エピソード

  • Teil 12: Female Founders (mit Alma Spribille, WEtell)
    2026/10/21
    Frauen gründen seltener Unternehmen als Männer – in Deutschland wie international. Hierzulande liegt ihr Anteil bei Start-up-Gründungen unter 20 Prozent, bei Existenzgründungen insgesamt bei knapp 35 Prozent. In dieser Folge von „Die AnStifter – Eine Welt. Viele Wege.“ sprechen wir mit zwei Gründerinnen aus Simbabwe und Deutschland über ihre Gründungsgeschichten, Herausforderungen und Erfolge. Was hat sie trotz schwieriger Ausgangsbedingungen dazu bewegt, ein Unternehmen zu gründen, und was treibt sie bis heute an? Außerdem geht es um die Ursachen für die ungleiche Verteilung und darum, wie Unternehmer*innentum gesellschaftlichen Wandel und Nachhaltigkeit fördern kann. Zu hören sind Namatai Kwekweza, Menschenrechtlerin und Gründerin der Jugendorganisation WELEAD in Simbabwe, die für ihr Engagement bereits mit dem Deutschen Afrikapreis ausgezeichnet wurde. Außerdem ist Alma Spribille im Interview zu Gast. Spribille ist Mitgründerin des nachhaltigen Mobilfunkanbieters WEtell.
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    1 時間 12 分
  • Teil 11: Binnenmigration und -flucht (mit Christiane Fröhlich, GIGA Hamburg)
    2026/08/25
    Migration und Flucht sind weltweit verbreitet. Doch die meisten Menschen, die ihre Heimat verlassen, überqueren dabei keine internationale Grenze. Sie ziehen oder fliehen innerhalb ihres eigenen Landes von einer Region in eine andere. Die Gründe dafür sind vielfältig. Welche das sind, wer fliehen oder migrieren muss, was das mit den Menschen macht und warum Migration häufig mit negativen Narrativen einhergeht, darüber spricht Jonas Ross mit der Friedens- und Konfliktforscherin Christiane Fröhlich. Sie ist Senior Research Fellow am German Institute for Global and Area Studies in Hamburg und forscht unter anderem zu Migration, Flucht, Konflikten und globalen Ungleichheiten. Bangladesch ist ein eindrückliches Beispiel für Binnenmigration und Binnenflucht. Tasneem Siddiqui erforscht die Entwicklungen in dem südasiatischen Land mit der Refugee and Migratory Movements Research Unit (RMMRU). Der Organisation geht es auch darum, die Perspektiven von Menschen sichtbar zu machen, die von Flucht, Migration und den Folgen des Klimawandels betroffen sind. In dieser Podcastfolge gibt die Wissenschaftlerin Einblicke.
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    1 時間 8 分
  • Teil 10: (Ultra) Fast Fashion (mit Mona Meyer von FEMNET e. V.)
    2026/07/29
    Jede Woche gelangen Millionen aussortierter Kleidungsstücke auf den Kantamanto-Markt in Accra, Ghana. Das ist der größte Second-Hand-Markt der Welt. Ein erheblicher Teil der Kleider stammt aus Ländern des Globalen Nordens und lässt sich nicht weiterverkaufen. Die Folgen tragen die Menschen vor Ort: Strände und Flüsse werden mit Kleidungsmüll verschmutzt, Mülldeponien wachsen. Yayra Agbofah erlebt diese Auswirkungen täglich. Mit seiner NGO „The Revival“ entwickelt er deshalb Lösungen gegen die wachsenden Textilmüllberge in seiner Heimatstadt: Die Organisation betreibt Recycling und Upcycling ungewollter Stücke sowie Bildungsarbeit. Doch wie entsteht diese Kleiderflut überhaupt? Welche Konsequenzen hat es, wenn sie weiter zunimmt? Welche Verantwortung tragen Modeunternehmen und wir als Konsument*innen dafür, die Modeindustrie sozial und ökologisch gerechter zu machen? Darüber spricht Jonas Ross mit Mona Meyer von FEMNET. Der Verein setzt am anderen Ende der Lieferkette an: Seine Mitstreiterinnen kämpfen seit vielen Jahren für die Rechte von Textilarbeiter*innen und faire Arbeitsbedingungen entlang globaler Lieferketten.
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    1 時間 5 分
  • Teil 9: Neokolonialismus (mit Aram Ziai, Uni Kassel)
    2026/07/10
    Jahrhunderte europäischen Kolonialismus seien an der Welt nicht spurlos vorbeigegangen, sagt der Interviewpartner dieser Folge, der Politikwissenschaftler Aram Ziai von der Universität Kassel. In dieser Ausgabe von „Die AnStifter – Eine Welt. Viele Wege.“ erläutert er, welche kolonialen Strukturen bis heute fortwirken und das Verhältnis zwischen Globalem Norden und Globalem Süden prägen – etwa in Denkweisen, Wirtschaft, Politik, und Entwicklungszusammenarbeit. Außerdem fragen wir: Lassen sich diese Muster durchbrechen, und wo ist das bereits gelungen? Antworten darauf gibt die ghanaische Professorin und Aktivistin Akosua Adomako Ampofo. Die emeritierte Professorin für Afrikanistik und Gender Studies erklärt, was Dekolonisierung bedeutet, warum dabei insbesondere Wissen im Zentrum steht und wie sich das Konzept in der Praxis umsetzen lässt.
