Episode 2: Das Verhalten von Hunden und Katzen langfristig beeinflussen
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Wie lernen Hunde und Katzen eigentlich, uns anzuschauen?
Und noch wichtiger: Wie können wir dieses Verhalten gezielt beeinflussen – im Alltag und im Training?
In dieser Folge von Fell & Fakten tauchen wir tief in die Frage ein, wie Verhalten entsteht und warum unsere Fellnasen oft mehr „gelernt“ haben, als wir denken.
🐕🐈 Die zentrale ErkenntnisBlickkontakt bei Hunden und Katzen ist kein Zufall – er ist gelerntes Verhalten.
Basierend auf einer Studie von Bentosela zeigt sich:
👉 Verhalten wird stark durch Konsequenzen beeinflusst
👉 Tiere wiederholen, was sich lohnt – und lassen weg, was sich nicht lohnt
Wenn Erwartungen nicht erfüllt werden, zeigen Hunde und Katzen deutliche Stresssignale:
Abwenden oder Rückzug
Hinlegen oder „Abschalten“
Übersprungshandlungen (z. B. Lecken, Kauen, Gras fressen)
👉 Das ist kein „Ungehorsam“, sondern Frustration
🎯 In dem Podcast wird auf wichtige Trainingsprinzipien eingegangen wie1) Verhalten verändert sich direkt durch die Konsequenzen:
2) Die Premack-Regel - Beliebtes Verhalten verstärkt oft stärker als Futter weniger beliebtes Verhalten, zum Beispiel:
3) Jackpot-Belohnung - Für besonders gutes Verhalten, was dem Tier signalisiert „Das war richtig gut!“:
4) Überraschungseffekt - Variable Belohnung steigert Motivation:
Auf folgende Grundsätze wird eingangen:👉 Hunde und Katzen lernen ständig – auch ohne bewusstes Training
👉 Du beeinflusst ihr Verhalten jeden Tag
👉 Aufmerksamkeit ist trainierbar
Oder anders gesagt:
Wenn deine Fellnase dich anschaut, hat sie gelernt:
👉 „Du bist relevant – bei dir passiert etwas!“
Instagram @Dr.Franziska.Kuhne
Musik und Schnitt: Ian-Marius Ibiss
Bentosela, et al. 2008: Effect of reinforcement, reinforcer omission and extinction on a communicatie response in domestic dogs (Canis familiaris)