentalisiert wird, um die linke spanische Regierung unter Druck zu setzen. Was ist dran an den Spekulationen? Welche Interessen verfolgen Marokko und internationale Akteure? Und wie geht es den Menschen vor Ort jetzt? Über diese Fragen spricht taz-Auslandsredakteur Fabian Schroer mit Nordafrika-Korrespondent Mirco Keilberth, der gerade für die taz aus Marokko und Ceuta berichtet. Die aktuelle Folge wurde aufgezeichnet am 12. August um 11.30 Uhr MEZ.
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    22 分
  • Ebola in Zentralafrika - warum bekommt die DR Kongo das tödliche Virus nicht in den Griff?
    2026/08/06
    Ebola - das tödliche Virus ist zurück und wütet derzeit in einer extremen Intensität und enormen Wucht in der Demokratischen Republik Kongo in Zentralafrika. Mittlerweile ist die Rede von rund 300 Menschen, die pro Woche sterben, mehr als 60 Prozent davon zu Hause in ihren Betten. Diese Menschen können Behandlungszentren gar nicht mehr erreichen und die Gefahr der weiteren Verbreitung ist enorm. Es sind traurige Rekordzahlen und offenbar ist Ebola in der Region völlig außer Kontrolle geraten. Wie konnte es überhaupt zu diesem Ausbruch kommen? Warum ist die DR Kongo derart betroffen? Was wird vor Ort getan, in einem Land, in dem seit Jahrzehnten Krieg herrscht? Gibt es Hoffnung auf neue Impfstoffe und auf weitere Unterstützung? Darüber spricht Tanja Tricarico aus dem Auslandsressort der taz mit Simone Schlindwein, der taz-Korrespondentin für das Gebiet der Großen Seen und Ostafrika. Diese Folge der Fernverbindung wurde am Mittwoch, 5. August 2026 um 11 Uhr MEZ aufgenommen. Fernverbindung – Der Auslands-Podcast der taz erscheint jede Woche auf taz.de und überall, wo es Podcasts gibt.
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    25 分
  • Queeres Überleben im Senegal
    2026/07/30
    Das Leben für queere Menschen wird gefährlicher: Denn im westafrikanischen Senegal soll Homosexualität künftig mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft werden können. Damit verdoppelt sich das Strafmaß. Zuvor waren gleichgeschlechtliche Beziehungen mit ein bis fünf Jahren strafbar. Die Regierung in Dakar steckt in einer politischen und ökonomischen Krise. „Die Stimmung in der Gesellschaft ist bereits sehr anti-LGBTQ. Mit der Verschärfung, versucht die Regierung zu punkten und von den Problemen abzulenken“, erklärt Afrika-Korrespondentin Helena Kreiensiek. Mit Betroffenen zu sprechen ist nun kaum mehr möglich. „Viele trauen sich nicht ihre Häuser zu verlassen oder über ihre Sexualität zu sprechen kaum zu sprechen und NGos, die früher Kontaktstelle waren, halten sich mit ihrer Arbeit bedeckter.“ Auch in anderen Ländern, wie Uganda und Ghana, ist die queerfeindliche Stimmung gestiegen. „Man kann von einer afrikaweiten Kampagne sprechen, die mit Mitteln von evangelikalen Organisationen finanziert wird“, erzählt Korrespondentin Kreiensiek. Was will die Regierung in Dakar mit ihrer queerfeindlichen Politik erreichen? Und wie geht es der LGBTQ-Bewegung vor Ort? Darüber sprechen Afrika-Korrespondentin Helena Kreiensiek und taz-Redakteurin Anastasia Zejneli. Die aktuelle Folge wurde aufgezeichnet am 16. Juli um 16 Uhr MEZ. Fernverbindung – Der Auslands-Podcast der taz erscheint jede Woche auf taz.de und überall, wo es Podcasts gibt.
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    19 分
  • Übernehmen jetzt die Sozialist:innen bei den US-Demokraten?
