Zu Beginn der heutigen Episode richten wir den Blick auf das Vereinigte Königreich und die zunehmend angespannte Lage der Labour-Regierung unter Premierminister Keir Starmer. Knapp zwei Jahre nach dem Wahlsieg bröckelt die politische Unterstützung deutlich. Welche Rolle spielt die Mandelson-Affäre für diesen Vertrauensverlust? Und wer profitiert von der Schwäche Labours – die Konservativen, die Grünen oder vor allem die aufstrebende Reform UK?
Anschließend wenden wir uns dem Sudan zu. Anlässlich der internationalen Geberkonferenz in Berlin sprechen wir über einen Konflikt, der seit 2023 das Land verwüstet und inzwischen zu einer der größten humanitären Krisen weltweit geführt hat: über 150.000 Tote, Millionen Vertriebene und ein Land, das faktisch zwischen Armee und paramilitärischer RSF-Miliz aufgeteilt ist. Warum gibt es trotz internationaler Bemühungen kaum Aussicht auf ein Ende des Krieges? Und welche Rolle spielt die vergleichsweise geringe Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit für die Dynamik dieses Konflikts?
Zum Abschluss starten wir eine kleine zweiteilige Mini-Serie zu den sogenannten Gen-Z-Protesten im globalen Süden. Wir blicken auf Bangladesch, Nepal und Madagaskar – drei sehr unterschiedliche Länder, in denen junge Menschen in den vergangenen Jahren zentrale politische Umbrüche angestoßen haben: vom Sturz langjähriger Regierungen bis hin zu Neuwahlen und Systemreformen. Was treibt diese Protestbewegungen an – Korruption, Perspektivlosigkeit, autoritäre Strukturen? Und warum entstehen vergleichbare Dynamiken derzeit nicht in Deutschland?
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