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    1 時間 5 分
  • Teil 8: Biodiversität (mit Wissenschaftsjournalist Dirk Steffens)
    2026/06/02
    Die Sundarbans sind die größten Mangrovenwälder der Welt. Sie erstrecken sich über Indien und Bangladesch und gelten als Hotspot der Biodiversität: Ihre verzweigten Wurzelsysteme bieten Lebensraum für zahlreiche Fischarten, Krebse und Garnelen. In den Wäldern leben außerdem viele Vogel- und Säugetierarten. Mangroven fungieren zudem als natürlicher Küstenschutz und speichern große Mengen CO₂. Doch vielerorts wurden die Wälder abgeholzt – unter anderem wegen der steigenden Nachfrage nach Garnelen, die in Aquakulturen innerhalb der Mangrovengebiete gezüchtet werden. Der Global Nature Fund setzt sich dafür ein, die Wälder wieder aufzuforsten und Mangrovenbäume und Garnelen-Aquakulturen nachhaltig zu integrieren, also Poly-, statt Monokulturen zu schaffen. Gleichzeitig soll die wirtschaftliche Sicherheit der Menschen vor Ort, die von Fischerei und Aquakultur leben, gesichert werden. Projektleiter Thies Geertz und Projektpartner Maksudur Rahman berichten. Der Rückgang der Mangrovenbestände ist nur ein Beispiel für die globale Biodiversitätskrise. Denn in den meisten Regionen der Welt nimmt die Artenvielfalt ab – mit weitreichenden Folgen für Mensch und Umwelt. Wie sich diese Krise eindämmen lässt und was jede und jeder Einzelne zum Schutz der Biodiversität beitragen kann, darüber spricht Host Jonas Ross in dieser Folge mit dem Wissenschaftsjournalisten, Dokumentarfilmer und Stifter Dirk Steffens.
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    1 時間 1 分
  • Teil 7: Geld (mit Kai Koddenbrock von der Universität Bielefeld)
    2026/05/12
    Inmitten des „Amazonas der Ozeane“, der biodiversen Verde Island Passage in den Philippinen, ist der Ausbau von LNG-Terminals geplant. Finanziert unter anderem von Banken aus dem Globalen Norden. Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen wie das philippinische Center for Energy, Ecology und Development (CEED) und der deutsche Verein „urgewald“ wollen diese umweltschädlichen Investitionen aufdecken und das Vorhaben stoppen. Über die Konsequenzen und ihre bisherigen Erfolge berichten CEED-Leiter Gerry Arances und „urgewald“-Campaignerin Klara Butz in dieser Podcastfolge. Und wir schauen grundsätzlicher drauf: Welche globalen Ungleichverhältnisse macht das Projekt sichtbar? Über finanzielle Abhängigkeiten und das ökonomische Verhältnis des Globalen Nordens und Südens spricht Kai Koddenbrock im Interview dieser Folge. Koddenbrock ist Professor für internationale Beziehungen und Politische Ökonomie an der Uni Bielefeld.
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    1 時間 3 分
  • Teil 6: Engagement (mit Patrick Knodel, ChanceMaker Foundation)
    2026/02/04
    Wie geht man globale Herausforderungen am besten an? Welche Formen des Engagements helfen wirklich nachhaltig – und welche nicht? Welche Möglichkeiten gibt es für Individuen, Vereine oder Stiftungen, sich zu engagieren und wie finde ich „meinen Weg“, etwas zu tun? Diese und weitere Fragen rund um globales Engagement beantwortet in dieser Folge Patrick Knodel. Knodel ist Gründer einer Impact-Investment-Firma und einer gemeinnützigen Stiftung, der „ChanceMaker Foundation“. Das Ziel der Stiftung ist es, „inspirierende Möglichmacher zu finden und zu fördern, die benachteiligte Menschen weltweit dabei unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.“ Außerdem berichtet Laura Steinacher vom Engagement des PREDA Freundeskreises. Der Verein versteht sich als Sprachrohr und setzt sich von Deutschland aus für die Belange der PREDA Foundation, für die Rechte von philippinischen Kindern und Jugendlichen, ein.
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    1 時間 7 分
  • Teil 5: Die "Polykrise" und wie wir mit ihr umgehen (mit Psychologin Lea Dohm)
    2026/01/05
    Der Begriff „Polykrise“ ist momentan in aller Munde. Gemeint ist eine Situation, in der verschiedene Krisen nicht einfach nebeneinander existieren. Sie wirken aufeinander, verstärken sich gegenseitig – und die Gesamtauswirkungen sind deutlich größer als die Summe ihrer Teile. Was steckt dahinter? Was macht die „Polykrise“ mit uns und unserer Psyche? Wie kommen wir aus dem ständigen Krisenmodus heraus? Was bedeutet Resilienz in diesem Zusammenhang? Und welche Rolle spielt gesellschaftlicher Zusammenhalt bei der Lösung? In dieser Folge zu Gast ist Lea Dohm. Sie ist Autorin, Psychologin und Transformationsberaterin. Dohm ist außerdem Mitbegründerin der Psychologists for Future und Mitglied der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit. Außerdem im Gespräch: Gladys K. Mwiti, Psychologin und Gründerin von „Oasis Africa Wellness“ in Nairobi, Kenia.
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    56 分