Episode 26: Spiritualität und Coaching – Jenseits des psychoanalytischen Prinzips
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Wir arbeiten in psychoanalytischen-psychotherapeutischen Settings nach sehr klaren und strengen Vorgaben und Regeln, die den Psychotherapie-Richtlinien entsprechen müssen. Bezahlt wird eine Therapie, welche (im besten Fall) nachweislich und empirisch gesichert, Krankheitssymptome beseitigen soll. Dieses Bild auf Krankheit, insbesondere psychische Störungen ist und war nicht in allen Kulturen in dieser Weise zu finden.
Wir kennen viele verschiedene Verfahren mit psychischen Problemen umzugehen: der Schamanismus, der Buddhismus, die ayurvedische Medizin und viele mehr. Modern ist auch das so genannte „Spiritual Coaching“, welches sich zum Teil dieser alten bewährten Konzepte bedient und sehr gefragt ist bei den Menschen.
Wir gehen im Podcast der Frage nach, wie wir uns als „klassisch“ ausgebildete Psychotherapeut:innen zu diesen Formen der Behandlung positionieren sollen? Fehlt unseren Therapien dieser Bestandteil vollständig? Wo fließt doch manchmal durchaus etwas weniger Fassbares und vielleicht Spirituelles ein? Welche Formen der Technik sind aber fraglos bei einer klassischen psychodynamischen Behandlung einfach hervorragend und bei keiner anderen Methode in dieser Klarheit und letztlich auch Schonungslosigkeit zu finden?
In dieser Folge gehen wir diesem kontroversen Thema nach. Wir versuchen ein Fenster in einen von der klassischen Wissenschaft ausgeschlossenen Bereich der Heilung zu öffnen – begleiten Sie uns weiterhin gern auf diese Reise!
Website IPPK: https://ippk.de/
Behörde für Inneres – Der Podcast zur Praxis der Psychoanalyse
Staffel 3
Sprecher:innen: Lena Barth & Barbara Rüttner Götzmann
Producer: Jackson Gatlin Crawford