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Die sogenannte Gegenwart

Die sogenannte Gegenwart

著者: DIE ZEIT
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概要

Was kommt nach dem Zeitalter der Wokeness? Leben wir schon in der posttherapeutischen Gesellschaft? Warum spielen Erwachsene heute so gern mit Lego? Und was verrät die Serie “White Lotus” über den Niedergang des Westens? Vom neuen Katholizismus bis zur KI, von Dark Academia bis zum Samba-Schuh von Adidas: Im Feuilleton-Podcast sprechen wir über die großen und die kleinen Phänomene, die unsere Zeit ausmachen – die ZEIT-Redakteure Nina Pauer, Ijoma Mangold und Lars Weisbrod begleiten die Hörerinnen und Hörer durch die Gegenwart. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists. Mehr hören? Dann testen Sie jetzt unser Podcast-Abo 4 Wochen gratis unter www.zeit.de/podcastabo. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten: www.zeit.de/mehr-hoerenZEIT ONLINE 社会科学
エピソード
  • Wo breitbeinige Heteros und trans Männer sich weinend umarmen
    2026/04/06

    Früher liefen ausschließlich dünne, junge Frauen über den Catwalk – diszipliniert, ehrgeizig und immer in Angst, nicht zu gefallen und rauszufliegen. So hat Heidi Klum, selbst Starmodel, einst ihre Castingshow "GNTM" etabliert. Nun, ganze 20 Jahre später, ist die Sendung noch immer sehr erfolgreich.

    Wie hat sie das geschafft? Wie übersetzt sich die Gegenwart in Heidis Suche nach "Germany's Next Topmodel", bei der inzwischen auch Männer mitmachen dürfen, trans Personen, ältere Menschen und Plus-Size-Models? Gibt es die alte, kalte Härte noch, mit der die Kandidatinnen in ritualisierter Strenge aufs Abnehmen und Performen getrimmt wurden? Oder ist der neue Erfolgsgarant – nämlich stets die richtige Energie und Präsenz zu zeigen – am Ende umso schwerer zu erreichen?

    Diesen Fragen widmen sich Nina Pauer und Ijoma Mangold in der aktuellen Folge des Feuilletonpodcasts "Die sogenannte Gegenwart".

    Sie erreichen das Team unter gegenwart@zeit.de.

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    1 時間 28 分
  • Warum wir “organisch” leben wollen – das neue Buch von Giulia Enders
    2026/03/23

    In "Darm mit Charme" erklärte Giulia Enders 2014 den Deutschen ihre Verdauung, das Buch wurde ein phänomenaler Bestseller. Jetzt, über zehn Jahre später, hat Enders erneut einen Hit gelandet. "Organisch: Was es wirklich bedeutet, auf unseren Körper zu hören" heißt ihr zweites Buch, in dem sie nun gleich mehrere Organe in den Blick nimmt.

    Lunge, Immunsystem, Haut, Herz, Muskeln, Hirn. Wer alles über diese Teile des Körpers lernt, wer sich einmal so richtig in sie hineinversetzt, wird künftig anders, nämlich empathischer, stimmiger, besser durchs Leben gehen – so lautet Enders' Versprechen. Doch was bedeutet das eigentlich: stimmig, also "organisch"? Woher kommt unser großes Bedürfnis danach, uns alle unsere Körperfunktionen noch einmal ganz pädagogisch und didaktisch erklären zu lassen? Wer oder was ist eigentlich in der Hierarchie des Menschen ganz oben: wirklich der Körper? Oder nicht eher die Gefühle? Und was wird aus dem guten alten Geist, den Giulia Enders nur "Herumdenkidenki" nennt?

    Diesen Fragen widmen sich Nina Pauer und Lars Weisbrod in der aktuellen Folge des Feuilletonpodcasts "Die sogenannte Gegenwart".

    Sie erreichen das Team unter gegenwart@zeit.de.


    Shownotes:

    Giulia Enders: "Organisch: Was es wirklich bedeutet, auf unseren Körper zu hören", Ullstein, 2025.

    Giulia Enders: "Darme mit Charme: Alles über ein unterschätztes Organ", Ullstein, 2014.

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    1 時間 24 分
  • Social-Media-Verbot für Kinder: Ist das noch Liberalismus?
    2026/03/09

    Dass soziale Medien mal als Hoffnungstechnologie, also als menschenfreundliche Erfindung, galten, in die man allerlei Zukunftsoptimismus hineinprojizieren durfte – das ist längst vergessen und verdrängt, daran erinnern sich höchstens noch die ganz Alten. Schon seit vielen Jahren stehen soziale Medien bekanntlich in der Kritik; die Probleme, die sie bereiten, sind umfänglich diagnostiziert worden, und auch an konstruktiven Lösungsvorschlägen mangelt es nicht: Es soll regulatorisch durchgegriffen werden gegen Hass und Hetze, die Algorithmen sollen offengelegt werden, die Monopole zerschlagen. So war es bisher. Jetzt geistert eine neue Idee durch den Diskurs: Soziale Medien sollen ganz verboten werden – zumindest für Kinder und Jugendliche. Seit Australien Ernst gemacht hat und alle unter 16 aussperrt, nicht bloß aus der TikTok-App, wird auch in Deutschland über solche Eingriffe debattiert. Ist der Schaden, den Social Media in Kinderhirnen und Jugendseelen anrichtet, nicht offensichtlich?

    In der neuen Folge des Feuilletonpodcasts "Die sogenannte Gegenwart" diskutieren auch Ijoma Mangold und Lars Weisbrod über den digitalen Jugendschutz. Wann wurde aus dem Social-Media-Traum eigentlich ein Albtraum? Ist diese Kommunikationstechnologie wirklich so furchtbar, wie sie dargestellt wird? Und wie könnte eine tatsächlich liberale Haltung aussehen, wenn es um Kinder geht, die soziale Medien nutzen wollen?

    SHOWNOTES

    • Oliver Webers Artikel aus der "FAZ"
    • Marie-Luise Goldmanns Artikel aus der "Welt"
    • Joel Feinberg: "The Child’s Right to an Open Future", 1980

    Sie erreichen das Team unter gegenwart@zeit.de.

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    1 時間 16 分
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