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DoubleTake - ein podcast von ostmodern

DoubleTake - ein podcast von ostmodern

著者: ostmodern Nicole Brey & Michael Brey GbR
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概要

DoubleTake ist der Essay-Podcast über sächsische Kultur, Geschichte und Mentalität – wissenschaftlich fundiert und für neugierige Hörer geschrieben. Jeden Monat eine neue Episode: ausführliche Analysen und Erzählungen, die Vergangenes mit Gegenwärtigem verbinden und Muster sichtbar machen, die sonst im Alltag unsichtbar bleiben. Von der höfischen Barockkultur bis zur Industriegeschichte, vom Revolutionsjahr 1848 bis zur Friedlichen Revolution 1989 – DoubleTake sucht die langen Linien hinter den bekannten Ereignissen.copyright: ostmodern, Nicole Brey & Michael Brey GbR アート 世界 経済学
エピソード
  • Christoph Wetzel, "Einer von uns", 1988 – Eine subtile Abrechnung
    2026/01/19

    In dieser Folge sprechen wir über Christoph Wetzels Bild „Einer von uns“, das sich im Stadtmuseum in Riesa befindet. Ein Porträt, das sich bei genauerem Hinsehen als stille Totenklage entpuppt. Über einen Mann, der keine Zukunft mehr verteidigt, sondern eine Gegenwart bewacht, die längst brüchig geworden ist. Über Kunst, die sich der Anpassung bedient, um Zweifel zu säen. Und über die Frage: Wer war hier wirklich „einer von uns“? Hör rein – es geht um die letzten Momente eines Systems, um versteckten Protest und ein Bild, das heute wie ein Abgesang wirkt.

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    1分未満
  • Gesichter der Arbeit
    2025/11/26

    Die Ausstellung „Gesichter der Arbeit" im Stadtmuseum Riesa (bis 29. März 2026) zeigt Kunst aus der DDR-Ära, die im Rahmen des Bitterfelder Weges entstand – jener Kulturdoktrin, die Künstler in die Produktion schickte und Arbeiter zu Schöpfern machen wollte. Im Mittelpunkt stehen Werke wie Paul Häuslers monumentales Triptychon von 1964, das den Alltag im VEB Stahl- und Walzwerk Riesa mit der Würde eines Altarbildes feiert, und Christoph Wetzels subversives Porträt von 1988, das den Arbeiterheroismus der DDR still demontiert. Die Ausstellung erzählt von einer Stadt, die einst 12.000 Menschen Arbeit und Identität gab – und nach der Wende ein Drittel ihrer Bevölkerung verlor. Über den historischen Rahmen hinaus stellt sie hochaktuelle Fragen: Was bedeutet Arbeit für das Selbstverständnis von Menschen und Gesellschaften – und was geschieht, wenn sie verschwindet?

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    不明
  • Leerstellen sichtbarmachen - Arkadien und Abgrund
    2025/11/11

    Am 9. November 2025 öffnet das Museum der bildenden Künste Leipzig seine Türen – nicht um zu zeigen, was es besitzt, sondern um sichtbar zu machen, was fehlt. Vor Hackerts arkadischer Landschaft erzählt Kuratoriumsleiter Jan Nicolaisen die Geschichte des Mäzens Moritz Kraemer: ein Bankier, der über 60 Werke an Leipzig vermachte, dessen Nachkommen aber im Nationalsozialismus ermordet wurden. Seine Biografie steht stellvertretend für die jüdischen Stifterinnen und Stifter, die das Bürgermuseum mitaufgebaut haben – und aus seinem institutionellen Gedächtnis getilgt wurden.

    Eine Führung über Provenienzforschung, Restitution und die Frage, die jede Sammlung stellt: Welche Geschichten bewahren wir? Welche vergessen wir? Und wer entscheidet?

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    1分未満
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