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Die Produktwerker

Die Produktwerker

著者: Tim Klein Dominique Winter Oliver Winter
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Im Podcast der Produktwerker besprechen wir Themen rund um die Rolle des Product Owners. Dazu tauschen wir uns nicht nur untereinander aus, sondern sprechen auch mit interessanten Gesprächspartnern aus allen möglichen Themenbereichen von Product Ownern. Die Produktwerker sind Tim Klein (@produktwerkCGN), Oliver Winter (@oliwin) und Dominique Winter (@designik). Als Experten für Produktentwicklungen haben wir uns in der agilen Community Kölns kennen und schätzen gelernt. Wir drei wollen die Kompetenz von Product Ownern und Produktorganisationen fördern, bessere Produkte und Services zu entwickeln. Wir freuen uns über Euer Feedback auf produktwerker.de, per Mail an podcast@produktwerker.de oder via Twitter an @produktwerker.Tim Klein, Dominique Winter, Oliver Winter マネジメント マネジメント・リーダーシップ 出世 就職活動 経済学
エピソード
  • Erfahrungsbericht: Von UX zu PM
    2026/07/13
    Paul Wall spricht gemeinsam mit Dominique über seinen Weg von der User Experience ins Produktmanagement und darüber, warum der Wechsel von UX zu PM für ihn der nächste konsequente Schritt war. Viele Menschen mit einem Hintergrund in Design oder User Experience erleben, dass sie Nutzerinnen und Nutzer zwar sehr gut verstehen, auf wichtige Produktentscheidungen aber nur begrenzten Einfluss haben. Genau das hat Paul während seiner persönlichen Entwicklung gespürt. Er sucht nach mehr Verantwortung, möchte früher an Entscheidungen beteiligt sein und findet im Produktmanagement die Möglichkeit, seine Erfahrungen wirksamer einzubringen. Damit wird UX zu PM für ihn weit mehr als ein Rollenwechsel. Es verändert die eigene Perspektive auf Produkte und die Zusammenarbeit mit anderen Bereichen. Der Weg von UX zu PM beginnt bei Paul nicht mit einer Bewerbung, sondern mit der Erkenntnis, dass Veränderungen innerhalb seines damaligen Unternehmens kaum möglich sind. Er versucht zunächst, das Verständnis für User Experience auf unterschiedlichen Ebenen zu stärken. Als dieser Ansatz an Grenzen stößt, sucht er nach einer fundierten Weiterbildung statt nach einem kurzen Zertifikatskurs. Die Entscheidung für ein mehrmonatiges Vollzeitprogramm gibt ihm die Gelegenheit, Methoden des Produktmanagements intensiv kennenzulernen und direkt an einem eigenen Projekt anzuwenden. Gleichzeitig baut er auf Fähigkeiten auf, die er bereits aus der User Experience mitbringt. Empathie, das Verständnis für unterschiedliche Menschen und die Gewohnheit, Ideen früh sichtbar zu machen, helfen ihm dabei, auch in der neuen Rolle schnell Wirkung zu entfalten. Besonders spannend war für ihn, wie sich die Arbeitsweise verändert hat. Statt lange über Konzepte zu diskutieren, entstehen früh greifbare Entwürfe und Prototypen, die Gespräche mit Stakeholdern erleichtern. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein dafür, dass erfolgreiche Produktarbeit mehr verlangt als gute Lösungen für Nutzerinnen und Nutzer. Wer den Schritt von UX zu PM geht, muss lernen, die Sprache von Geschäftsführung, Vertrieb und weiteren Beteiligten zu sprechen. Paul beschreibt, wie schon kleine Veränderungen in der Kommunikation die Akzeptanz für Ideen erhöhen können. Damit rückt nicht die Methode in den Vordergrund, sondern die Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven miteinander zu verbinden und gemeinsame Entscheidungen zu ermöglichen. Pauls Erfahrung zeigt, dass der Wechsel von UX zu PM weder zufällig noch einfach verläuft. Er verlangt die Bereitschaft, vertraute Denkmuster zu hinterfragen, neues Handwerkszeug zu lernen und Verantwortung für das gesamte Produkt zu übernehmen. Gleichzeitig wird deutlich, dass viele Kompetenzen aus der User Experience ihren Wert behalten und sogar an Bedeutung gewinnen, wenn sie mit Produktmanagement verbunden werden. Wer heute über den eigenen nächsten Karriereschritt nachdenkt, findet darin viele praktische Anknüpfungspunkte und erkennt, wie sich vorhandene Stärken in einer neuen Rolle