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European Fault Lines

European Fault Lines

著者: European Fault Lines
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An den Schnittstellen von Gesellschaft, Wirtschaft, Staat und Technologie entscheidet sich Sicherheit – im Inneren wie im internationalen System.

European Fault Lines beginnt genau dort: wo Sozialpolitik auf Verteidigungsfähigkeit trifft, strategische Souveränität auf Finanzierungs- und Regulierungsfragen, europäische Normsetzung auf industrielle und militärische Realität, nationale Politik auf globale Machtverschiebungen.

Klassische Sicherheitsdebatten enden dabei oft an Ressortgrenzen. Die entscheidenden Fragen liegen genau dazwischen. An diesen Nahtstellen setzt der Podcast an – er verbindet Innen- und Außenpolitik, Geostrategie, Wirtschaftskraft und Sicherheitstechnologie, ohne Ressortdenken, ohne Scheuklappen.

Unser Anspruch: Überparteilich behandelt European Fault Lines Sicherheitspolitik als das, was sie ist – ein international und innenpolitisch eingebettetes, strategisches Querschnittsthema. Kein Nachrichtenpodcast, sondern ein Format für strategische Einordnung jenseits des Tagesgeschäfts.

Mit Dr. Ingmar Zielke und Dr. Maximilian Knoll – Team: Tamim Karadamur (Recherche) und Anton Hartmann (Produktion).

Unabhängig und werbefrei. European Fault Lines wird weder gesponsert noch im Auftrag von Unternehmen, Parteien oder staatlichen Institutionen produziert.

2026 European Fault Lines
政治・政府 政治学
エピソード
  • International Order and Transatlantic Fault Lines
    2026/08/01

    Frank A. Rose has spent three decades at the centre of American nuclear and arms control policy — as Principal Deputy Administrator of the National Nuclear Security Administration and, before that, as Assistant Secretary of State for Arms Control, Verification and Compliance.

    We begin where most conversations about defence stop: procurement. The United States designed, built and fielded the Polaris system (submarine-based nuclear missiles) in five years. Today, Rose argues, there is no major weapons system that could be delivered on that timeline — not for want of engineering, but because a system built in the late 1960s for oversight and cost control was never built for speed.

    From there the conversation widens. Why did bureaucratic overhead keep growing through two decades of war? What did the 1993 "Last Supper" cost the American defence industrial base, and why can lost tooling and lost people not be bought back? Rose makes the case for mass over exquisiteness, and for treating startups and venture capital as a core acquisition pathway rather than a side channel.

    On world order, Rose expects historians to describe the post-1989 decades not as a new order but as a deviation from the normal — a holiday from history. He revisits Gideon Rachman's argument about the two 1989s, sets out why he does not accept NATO enlargement as the root of the rupture with Moscow, and calls the 2008 Bucharest compromise on Ukraine the worst of both worlds.

    And on Europe: the talent is there, the technology is there. What is missing is the market structure to deploy it.

    Further Reading:

    https://www.defensenews.com/opinion/2025/08/04/technology-not-geography-will-grant-global-power-in-the-21st-century/

    https://www.realcleardefense.com/2025/12/10/the_revenge_of_nuclear_deterrence_1152430.html

    https://www.linkedin.com/pulse/why-america-still-needs-lead-europe-frank-rose-x9une/

    https://www.defenseone.com/ideas/2025/09/how-trump-can-make-defense-reform-stick/408383/

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    56 分
  • Rohstoffe als strategische Frage der deutschen Sicherheitspolitik
    2026/07/11

    Seltene Erden sind nicht selten. Das Problem beginnt über der Erde, nicht darunter.

    In der ersten Folge von European Fault Lines sprechen wir mit Dr. Jakob Kullik — Politikwissenschaftler an der TU Chemnitz und Autor von Seltene Erden. Der globale Kampf um die Rohstoffe der Zukunft (Quadriga, 2026) — über ein Thema, das zwei Jahrzehnte lang zwischen den Silos deutscher Politik lag: kritische Rohstoffe.

    Wir sprechen darüber, warum die EU 34 Rohstoffe als kritisch und die Hälfte davon als strategisch einstuft; wie es dazu kam, dass China die Preise für Seltene Erden politisch setzt — in einem Markt, den der Westen weiterhin wie einen normalen behandelt; warum die deutschen Rohstoffpartnerschaften seit 2011 hinter den Erwartungen zurückbleiben; was die chinesischen Exportkontrollen des vergangenen Jahres über westliche Abhängigkeiten offengelegt haben; und warum Versorgungssicherheit zur Frage der Abschreckung geworden ist — vom Mineral zur Munition.

    Ein Gespräch über Lieferketten, strategisches Denken und den Preis von Ressortgrenzen.

    Das Buch von Jakob Kullik:
    Seltene Erden. Der globale Kampf um die Rohstoffe der Zukunft (Quadriga, 2026)
    https://bastei-luebbe.de/Buecher/Sachbuecher/Seltene-Erden/9783869951676

    Weiterführende Beiträge:
    FAZ: Deutschland — Strategiefähigkeit und neue Ziele (mit Christian E. Rieck, 2026)
    https://www.faz.net/premium/weltwirtschaft/weltwissen/deutschland-strategiefaehigkeit-und-neue-ziele-accg-200843506.html

    Table.Briefings: Buchauszug „Seltene Erden: Der globale Kampf um die Rohstoffe der Zukunft"
    https://table.media/china/tablestandpunkt/seltene-erden-der-globale-kampf-um-die-rohstoffe-der-zukunft

    Mit Dr. Ingmar Zielke und Dr. Maximilian Knoll. Unabhängig und werbefrei.

    Kapitelmarken (deutsch):

    (00:00) Cold Open
    (00:32) Warum dieser Podcast: Sicherheit an den Bruchlinien
    (02:18) Unser Gast: Dr. Jakob Kullik
    (03:25) Was Rohstoffe „kritisch" macht — und warum Seltene Erden nicht selten sind
    (08:21) Deutschlands blinder Fleck: Handelsdenken statt Versorgungssicherheit
    (12:38) Die amerikanische Wende: nationale Sicherheit trifft Industriepolitik
    (15:29) Substitution und Recycling: warum 1 % noch immer die Realität ist
    (19:41) Der Einkäufer schlägt den Strategen: Unternehmen im verzerrten Markt
    (23:40) Mindestpreise: das US-Modell und was Europa lernen kann
    (28:24) Chinas Hebel: vom Schock 2010 zu den Exportkontrollen des letzten Jahres
    (34:34) Deutschlands Rohstoffpartnerschaften: Hoffnung plus minimale Flankierung
    (38:51) Was der Staat tun muss: Institutionen, Silos, Strategiefähigkeit
    (43:45) Vom Mineral zur Munition: Lieferketten als Abschreckung
    (48:19) Ausblick: 2030 ist morgen
    (50:42) Schlussgedanken und das Buch

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    52 分
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