Afrika ist medial unterbelichtet – obwohl sich dort Weltpolitik abspielt. Ralph Sina und Michael Schellberg sprechen in dieser Folge über die großen Herausforderungen und Chancen des Kontinents.
Im Fokus: Der Genozid im Sudan, die Rolle Dubais im Goldhandel und die Auswirkungen von Trumps Kahlschlag bei USAID auf die Ebola-Bekämpfung. Außerdem: Warum Frauen in Afrika nur 2 % des Landes besitzen, wie Chinas Kredite Kenias Hafen von Mombasa verpfändet haben und warum der Kontinent oft nur als „Illustrationskontinent“ wahrgenommen wird.
Doch es gibt auch Hoffnung: Botswana investiert Diamantenerlöse in Bildung und Gesundheit, und junge Afrikaner:innen überspringen fehlende Infrastruktur mit kreativen Lösungen wie Mobile Banking.
Kapitelmarken:
00:00 Begrüßung & SC Paderborn steigt auf
01:00 Die Pader: EU-Kulturerbe-Siegel & Ralphs Moderation
05:25 Afrika-Abend im Heinz Nixdorf MuseumsForum
06:12 Bata-Schuhe: Lokale Wertschöpfung als Hoffnungszeichen
08:34 USAID zerstört: Ebola-Warnsysteme und geschlossene Labore
12:14 Sudan: Gold, Dubai und der Genozid
15:28 Kongo: Rohstoffe, Ebola und Chinas Einfluss
18:29 Botswana: Ein Vorbild für kluges Management
22:58 Frauen in Afrika: 2 % Landbesitz und keine Kredite
27:25 Wie ein Fahrrad das Leben einer Frau verändern kann
29:44 Kolonialismus und willkürliche Grenzen
32:53 Beerdigungsfetischismus und die „Extended Family“
33:40 Freund oder Feind: Warum es in Afrika keine Dämmerung gibt
35:33 Brüssel und das koloniale Erbe Leopolds
43:50 Verbrechen gegen die Menschlichkeit: Die Ursprünge in Belgien
47:20 Verabschiedung
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