    2026/07/22
    Bei den US-Demokraten regt sich Widerstand – gegen die Politik von Präsident Donald Trump, aber auch gegen das eigene liberale Parteiestablishment. Bei den Vorwahlen für die Midterms im November gewinnen für die Demokratische Partei reihenweise Mitglieder der Democratic Socialists of America. Deren Kandidat:innen stehen für einen stärkeren Sozialstaat, höhere Steuern für Reiche und Unternehmen sowie ein Umdenken in der US-Nahostpolitik. Die linke Organisation schafft es mithilfe von Haustürwahlkampf und Social-Media-Kampagnen, breite Unterstützung zu mobilisieren. Medien sprechen bereits vom „Mamdani-Effekt“ – in Anlehnung an den erfolgreichen Instagram-Wahlkampf des New Yorker Bürgermeisters im Jahr 2025. Aber reicht das alles aus, um moderate und konservative Wähler bei den Kongresswahlen im November zu überzeugen? Oder ist die Angst vor dem Kommunismus in den USA noch immer zu groß? Über diese Fragen sprechen taz-Redakteur Fabian Schroer und Reporter Sebastian Moll, der für die taz aus New York City berichtet. Die aktuelle Folge wurde aufgezeichnet am 10. Juli um 15 Uhr MEZ.
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    23 分
  • Morning Glory in Großbritannien?
    2026/07/15
    In Großbritannien geht es seit einiger Zeit hoch her, und das hat auch viel mit dem Premierminister des Landes zu tun, Keir Starmer. 2024 gelang ihm mit seiner Labor-Partei ein Erdrutschsieg bei den Wahlen, womit er die Ära der konservativen Tories beendete. Doch schon kurz nach seinem Amtsantritt begann der Ärger. Unpopuläre Sparmaßnahmen, Diskussionen um fragwürdige Geschenke – und schließlich natürlich die Mandelson-Affäre. Da kam heraus, dass er Peter Mandelson zum Botschafter in den USA gemacht hatte, obwohl er von dessen Freundschaft mit Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wusste. Und während Starmer mit all diesen Probleme gekämpft hat, sind die Rechten von Reform UK mit Nigel Farage auf dem Vormarsch. Nun hat Starmer vor Kurzem seinen Rücktritt angekündigt, und ein anderer soll es nun richten: Andy Burnham, der Starmer wohl als Premierminister ablösen wird. Wird es Burnham gelingen, das Land zu befrieden? Wird mit ihm alles besser? Darüber spricht in dieser Folge der fernverbindung Auslandsredakteurin Judith Poppe mit dem taz-Korrespondenten für Großbritannien, Daniel Zylberstajn-Lewandowski. Diese Folge wurde aufgenommen am 14.07.2026 um 14.15 Uhr MEZ.
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    21 分
  • Nato-Gipfel in Ankara - Was steckt hinter der Inszenierung von Gastgeber Erdoğan?
    2026/07/09
    Die Staats- und Regierungschefs der 32 Nato-Staaten, ihre Delegationen, Vertreter:innen der Rüstunglobby, Sicherheitsexpert:innen versammelten sich in dieser Woche in Ankara zum Nato – Gipfel. In diesem Jahr ging es vor allem darum möglichst viele Deals mit Rüstungsfirmen aller Art in die Wege zu leiten. Einer der besonders davon profitieren will ist der Gastgeber des Nato-Gipfels – der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Ankara ist im Ausnahmezustand, es wurde mächtig investiert, damit die Stadt sich im besten Lichte zeigt. Kritik soll es nicht geben. In dieser Folge der Fernverbindung richten wir unseren Blick in die Türkei, speziell Ankara. Was bedeutet der Gipfel für Erdoğan? Darüber spricht Tanja Tricarico aus dem Auslandsressort der taz mit Türkei-Korrespondent Jürgen Gottschlich. Diese Folge der Fernverbindung wurde am Mittwoch, 8.07.2026 um 11 Uhr MEZ, aufgezeichnet.
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    16 分