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Ein Bayer und ein Halber – historische Zeitreisen mit Dr. Richard Loibl

Ein Bayer und ein Halber – historische Zeitreisen mit Dr. Richard Loibl

著者: Johannes Munzinger Dr. Richard Loibl Mediengruppe Bayern
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Dr. Richard Loibl ist ein Vollblutbayer. Als Historiker kennt er sich bestens aus mit der Geschichte des Freistaats, als Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte weiß er, wie er sie hautnah und spannend erzählt. Der gebürtige Hengersberger hat nie einen Hehl aus seiner Herkunft gemacht. Sein Niederbairisch pflegt er in der Öffentlichkeit mit solcher Hingabe, dass er dafür mit der „Bairischen Sprachwurzel“ ausgezeichnet wurde. PNP-Redakteur Johannes Munzinger ist ein halber Bayer, auf dem Papier ist er gar „nur“ Österreicher. Unter Norddeutschen könnte er wohl sogar als Bajuware durchgehen, in Deggendorf und Passau wird das schon schwieriger. Ein bisschen kennt er sich auch mit seiner halben Heimat aus – aber eben nur "ein bisserl". Eines ist er aber auf jeden Fall: neugierig. Und wer könnte ihm seine Fragen zu Bayern, seiner Geschichte, seinen Menschen und deren Gepflogenheiten besser beantworten als Dr. Richard Loibl? Für den neuen Podcast der Mediengruppe Bayern haben sich die beiden jetzt zusammengetan: In „Ein Bayern und ein halber – Historische Zeitreisen mit Dr. Richard Loibl“ beschäftigen sie sich damit, was den Freistaat zu dem gemacht hat, was er ist.Mediengruppe Bayern 世界 社会科学
エピソード
  • Warum Bayern Hitler nicht verhindert hat
    2026/07/30
    Wenn ein (Halb-)Österreicher und ein Bayer über Geschichte reden, dann darf ein Thema nicht ausbleiben. Es geht um die übelste Coproduktion der beiden Länder überhaupt: Adolf Hitler. Und über die Zeit, als diese faule Frucht in Bayern zu reifen begann, geht es in Folge 19 des MGB-History-Podcasts „Ein Bayer und ein Halber“. Ein blöder Spruch sei erlaubt: Österreichs vielleicht größte internationale Kulturleistung des 20. Jahrhunderts ist es, dass der Rest der Welt Beethoven mit Österreich und Hitler mit Deutschland assoziiert. Denn die in Wien gescheiterte Künstlerexistenz Adolf Hitler legte im bayerischen Ausland einen Aufstieg hin, der im größten Gemetzel der Menschheitsgeschichte gipfelte. Um diesen Aufstieg – und den Kurzzeit-Fall danach – von 1919 bis 1925 dreht sich nicht nur Folge 19 von „Ein Bayer und ein Halber“, sondern auch die neue Ausstellung, die kürzlich im Haus der Bayerischen Geschichte eröffnet wurde und dort noch bis August 2027 läuft: „Brennpunkt Bayern – Hitler und der Kampf um die Demokratie“. Es ist also mal wieder ein Heimspiel für Dr. Richard Loibl, der MGB-Redakteur und Halb-Bayer Johannes Munzinger durch die Ausstellung in seinem Haus führt. Es geht um Hitlers Ankunft in Bayern und eine Nachkriegszeit, in der politisch alles Kopf stand. Gestern Monarchie, heute Demokratie, morgen Kommunismus. Darum, wie das Bürgertum, das einfache Volk und schließlich sogar die High Society Hitler aufnahm. Es geht um einen gescheiterten Putschversuch, der etliche Menschen das Leben kostet. Und um einen handfesten Justizskandal, der aus dem Prozess wegen Hochverrat zur Farce macht und zu einem Haftaufenthalt Hitlers führt, der eher an bezahlten Urlaub erinnert – und der Dr. Loibl bis heute fassungslos macht. Über allem steht eine große Frage: Warum konnte – oder wollte – Bayern Hitler nicht verhindern? Wenn Sie Fragen, Anregungen, Kritik oder Lob für uns haben, schreiben Sie uns gerne an podcast@mgbayern.de.
