Demenzen - Leitliniengespräch Teil 2/3
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Shownotes: S3-Leitlinie Demenzen (Fassung 2026) – Teil 2: Psychopharmakotherapie
In der zweiten Episode unserer Deep-Dive-Serie zur aktualisierten S3-Leitlinie Demenzen konzentrieren wir uns auf die medikamentösen Säulen der Therapie. Wir diskutieren die Evidenz der klassischen Antidementiva, den aktuellen Stand der krankheitsmodifizierenden Therapien und das hochkomplexe Management der neuropsychiatrischen Symptome (BPSD) im klinischen Alltag.
In dieser Folge besprechen wir:
Antidementive Kernmedikation:
Differenzierter Einsatz von Cholinesterase-Hemmern (Donepezil, Galantamin, Rivastigmin) vs. NMDA-Rezeptor-Antagonisten (Memantin).
Indikationsspezifische Nuancen bei Alzheimer-Demenz, vaskulärer Demenz sowie DLB/PDD.
Disease Modifying Therapies (DMT):
Einordnung der neuen Datenlage zu Anti-Amyloid-Antikörpern und die Anforderungen an die infrastrukturelle Implementierung.
Herausforderung BPSD (Behavioral and Psychological Symptoms of Dementia):
Psychopharmakologische Strategien bei Agitation, Schlafstörungen und depressiven Syndromen.
Kritische Reflexion des Antipsychotika-Einsatzes: Nutzen-Risiko-Profil hinsichtlich zerebrovaskulärer Ereignisse und Mortalität.
Vermeidung von „High-Risk“-Medikamenten (Benzodiazepine, Anticholinergika) im Alter.
Deprescribing:
Wann ist "weniger mehr"? Kriterien für das kontrollierte Absetzen der Medikation in fortgeschrittenen Stadien.
Referenzierte Leitlinie:
S3-Leitlinie Demenzen (Living Guideline), Version 6.0, Februar/März 2026. Herausgegeben von DGPPN und DGN.
Feedback & Kontakt:Wir möchten dieses Format stetig verbessern und an eure Bedürfnisse in Klinik und Praxis anpassen. Ist die fachliche Tiefe angemessen? Welche Themenbereiche sollen wir in zukünftigen „Deep Dives“ behandeln?
Schickt euer Feedback, eure Fragen oder Anregungen bitte direkt an:andtheRobots@web.de
Euer Martin