gezielt weiterentwickeln lassen. Was Paul in dieser Folge erwähnt: - Event: Product Lean Coffee (https://www.linkedin.com/groups/12524562/) - Empfehlung: Simonetta Batteiger (https://www.linkedin.com/in/simonettabatteiger/) - Folge: JTBD (https://produktwerker.de/podcast-episode/mit-jobs-to-be-done-zu-mehr-kundenverstaendnis/) - Folge: Assumption Mapping (https://produktwerker.de/podcast-episode/assumption-mapping/) - Event: UX Festival (https://www.ux-festival.org/) - Fortbildung: Digitale Leute School (https://school.digitale-leute.de/) - Buch: 50 Arten Nein zu sagen (https://dpunkt.de/produkt/50-arten-nein-zu-sagen/)
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    24 分
  • Der "Six Pager" als Form des Written Narrative
    2026/07/06
    In dieser Folge sprechen Tim und Dominique über den sogenannten "Six Pager" als besondere Form des Written Narrative. Der Six Pager stammt aus dem Umfeld von Amazon und steht für weit mehr als nur ein Dokument mit sechs Seiten Fließtext. Er schafft einen Rahmen, in dem Gedanken vollständig entwickelt werden, bevor andere Menschen darüber diskutieren und entscheiden. Genau darin liegt seine Stärke. Wer eine Idee schriftlich nachvollziehbar erklärt, beschreibt nicht nur die gewünschte Lösung, sondern setzt sich intensiv mit dem Problem, dem Kontext, den Annahmen, Gegenargumenten möglichen Alternativen und den Risiken auseinander. Das führt häufig zu einer deutlich besseren Grundlage für Entscheidungen als eine Präsentation mit wenigen Stichpunkten ("Death by PowerPoint"). Ein Six Pager verändert gleichzeitig die Art, wie Meetings ablaufen. Statt Folien zu präsentieren und dabei auf Vorwissen zu hoffen, lesen alle Beteiligten den Text zunächst gemeinsam. Erst danach beginnt die Diskussion. Dadurch entsteht ein gemeinsames Verständnis, bevor Meinungen aufeinander treffen. Niemand muss vermuten, ob einzelne Personen die Unterlagen vorher gelesen haben oder wichtige Informationen fehlen. Gleichzeitig zwingt das Schreiben im Vorfeld dazu, die eigenen Gedanken zu ordnen. Wer eine Idee nicht klar aufschreiben kann, hat sie oft selbst noch nicht vollständig durchdacht. Genau deshalb eignet sich ein Six Pager besonders für strategische Entscheidungen, neue Produktinitiativen oder wichtige Investitionen. Der Six Pager ist jedoch kein Werkzeug für jede Situation. Niemand sollte alltägliche Abstimmungen oder kleine operative Entscheidungen auf diese Weise dokumentieren. Der Aufwand lohnt sich dort, wo Tragweite und Unsicherheit zusammenkommen und unterschiedliche Sichtweisen berücksichtigt werden müssen. Gerade Product Owner, Produktmanager und Führungskräfte profitieren davon, weil sie Entscheidungen regelmäßig begründen und verschiedene Interessen zusammenbringen. Ein sauber formuliertes Written Narrative macht Annahmen sichtbar, legt Zielkonflikte offen und schafft eine gemeinsame Grundlage für konstruktive Diskussionen. Das verbessert nicht nur die Qualität von Entscheidungen, sondern auch die Zusammenarbeit innerhalb einer Produktorganisation. Wer den Six Pager zum ersten Mal ausprobiert, merkt schnell, dass Schreiben vor allem ein Denkwerkzeug ist. Gute Texte entstehen nicht nebenbei. Sie fordern Klarheit und machen Lücken im eigenen Verständnis sichtbar. Genau deshalb ersetzt ein Six Pager keine Präsentation, sondern verfolgt einen anderen Zweck. Statt Informationen möglichst kompakt auf Folien zu verdichten, entwickelt er einen nachvollziehbaren Gedankengang, der von der Ausgangssituation bis zur Empfehlung führt. So entsteht eine Entscheidungsvorlage, die Diskussionen auf ein deutlich höheres Niveau hebt und Produktteams dabei unterstützt, bewusstere und tragfähigere Entscheidungen zu treffen. Im Gespräch wurde auf diese älteren Episoden hingewiesen: - Assumption Mapping - Wie die Produktvision hilft, Product Ownern eine Richtung zu geben - Eine Produktstrategie ohne Canvas erarbeiten (mit Tim Herbig) Es gibt jede Menge gut Quellen, um noch tiefer in das Thema einzusteigen, z.B.: - Marty Cagan (svpg): Coaching Tools – The Narrative: https://www.svpg.com/coaching-tools-the-narrative/ - The Beauty of Amazon's 6-Pager: https://www.linkedin.com/pulse/beauty-amazons-6-pager-brad-porter - How Amazon Innovates: https://www.digitaltonto.com/2018/how-amazon-innovates/ - Working Backwards: https://medium.com/keqius-management-notes/working-backwards-e3a8ea5a99ab - What is a Narrative? (Video): https://youtu.be/lw9EO04MpJU - Working backwards: Amazon’s approach to innovation (Video): https://youtu.be/aFdpBqmDpzM
