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Die Produktwerker

Die Produktwerker

著者: Tim Klein Dominique Winter Oliver Winter
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Im Podcast der Produktwerker besprechen wir Themen rund um die Rolle des Product Owners. Dazu tauschen wir uns nicht nur untereinander aus, sondern sprechen auch mit interessanten Gesprächspartnern aus allen möglichen Themenbereichen von Product Ownern. Die Produktwerker sind Tim Klein (@produktwerkCGN), Oliver Winter (@oliwin) und Dominique Winter (@designik). Als Experten für Produktentwicklungen haben wir uns in der agilen Community Kölns kennen und schätzen gelernt. Wir drei wollen die Kompetenz von Product Ownern und Produktorganisationen fördern, bessere Produkte und Services zu entwickeln. Wir freuen uns über Euer Feedback auf produktwerker.de, per Mail an podcast@produktwerker.de oder via Twitter an @produktwerker.Tim Klein, Dominique Winter, Oliver Winter マネジメント マネジメント・リーダーシップ 出世 就職活動 経済学
エピソード
  • Wie wissenschaftlich sollte Produktarbeit sein?
    2026/10/19
    Wie wissenschaftlich muss Produktarbeit eigentlich sein? Dieser Frage gehen Oliver und Dominique in der aktuellen Folge nach. Denn Product Owner verlassen sich häufig auf Erfahrung, bewährte Methoden und Bauchgefühl. Doch wie belastbar sind Entscheidungen, die vor allem auf Intuition beruhen? Wissenschaftliches Arbeiten kann helfen, bessere Entscheidungen zu treffen, ohne gleich jedes Product Backlog Item zur Forschungsstudie zu machen. Dazu gehört, selbst Erkenntnisse durch User Research, Datenanalysen und Experimente zu gewinnen, aber auch vorhandene Forschung kritisch zu nutzen. Dabei lauern zahlreiche Denkfallen. Aus einzelnen Erfolgsgeschichten werden vermeintliche Best Practices, Korrelation wird mit Kausalität verwechselt und persönliche Überzeugungen verdrängen belastbare Erkenntnisse. Gleichzeitig halten sich längst überholte Modelle wie Persönlichkeitstypologien mit Farben hartnäckig in der Praxis. Doch wissenschaftliche Genauigkeit hat auch ihren Preis. Nicht jede Produktentscheidung rechtfertigt aufwendige Untersuchungen. Entscheidend ist vielmehr, wie hoch das Risiko einer Fehlentscheidung ist und wie viel Evidenz benötigt wird, um dieses Risiko verantwortungsvoll einzugehen. Oliver und Dominique diskutieren deshalb, wie evidenzinformierte Produktarbeit gelingen kann, warum kritisches Denken wichtiger ist als die perfekte Methode und wie Product Owner mit HIPPOs, ZEBRAs und organisatorischem Gegenwind umgehen können.
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    35 分
  • Hackathons bei OBI: Was Product Owner daraus mitnehmen
    2026/10/12
    Hackathons bieten Product Ownerinnen und Product Ownern einen geschützten Rahmen, um Ideen jenseits des Sprintalltags zu erproben. Oliver spricht mit Andrea aus dem IT-Portfoliomanagement und Tech Lead Lukas über die internen Hackathons bei OBI: Wie entstehen aus Ideen Prototypen, welche Rolle übernehmen Product Owner und was lässt sich in die tägliche Produktentwicklung mitnehmen? Außerdem geht es um die Weiterverfolgung der Ergebnisse und praktische Learnings zu Organisation, Kommunikation und Verpflegung.
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    42 分
  • Wenn KI unsere Juniors ersetzt, wo kommen dann zukünftige Seniors her?
