エピソード

  • #67 Das zweite Baby – was diesmal alles anders ist mit Hebamme Sissi Rasche
    2026/09/19
    Beim ersten Kind ist Schwangerschaft noch: müde? Ab aufs Sofa. Wochenbett? Ab ins Bett. Und wenn die Geburt losgeht? Dann fährt man eben los. Beim zweiten Kind ist da dann aber „leider“ noch… ein Kind. ;) Und genau deshalb haben wir uns für diese Folge jemanden eingeladen, der Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett wirklich aus allen Perspektiven kennt: Hebamme, vierfache Mama und Podcast-Kollegin Sissi Rasche. Sie hat weit über 500 Babys auf ihrem Weg in die Welt begleitet – und weiß ziemlich genau, an welchen Stellen die Theorie spätestens mit einem Kleinkind zu Hause an ihre Grenzen kommt. Claudia als Diplom-Kinderpsychologin, Jana als Mama und Sissi als Hebamme sprechen darüber, warum man sich schon in der zweiten Schwangerschaft viel früher ein Dorf bauen sollte und ob es den „perfekten“ Abstand zwischen Geschwistern aus körperlicher Sicht gibt. Und dann kommt das zweite Wochenbett: Werden Nachwehen wirklich mit jedem Kind schlimmer? Lieber möglichst schnell zurück ins eigene Bett oder noch ein paar Tage Klinik? Wie viel Hilfe braucht eine Familie jetzt tatsächlich? Und wie schafft man es, sich körperlich zu erholen, wenn neben dem Neugeborenen noch jemand „MAMAAA!“ ruft? Jana erzählt, warum ihr Plan „Für meinen Großen soll sich durch das Baby nichts verändern!“ ungefähr bis zur ersten Einschlafbegleitung nach Geburt gehalten hat – und warum die Liebe zu Hause, genau wie bei Vierfach-Mama Sissi, trotzdem mehr geworden ist und nicht weniger. Sissi erklärt, warum man das Wochenbett eigentlich genauso planen sollte wie die Geburt – und warum ausgerechnet jetzt vielleicht nicht der perfekte Zeitpunkt für Schnullerentwöhnung, neues Bett und fünf weitere Veränderungen beim großen Kind ist. Dazu sprechen wir darüber, wie Geschwister von Anfang an einbezogen werden können und warum manchmal schon die kleinen gemeinsamen Momente reichen. ❤️
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    1 時間 15 分
  • Nachgefragt #5: Memories, Miteinander & Mitfahren
    2026/09/12
    In diesem „Nachgefragt“ beantworten wir wieder drei eurer Fragen – diesmal rund um Erinnerungen, Streit vor Kindern und ein Baby, das Autofahren ungefähr so entspannend findet wie eine Wurzelbehandlung. Kann sich ein zweijähriges Kind wirklich schon Wochen später an Erlebnisse erinnern, obwohl die autobiografische Erinnerung erst später entsteht? Was bleibt bei Kindern hängen, wenn Eltern vor ihnen streiten – und kann eine sichtbare Versöhnung helfen? Und leidet das Urvertrauen eines Babys, wenn es bei jeder Autofahrt weint, obwohl Mama und Papa alles versuchen? Claudia erklärt, warum Erinnern kein Schalter ist, der mit drei Jahren plötzlich umgelegt wird, weshalb unser Gehirn negative Erlebnisse besonders zuverlässig abspeichert und warum Konflikte vor Kindern nicht automatisch schlimm sind – solange sie auch erleben dürfen, wie man sich wieder verträgt. Außerdem sprechen wir über den Moro-Reflex, die richtige Position im Autositz und Janas derzeit wertvollsten Entspannungstipp: „The Happy Song“ von Imogen Heap.🙌😊 Hier geht's zur Anmeldung im Kinderdolmetscher Club: [Kinderdolmetscher-Club](https://kinderdolmetscher.de/club/) [Hier findet ihr uns auf Instagram](https://www.instagram.com/diekinderdolmetscher.podcast/) Hier geht's zu unseren Werbepartnern: [Werbepartner](https://linktr.ee/KinderdolmetscherPodcast)
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    10 分
  • #66 Was bleibt für immer? Wie Kindheitserinnerungen entstehen
    2026/09/05
    Warum erinnern wir uns an völlig unspektakuläre Nachmittage, einen bestimmten Geruch oder an Thomas Gottschalk (😂) – aber nicht an den aufwendig geplanten Familienausflug? In dieser Folge sprechen Claudia und Jana darüber, wie Kindheitserinnerungen entstehen, ab welchem Alter Kinder sich überhaupt autobiografisch erinnern können und was es mit der sogenannten infantilen Amnesie auf sich hat. Außerdem geht es um den elterlichen Wunsch, ganz besondere „Core Memories“ zu erschaffen – und warum ein normaler Dienstag, ein Quatschlied beim Zähneputzen oder ein Regenwurm auf dem Parkplatz am Ende viel eher im Gedächtnis bleiben könnte als der perfekt geplante Freizeitparkbesuch. Claudia erklärt, welche Rolle Gefühle, Wiederholungen, Familienrituale und gemeinsame Erzählungen spielen, warum Fotos sogar falsche Erinnerungen erzeugen können und wie Sätze wie „Du warst schon immer schüchtern“ das Bild prägen können, das ein Kind später von sich selbst hat. Und Jana erzählt sehr persönlich, warum sie inzwischen manche Erinnerungen an ihren eigenen Vater anders betrachtet – und wie Verständnis und Verzeihen dabei helfen können, die eigene Geschichte neu zu erzählen. Eine Folge über das, was bleibt, obwohl wir es nicht planen können – und die schöne Erkenntnis: Eine glückliche Kindheit besteht nicht daraus, dass immer alles schön war. Denn das wäre ein Werbespot und keine Familie. 😊 Euch möchten wir erinnern, uns bei Instagram zu folgen und uns bei Spotify zu abonnieren. 😉 Viel Freude beim Zuhören!
