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Episode 20: DIe Oma, die Lücke und die Liebe!

Episode 20: DIe Oma, die Lücke und die Liebe!

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Darum geht's in dieser Folge: Gibt es Dinge, die man nicht verzeihen kann? Ein offenes Gespräch darüber, wo persönliche Grenzen liegen — auch im beruflichen und familiären Kontext — und was es bedeutet, jemandem nicht mehr zu begegnen, statt zu verzeihen. Verzeihen lässt sich nicht erzwingen. Warum innerer Frieden bei einem selbst beginnt, aber nicht auf die andere Person übertragen werden kann — und warum das manchmal wie "Kampf gegen Windmühlen" ist. "Liebe und Licht schicken" — eine anfangs befremdliche, aber im Alltag erprobte Methode, um mit schwierigen Menschen und Konflikten umzugehen. Der Gähneffekt der Deeskalation: Wie ein Lächeln, ein tiefer Atemzug oder eine bewusste Unterbrechung einen Streit entschärfen können, ohne dass man "gewinnen" muss. Schule als Konflikt-Labor: Warum erzwungene Versöhnung ("Gebt euch die Hand") oft nur Fassade ist, und wie Lehrkräfte zwischen Vorbildfunktion, Genervtheit und der Frage "Bin ich überhaupt gemeint?" navigieren. Zeit als Faktor: Johannas Geschichte über ihre Oma, einen Freundschaftsstreit aus der Jugend und eine Versöhnung, die erst zehn Jahre später möglich wurde. Waffenruhe statt Vergebung: Warum es auch ein legitimer Schritt sein kann, einen Konflikt erst einmal ruhen zu lassen, statt eine "große Vergebungsrunde" einzufordern. Die innere Oma statt das innere Kind: Ein psychologisches Konzept als Gegenentwurf zur ständigen Selbstoptimierung — mit mehr Gelassenheit auf das eigene Leben schauen und akzeptieren, dass auch Leid dazugehört. Konflikt als Lücke: Ein Bild zum Abschluss — ein Konflikt markiert eine fehlende, passende Lösung. Der Fokus auf das, was fehlt, statt auf den Streit selbst, kann neue Räume öffnen.
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