Die drei größten Irrtümer bei der Erbschaftsplanung
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„Das Berliner Testament reicht doch." — „Wir haben keine Steuerprobleme." — „Verschenken kann ich auch später." Drei Sätze, die ich in meiner Beratung fast jede Woche höre. Und drei Sätze, hinter denen sich jeweils ein teures Missverständnis verbirgt.
In dieser dritten Folge des Goldenen Herbsts zeige ich Ihnen die drei Irrtümer, die mir in der Erbschaftsplanung am häufigsten begegnen. Anschließend stelle ich Ihnen die Methode vor, mit der ich jedes neue Mandat als Estate Planner beginne — das Probesterben. Und am Schluss schauen wir uns einen echten Fall an: Familie Hoffmann, Namen geändert, Zahlen real.
WAS SIE IN DIESER FOLGE ERWARTET
— Warum das Berliner Testament bei Familien mit größerem Vermögen oft das Gegenteil von Schutz bewirkt — Wie der Freibetrag von 400.000 Euro pro Kind und Elternteil alle zehn Jahre wieder nutzbar ist — und warum jedes verlorene Jahr bares Geld kostet — Wie Sie Vermögen zu Lebzeiten übertragen können, ohne die Kontrolle abzugeben — das Stichwort heißt Nießbrauch — Was passiert, wenn Sie gar nichts regeln: gesetzliche Erbfolge, Pflichtteilsansprüche und das Risiko der Teilungsversteigerung — Das Probesterben — die strukturierte Bestandsaufnahme, mit der jede ehrliche Nachfolgeplanung beginnt — Familie Hoffmann im Realfall: 3 Millionen Euro Vermögen, 275.500 Euro Erbschaftsteuer im Status quo — und wie sich dieser Betrag vollständig vermeiden ließ — Ein kurzer Ausblick auf die geplante Reform der Erbschaftsteuer und was sie für den Gestaltungsspielraum bedeutet
DREI DINGE, DIE SIE DIESE WOCHE TUN KÖNNEN
- Schreiben Sie auf, was Sie haben — sauber und vollständig: Immobilien, Konten, Depots, Lebensversicherungen, Beteiligungen. Diese eine Liste ist der wichtigste Schritt vor allem anderen.
- Lesen Sie Ihr bestehendes Testament noch einmal — und ehrlich. Passt es zu Ihrer Familie heute? Oder spiegelt es eine Lebensphase wider, die längst vorbei ist?
- Sprechen Sie mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin nicht zuerst über Zahlen, sondern über Wünsche. Was soll an wen gehen — und warum? Die Steuer ist die Konsequenz dieser Antworten, nicht ihr Ausgangspunkt.
ÜBER DIESEN PODCAST
Der Goldene Herbst ist der Podcast für Menschen in der zweiten Lebenshälfte, die ihre Ruhestands- und Nachfolgeplanung selbst in die Hand nehmen wollen. Konkret, ohne Fachchinesisch, einmal im Monat. Mein Ansatz: bankenunabhängig, honorarbasiert, ohne versteckte Produktinteressen.
Ganz in Ihrem Interesse. Anders als Ihre Bank.
KONTAKT UND WEITERE FOLGEN
Website: www.florian-herfurth.de Alle Episoden, Checklisten und Kontaktmöglichkeit: www.florian-herfurth.de/goldener-herbst