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Der Political Gender Gap & die Wirtschaftskrise im Schatten des Iran-Kriegs

Der Political Gender Gap & die Wirtschaftskrise im Schatten des Iran-Kriegs

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概要

Ole hatte am Wochenende einen Auftritt bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin (Simon war im Publikum) und hat dort mit Emilia Roig und Caspar Weimann über den sog. Political Gender Gap gesprochen. Junge Männer werden immer rechter, junge Frauen immer linker. So heißt es zumindest seit einem viel zitierten Artikel in der Financial Times von 2024 (https://www.ft.com/content/29fd9b5c-2f35-41bf-9d4c-994db4e12998). Aber kann man es sich wirklich so einfach machen? Oder ist der Political Genfer Gap nicht vielleicht in einen viel größeren Kontext der Polarisierung in der Demokratie einzubetten? Wir als aufrechte Demokraten finden es heraus. Seit Beginn des Iran-Kriegs ist die Straße von Hormuz geschlossen, eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt, die den Persischen Golf mit dem Indischen Ozean verbindet. Durch diese Passage wird 20 % des globalen Rohöls verschifft, etwa 33 % der Düngemittel und ein beträchtlicher Anteil des Flüssiggas-Verbrauchs etlicher Industriestaaten. All das findet gerade einfach nicht statt, Punkt. Neben unfassbaren Leid, das die Zivilbevölkerungen der Staaten in dieser Region erleiden, sind die globalen ökonomischen Auswirkungen gigantisch und potenziell komplett apokalyptisch. Simon bringt uns die Zahlen bei und ... wo endet das eigentlich? Muss man vielleicht über nukleare Eskalationen sprechen? Willkommen zur deprimierendsten Episode seit langem. (Hier der erwähnte Substack-Artikel über die Versicherungen von Schiffsladungen in Kriegsgebieten: https://nazem.substack.com/p/the-underwriters-war)
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