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Cybersecurity ist Chefsache

Cybersecurity ist Chefsache

著者: Nico Freitag & Ann-Katrin Lange
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Der wöchentliche Podcast „Cybersecurity ist Chefsache“ ist eine Plattform, auf der verschiedene Experten aus der Welt der Digitalisierung und Cybersecurity zusammenkommen, um über aktuelle Themen, Trends und praktische Anwendungen zu sprechen. Die Hosts Nico Freitag und Ann-Kathrin Lange laden regelmäßig Freunde, Kollegen und Gleichgesinnte aus unterschiedlichen Branchen ein, um ihre Erfahrungen und Perspektiven zu teilen. Gemeinsam diskutieren sie aktuelle Themen rund um Digitalisierung, Cybersecurity, OT-Sicherheit, Datenschutz und Informationssicherheit sowie deren praktische Umsetzung. Die Themen werden durch die Community mitbestimmt, sodass die Zuhörer:innen relevante, praxisnahe und aktuelle Einblicke erhalten.Copyright 2026 Nico Freitag & Ann-Katrin Lange マネジメント マネジメント・リーダーシップ 政治・政府 経済学
エピソード
  • Awareness ist tot - warum Cyber-Trainings nicht wirken und Spielen besser schützt
    2026/09/07
    „Awareness ist tot.“ Eine provokante Aussage aber dahinter steckt eine Erfahrung, die viele Unternehmen kennen: Mitarbeitende klicken sich durch verpflichtende Web-Based-Trainings, beantworten die Fragen und erhalten ein Zertifikat. Ob sich ihr Verhalten im entscheidenden Moment tatsächlich verändert, bleibt oft offen.In dieser Folge von „Cybersecurity ist Chefsache“ sprechen Nico Freitag und Ann-Katrin Lange mit Florian Haacke und Marcus Schaper über die Grenzen klassischer Security-Awareness-Programme und die Frage, wie aus vermitteltem Wissen echtes, souveränes Handeln werden kann.Florian bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung als Sicherheitsverantwortlicher in DAX-Konzernen und unterschiedlichen Branchen mit. Seine zentrale These: Die Human Firewall beginnt nicht beim einzelnen Mitarbeitenden, sondern an der Spitze des Unternehmens. Wenn Geschäftsführung und Führungskräfte Cybersicherheit nicht sichtbar vorleben, wird das Thema auch in der Belegschaft nicht nachhaltig verankert.Marcus und Florian erzählen, wie aus ihren Erfahrungen im Energieumfeld die Idee zu „What the Hack!“ entstand. Statt Menschen allein vor ein weiteres Pflichttraining zu setzen, bringt das Serious Business Game Teams miteinander ins Gespräch. Die Teilnehmenden bewerten reale Situationen, diskutieren unterschiedliche Antworten, sammeln Spielvorteile und versuchen gemeinsam, einen Hacker zu stoppen.In der Folge bleibt es nicht bei der Theorie: Die Runde startet eine Live-Demo. Dabei wird sichtbar, warum der eigentliche Lerneffekt nicht allein in „richtig“ oder „falsch“ liegt. Er entsteht im Austausch, wenn Menschen ihre Entscheidungen begründen, andere Perspektiven kennenlernen und unter Zeitdruck zu einer gemeinsamen Lösung kommen.Im Gespräch geht es unter anderem um:Warum klassische Pflichttrainings häufig keine nachhaltige Verhaltensänderung auslösenWeshalb „Awareness ist tot“ nicht das Ende von Awareness, sondern das Ende überholter Methoden meintWarum angstgetriebene Schulungen Mitarbeitende eher zum Problem erklären, als sie zu stärkenWeshalb absolvierte Trainings und Phishing-Klickraten nur begrenzt etwas über Sicherheitskultur aussagenWarum die Human Firewall bei Vorstand und Geschäftsführung beginntWie „Tone from the Top“ die Haltung der gesamten Organisation beeinflusstWeshalb Security Ownership nicht einfach an einzelne Mitarbeitende delegiert werden kannWie haptische Erlebnisse und gemeinsame Übungen abstrakte Konzepte wie Security by Design verständlich machenWarum spielerisches Lernen auch im professionellen Umfeld eine ernsthafte Methode istWie „What the Hack!“ aus einer früheren Awareness-Initiative im Energiesektor entstanden istWarum Diskussion, Zusammenarbeit und Wiederholung für den Lernerfolg entscheidend sindWie Unternehmen eigene Kampagnen, Themen und Schwierigkeitsgrade in das Spiel integrieren könnenWelche Rolle aktuelle Angriffslagen, Ransomware, Phishing, Datenschutz und NIS 2 spielen könnenWeshalb die beste Lernerfahrung häufig in kleineren Gruppen mit ungefähr acht Personen entstehtWie physische, digitale, moderierte und KI-gestützte Spielvarianten funktionierenWas Serious Gaming leisten kann und welche technischen Sicherheitsprobleme es ausdrücklich nicht löstWarum eine starke Sicherheitskultur kein Single-Player-, sondern ein Community-Thema istDer rote Faden der Folge: Menschen sind nicht einfach „das Problem“. Sie sind ein entscheidender Teil der Sicherheitsorganisation aber nur dann, wenn Führung, Technik, Prozesse und Kultur zusammenspielen. Wissen allein reicht nicht. Menschen müssen Sicherheit erleben, besprechen, anwenden und wiederholen können.Eine Folge für Geschäftsführungen, Vorstände, CISOs, Security- und Awareness-Verantwortliche, Personalentwicklung, Compliance-Teams sowie alle, die Cybersecurity-Trainings wirksamer und menschlicher gestalten möchten.Hinweis: Die Vorstellung von „What the Hack!“ erfolgt aus Überzeugung der Beteiligten und ist keine bezahlte Werbung.____________________________________________👤 Mehr InformationenFlorian Haacke - LinkedIn ProfilWhat the Hack - SBG Gaming____________________________________________🎧 Reinschauen lohnt sich!🎙Podcast - Cybersecurity ist Chefsache: @cybersec_ist_chefsache🎙Podcast - Cybersecurity shall be C-Level priority: @cybersec_clevel_priority🎙Podcast - Die Zwei Auftrag: Cybersicherheit: @diezweicyberSchließe dich uns an, um tiefer in die Welt der digitalen Sicherheit einzutauchen.____________________________________________Du findest mich auf folgenden Social Media Kanälen:📸 Instagram: cybersec_ist_chefsache🕺 TikTok: cybersec_ist_chefsache🤝 LinkedIn - