Der Palliativarzt von Berlin – 15-facher Mord und 76 weitere Verdachtsfälle (Fall Johannes)
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Ein Arzt, dem schwerstkranke Menschen ihr Leben anvertrauten, wurde am 08.07.2026 vom Landgericht Berlin wegen 15-fachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Die besondere Schwere der Schuld, Sicherungsverwahrung und lebenslanges Berufsverbot wurden verhängt. Und die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits in 76 weiteren Verdachtsfällen: Der Fall Johannes M. könnte zur größten Mordserie der deutschen Nachkriegsgeschichte werden.
Nurcan und Sayil Bayraktar – beide Anwälte – rekonstruieren den Fall und einen Mammutprozess: 57 Verhandlungstage, über 200 Zeugen, Exhumierungen und toxikologische Gutachten, ein psychiatrisches Gutachten trotz verweigertem Gespräch und ein Geständnis am 54. Verhandlungstag.
Warum Mord und nicht Sterbehilfe? Was bedeuten besondere Schwere der Schuld und Sicherungsverwahrung wirklich? Und warum fiel drei Jahre lang nichts auf?
Das Urteil ist nicht rechtskräftig; für die 76 Verdachtsfälle gilt die Unschuldsvermutung uneingeschränkt.
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