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    48 分
  • Nachgefragt #4: Stoppen, sichern & Selbstkontrolle
    2026/08/29
    Was tun, wenn dein Kind ausgerechnet dann wegrennt, wenn ihr eigentlich gerade gehen wollt? Wie können schon kleine Kinder spielerisch Impulskontrolle lernen – und was, wenn das eigene Kind tatsächlich plötzlich alleine zur Haustür rausspaziert? In dieser kurzen Nachgefragt-Folge beantwortet Claudia drei eurer Fragen rund ums Weglaufen. Es geht um Übergänge, kleine Übungen für den Alltag und die wichtige Frage, wann Eltern die Umgebung unbedingt zusätzlich absichern sollten. Viel Spaß mit unserer kurzen Folge! [Hier findet ihr uns auf Instagram](https://www.instagram.com/diekinderdolmetscher.podcast/)
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    8 分
  • #65 „STOPP!“ – Warum dein Kind trotzdem wegrennt
    2026/08/22
    Schluss mit Sommerpause! Wir sind zurück – und eure Kinder laufen weg! :D Wirklich erstaunlich viele von euch haben uns in den vergangenen Wochen geschrieben: Mein Kind rennt ständig weg. Es hört einfach nicht auf „Stopp!“. Ich habe schon hundertmal erklärt, wie gefährlich das ist – warum macht es das trotzdem? Claudia erklärt in dieser Folge, warum kleine Kinder Gefahren noch nicht zuverlässig einschätzen können, welche Fähigkeiten im Gehirn dafür überhaupt erst reifen müssen – und warum ein Kind etwas durchaus verstanden haben und fünf Minuten später trotzdem genau das Gegenteil tun kann. Wir sprechen darüber, warum manche Kinder ständig losdüsen und andere gefühlt schon mit eingebauter Handbremse auf die Welt kommen, ob man „Stopp!“ spielerisch trainieren kann und wie du reagieren kannst, wenn du dein Kind nach einem kleinen Herzstillstand deinerseits endlich wieder eingefangen hast. Außerdem klären wir: Was tun, wenn dein Kind aus Wut wegläuft? Hilft es, es einmal erleben zu lassen, wie es ist, Mama oder Papa „zu verlieren“? Was sollte ein Kind wissen, falls es sich wirklich einmal verläuft? Und sind diese Kinder-Leinen eigentlich wirklich so schlimm, wie sie auf den ersten Blick aussehen? Die wichtigste Botschaft dieser Folge ist dabei ziemlich eindeutig: Sicherheit schlägt Pädagogik. Wenn dein Kind in einer gefährlichen Situation noch nicht zuverlässig bei dir bleibt, ist es nicht seine Aufgabe, sich besser zu kontrollieren – sondern unsere, die Situation so zu gestalten, dass nichts passieren kann. Und weil wir gerade erst wieder da sind, laufen wir natürlich nicht direkt wieder weg: Nächste Woche gibt’s – wenn bei euch noch Fragen offen sind – ein kleines „Nachgefragt“ zu dieser Folge. Schickt sie uns wie immer über Instagram!