    2026/10/05
    Tim und Dominique werfen in dieser Folge die Frage auf was passiert, wenn KI unsere Juniors ersetzt und wo dann die Seniors von morgen herkommen. Recherche, Protokolle, Backlog-Pflege und erste Analysen übernimmt eine KI heute schnell und schon recht brauchbar. Genau diese Aufgaben waren lange der Einstieg für Berufsanfänger:innen auf dem Weg hin zum Product Owner oder Product Manager (genauso in der Projektarbeit). Solche zuarbeitenden Aufgaben und Rollen boten Gelegenheit, eine Fähigkeit nach und nach zu durchdringen, Fehler zu machen und zu beobachten, wie andere auf Basis der eigenen Arbeit entscheiden. Fällt dieser Einstieg weg, bleibt offen, wie Erfahrungen im Berufseinstieg überhaupt erworben werden kann. Irgendwann gehen dann die heutigen Seniors in Product Leadership und C-Level (oder auch in Rente). Und was passiert dann? Senior wird niemand durch die nächste Weiterbildung. Erfahrung wächst durch viele kleine Entscheidungen, durch Feedback und durch Fehler. Man kann sie weder herunterladen, noch per Knopfdruck abrufen. Das Wissen dahinter ist implizit, ähnlich wie beim Fahrradfahren, denn wer das Gleichgewicht hält, kann kaum erklären, wie er das macht. Mit explizitem Wissen geht eine KI natürlich souverän um. Sobald Menschen zusammenarbeiten, braucht es aber ein Gespür für Kontext, für Konflikte mit und zwischen Stakeholdern und dafür, Unsicherheit auszuhalten. Dazu kommt ein leicht zu übersehendes Risiko: Wer neu im Beruf ist, erzeugt mit KI in kurzer Zeit User Stories, Konzepte, Interview-Leitfäden und Protokolle, die erstaunlich gut aussehen mögen. Ob sie taugen, beurteilt nur, wer solche Arbeit schon einmal selbst gemacht hat. Der Automation Bias verschärft das Problem nochmal, denn Menschen vertrauen automatisierten Ergebnissen schnell und prüfen sie zu selten. Brüche und offene Schnittstellen fallen dann spät auf und kosten richtig Geld. Wenn KI unsere Juniors ersetzt, braucht es einen neuen Weg, um Erfahrung aufbauen zu können. Der Ausweg liegt im Wechsel von der Produktionskompetenz zur Entscheidungskompetenz auf Basis von Urteilsvermögen. Ein Ansatz könnte der folgende sein: Berufseinsteiger bekommen besser echte, klar abgesteckte Probleme statt billiger Zuarbeitsaufgaben. Sie nutzen die KI als Werkzeug, begründen ihre Entscheidungen und vergleichen Alternativen. Die Verantwortung wächst Schritt für Schritt, ähnlich wie bei Delegation Poker: erst beobachten, dann mitreden, schließlich selbst entscheiden. Dafür eignen sich kleinere Produkte mit wenigen Stakeholdern. Zwei Jahre als Junior abzusitzen und nur AI-Tools zu bedienen, garantiert dagegen keine Reife. Damit verändert sich die Rolle von Seniors und Führungskräften. Unser Rat: Sie delegieren nicht alle lästige Aufgaben und machen stattdessen ihr Denken sichtbar. Sie fragen die Juniors, warum eine Lösung gut ist, welche Alternativen existieren und was dagegen spricht und sie erklären ihre eigenen Entscheidungen ganz explizit. Das kostet natürlich Zeit, denn über ein Ergebnis nachzudenken dauert länger, als es zu erzeugen. Die Juniorphase wird kürzer, das Mentoring dafür intensiver. Organisationen müssen Nachwuchsentwicklung deshalb als bewusste Investition begreifen, auch wenn der wirtschaftliche Druck zu kurzfristiger Produktivität drängt. Juniors werden nicht verschwinden, es wird sich lediglich ihr Einstieg verändern. Statt kleiner Aufgaben bekommen sie Entscheidungsräume und dazu Reflexionsräume, in denen sie mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen auswerten sollten, was funktioniert hat. Die Leitfrage für jedes Unternehmen lautet daher: Wer ist in drei bis fünf Jahren unser Senior? Folgende ältere Episoden unseres Podcasts passen zu diesem Thema: - Karrierepfad als Product Owner - Sei dein eigenes Produkt! – als PO seine Weiterentwicklung steuern Wird KI via Automatisierung den Einsteigern wichtige Erfahrungen rauben und dadurch das Wachstum bzw. die Lernreise von Juniors behindern? Was glaubt Ihr?
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    43 分
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