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    40 分
  • Neue Produkte erfolgreich in Organisationen einführen
    2026/06/29
    Tim und Dominique sprechen in dieser Folge darüber, wie sich Produkte erfolgreich in Organisationen einführen lassen und warum ein abgeschlossener Rollout dafür noch lange nicht ausreicht. Viele Unternehmen investieren viel Zeit und Geld in neue Software, Plattformen oder interne Werkzeuge. Die technische Einführung gelingt häufig nach Plan. Trotzdem greifen Mitarbeitende weiter zu ihren gewohnten Lösungen oder entwickeln Umgehungswege. Das eigentliche Problem liegt oft nicht im Produkt selbst, sondern darin, wie Menschen Veränderungen erleben und in ihren Arbeitsalltag integrieren. Wer Produkte erfolgreich in Organisationen einführen möchte, muss verstehen, dass jede neue Lösung bestehende Routinen verändert. Viele Arbeitsabläufe funktionieren über Jahre hinweg zuverlässig und geben Sicherheit. Neue Werkzeuge verlangen dagegen neue Abläufe, neue Entscheidungen und manchmal auch neue Verantwortlichkeiten. Selbst wenn eine Anwendung objektiv besser ist, entsteht dadurch zunächst Unsicherheit. Schulungen vermitteln Funktionen, sie ersetzen aber keine neuen Gewohnheiten. Eine Rundmail oder eine Ankündigung im Intranet schafft ebenfalls noch keine Akzeptanz. Erst wenn Menschen erkennen, welchen konkreten Nutzen eine Veränderung für ihre tägliche Arbeit bringt, wächst die Bereitschaft, neue Arbeitsweisen dauerhaft anzunehmen. Besonders sichtbar wird dieses Muster derzeit beim Einsatz von Anwendungen rund um Künstliche Intelligenz. Viele Organisationen investieren in moderne Werkzeuge und erwarten schnelle Verbesserungen. Gleichzeitig probieren Mitarbeitende häufig eigenständig andere Lösungen aus oder bleiben bei vertrauten Arbeitsweisen. Dieses Spannungsfeld zeigt, dass erfolgreiche Einführung weit mehr bedeutet als Berechtigungen zu vergeben oder Lizenzen bereitzustellen. Produkte erfolgreich in Organisationen einführen heißt auch, bestehende Prozesse, informelle Zusammenarbeit und gewachsene Strukturen mitzudenken. Veränderungen betreffen selten nur die Oberfläche einer Software. Sie beeinflussen Zusammenarbeit, Entscheidungswege und das persönliche Sicherheitsgefühl der Menschen, die täglich mit dem Produkt arbeiten. Nachhaltige Nutzung entsteht deshalb durch kontinuierliche Begleitung statt durch einen einzelnen Einführungstermin. Produktteams und Verantwortliche sollten früh zuhören, typische Hürden erkennen und gemeinsam mit den späteren Nutzerinnen und Nutzern passende Lösungen entwickeln. Feedback aus dem Arbeitsalltag hilft dabei, Hindernisse abzubauen und Vertrauen aufzubauen. Wer Produkte erfolgreich in Organisationen einführen möchte, betrachtet den Rollout nicht als Abschluss eines Projekts, sondern als Beginn einer gemeinsamen Veränderung. Erst wenn Menschen den Mehrwert erleben und neue Routinen entwickeln, kann ein Produkt seine Wirkung in der Organisation vollständig entfalten. In dieser Episode wurde auf folgende ältere Folgen hingewiesen: - Product Principles (Produktprinzipien) - Mit "Jobs to Be Done"-Interviews zum besseren Kundenverständnis (JTBD) Hast du auch erlebt wie ein Unternehmen neue Produkte eingeführt hat und es besonders gut oder besonders schlecht gelaufen ist? Weshalb hat es in diesen Fällen (nicht) funktioniert deiner Meinung nach? Teilt eure Geschichten und Erfahrungen doch mit uns und der Community. Hinterlasse gerne einen Kommentar unterm Blog-Artikels oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite.
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    41 分
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