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    54 分
  • Warum ein Vulkan Bayerns Superminister den Job kostete
    2026/06/25
    Was hat ein Vulkanausbruch in Indonesien mit dem (angeblich) wichtigsten bayerischen Politiker aller Zeiten Maximilian von Montgelas zu tun? Mehr, als man meinen möchte. Das sagt jedenfalls Dr. Richard Loibl, Chef des Hauses der Bayerischen Geschichte. In Folge 18 des History-Podcasts „Ein Bayer und ein Halber“ reist er zusammen mit MGB-Redakteur Johannes Munzinger nicht nur durch die Zeit, sondern auch ans andere Ende der Welt, um seine steile These zu erklären. Es ist der 10. April 1815. Knapp 11.000 Kilometer von München entfernt bricht auf der Insel Sumawa der Vulkan Tambora aus. Es ist die größte Eruption seit Beginn der Geschichtsschreibung. Ein ganzer Berg fliegt in die Luft. 140 Milliarden Tonnen Gestein bläst die Explosion in die Atmosphäre. Es ist der Beginn einer der größten Klimakatastrophen aller Zeiten. Das Jahr darauf geht als das „Jahr ohne Sommer“ in die Weltgeschichte ein. In München sitzt zu dieser Zeit ein Staatsmann am Steuer, der noch heute ein bayerischer Säulenheiliger ist: Maximilian von Montgelas. Als eine Art Superminister hatte er über Jahrzehnte den bayerischen Staat modernisiert, zentralisiert und gelenkt. Alle Fäden liefen bei ihm zusammen. Aber war er wirklich so super? Nicht in den Augen von Dr. Richard Loibl. Für ihn ist Montgelas eine der überschätztesten Gestalten der bayerischen Geschichte überhaupt. Im Podcast zeichnen er und Johannes Munzinger dessen Leben nach. Und der Historiker erklärt, warum er fest davon überzeugt ist, dass der Ausbruch des Tambora Montgelas zwar nicht den Kopf, aber zumindest die Karriere gekostet hat. Dabei steigt Dr. Loibls Blutdruck gehörig an, denn es geht auch um ein Thema, das ihn wie kaum ein anderes in Rage versetzt. Wenn Sie Fragen, Anregungen, Kritik oder Lob für uns haben, schreiben Sie uns gerne an podcast@mgbayern.de.
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    45 分
  • Warum in der „kleinen Eiszeit“ Hexen verbrannt wurden
    2026/05/28
    Klimaveränderung, Pandemien und die tödliche Suche nach Sündenböcken. Darum geht es in Folge 17 von "Ein Bayer und ein Halber". Aber halt, Dr. Richard Loibl – Chef des Hauses der Bayerischen Geschichte und MGB-Redakteur Johannes Munzinger sprechen nicht über das hier und jetzt. Die Dürreperiode ist vorüber. Erst kam eine Verletzung mit tragischem Hintergrund dazwischen, dann ein Ausflug zur Landesausstellung. Aber jetzt war Dr. Richard Loibl wieder im Aufnahmestudio in Passau. Und bei ihrer jüngsten historischen Zeitreise wurden der Historiker und sein Gesprächspartner zu wahren Katastrophentouristen. In einem apokalyptischen Galopp reiten die beiden durch eine Periode, die auch als "Kleine Eiszeit" bekannt ist. Vom 14. bis ins 18. Jahrhundert führt sie dieser Ritt. Er beginnt, als die Sommer kühler und nasser werden und die Ernten immer öfter ausfallen. Dann führt er vorbei am Schwarzen Tod – eine Pandemie, die den Menschen von damals wirklich, wie das Ende der Welt vorgekommen sein muss und die rund ein Drittel Europas dahinrafft – hin zu den großen Hexenprozessen der frühen Neuzeit. Und ja, auch bei denen spielten der Klimawandel und Wetterkatastrophen eine führende, verheerende Rolle. Seuchen, Hungersnöte, Wahnsinn und der Mensch von seiner schlechtesten Seite prägen diese Folge von "Ein Bayer und ein Halber". Aber eines zeigt sich auch: Aus den Trümmern und der Asche kann immer auch etwas Schönes, Neues wachsen. Wenn Sie Fragen, Anregungen, Kritik oder Lob für uns haben, schreiben Sie uns gerne an podcast@mgbayern.de.
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    47 分
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