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    49 分
  • #64 Einschulung – wie der Übergang zum Schulstart gelingt
    2026/07/25
    Eigentlich machen wir gerade Sommerpause – aber weil für viele Familien der Schulstart kurz bevorsteht, legen wir diese Folge noch einmal für euch auf. ❤️ Was braucht ein Kind wirklich, um gut in der Schule anzukommen? Welche Fähigkeiten könnt ihr ganz entspannt im Familienalltag fördern – ganz ohne Vorschulprogramm oder ständiges Üben? Claudia erklärt, warum Eltern auch zum Schulstart vor allem Eltern bleiben dürfen und nicht zu Lehrer werden müssen. Gemeinsam sprechen Jana und Claudia darüber, wie Kinder Lernen als etwas Positives erleben können, warum Fehler dazugehören und wie ihr euer Kind begleiten könnt, wenn es zum ersten Mal Noten, Bewertungen oder den berühmten Rotstift kennenlernt. Außerdem geht es um die Frage, wie viel Freizeit Kinder trotz Schule brauchen, ob Hobbys eher Kür oder Pflicht sind und warum Fußball, Turnen & Co. manchmal helfen – und manchmal auch einfach zu viel sein können. Und natürlich gibt's auch wieder den einen oder anderen nicht ganz ernst gemeinten Spartipp obendrauf. 😉 Viel Spaß mit dieser Folge, mit brandneuen Folgen sind wir dann am 23.08. wieder am Start! Eure Sommerpausen-Kinderdolmetschis <3
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    47 分
  • #63 Schnuller, White Noise & die Angst vorm zweiten Kind
    2026/07/11
    Was hilft einem High-Need-Baby wirklich – und welche Hilfsmittel sind „erlaubt“? Im zweiten Teil unseres Gesprächs mit dem Psychologen und Körperpsychotherapeuten Thomas Harms wird es ganz praktisch. Gemeinsam mit Kinderpsychologin Claudia Schwarzlmüller und Journalistin und Mama Jana spricht er über Fragen, die sich viele erschöpfte Eltern stellen. Wie sinnvoll sind Schnuller, White Noise oder Federwiegen? Können sie helfen – und wo liegen ihre Grenzen? Wie berechtigt ist die Angst vieler Eltern, nach einem Schreibaby noch ein weiteres Kind zu bekommen? Und kann man eigentlich Jahre später noch etwas tun, wenn einen diese belastende Babyzeit bis heute begleitet? Thomas erklärt, warum es nie zu spät ist, belastende Erfahrungen zu verarbeiten, wie die von ihm entwickelte Emotionelle Erste Hilfe (EEH) Familien dabei unterstützt. Wir hoffen sehr, dass dieser Teil zwei euch da draußen hilft, wenn ihr Eltern seid, die gerade mitten in einer herausfordernden Zeit stecken. Oder ihr euch im Nachgang wünscht, Frieden mit dieser anstrengenden Zeit zu schließen. Viel Freude beim Zuhören! Deine Kinderdolmetscher
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    32 分
  • #62 High Need Babys & Trauma-Schreien: Was dein Baby dir mit seinem Weinen sagen will
    2026/06/27
    Vielleicht sitzt du gerade genau jetzt mit deinem Baby auf dem Arm. Du hast schon alles versucht: getragen, gestillt, geschaukelt, gesungen, den Kinderwagen geschoben oder eine Runde mit dem Auto gedreht. Und trotzdem weint dein Baby weiter. Vielleicht fragst du dich inzwischen, ob du etwas übersiehst. Ob du etwas falsch machst. Oder warum ausgerechnet dein Baby einfach nicht zur Ruhe kommt. Genau hier kommt Thomas Harms ins Spiel. Der renommierte Psychologe und Körperpsychotherapeut begleitet seit Jahrzehnten Eltern mit Schreibabys und High-Need-Babys. Seine Arbeit empfehlen wir bei den Kinderdolmetschern schon seit Jahren – und jetzt endlich ist er persönich bei uns zu Gast. In dieser ersten Folge erklärt Thomas, warum manche Babys scheinbar untröstlich weinen, was hinter High Need und Trauma-Schreien stecken kann und weshalb Verbindung manchmal nicht durch noch mehr Tun entsteht, sondern dadurch, dass Eltern zuerst wieder zu sich selbst finden. Im zweiten Teil in zwei Wochen wird es ganz praktisch. Wir sprechen unter anderem über Schnuller, White Noise und Federwiegen, darüber, was Babys wirklich hilft, zur Ruhe zu kommen – aber auch über eine Frage, die viele Eltern noch lange begleitet: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein zweites Kind wieder ein High-Need- oder Schreibaby wird? Und was kannst du schon heute tun, wenn dein erstes Baby sehr viel geweint hat und diese Zeit noch immer nachwirkt?
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    1 時間 14 分