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Das Byzantinische Reich – Folge 7: Eine Kanone, eine Kette und ein letzter Kaiser – Die letzte Belagerung von Konstantinopel um 1453 und Untergang

Das Byzantinische Reich – Folge 7: Eine Kanone, eine Kette und ein letzter Kaiser – Die letzte Belagerung von Konstantinopel um 1453 und Untergang

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In der Pfingstnacht des 28. Mai 1453 versammeln sich in der Hagia Sophia Männer und Frauen, die seit fast vierhundert Jahren nicht mehr gemeinsam gebetet haben. Orthodoxe Priester und lateinische Bischöfe. Venezianische Söldner und genuesische Matrosen. Sie alle wissen, was am Morgen kommen wird. In ihrer Mitte steht ein Mann von 48 Jahren — der 41. Kaiser seiner Dynastie, der elfte seines Namens, und der letzte. Er heißt, wie auch der Mann, der diese Stadt vor 1123 Jahren gegründet hatte, Konstantin.


In dieser Folge erzählen wir von den letzten anderthalb Jahrhunderten des Reiches. Wir hören von Bürgerkriegen, die das Reich von innen aushöhlten, und von einer Pest, die ein Drittel der Bevölkerung tötete. Wir folgen einem Kaiser auf seiner Reise durch das winterliche Europa, an die Höfe von Paris und London, auf der Suche nach Hilfe, die nie kommen sollte. Wir erleben den Aufstieg der Osmanen aus einer Grenzdynastie zur europäischen Großmacht. Und wir verbringen zwei Stunden auf den Mauern Konstantinopels in jener Maipfingstnacht von 1453 — von Urbans gegossener Großkanone bis zum Tor, das niemand zugeschlossen hatte.


Eine Folge über das Ende — über das, was nach elfhundert Jahren von einer Stadt übrig bleibt, und über das, was, in den Köpfen der Geflüchteten, mit ihnen in den Westen ging und dort die Renaissance entzündete.

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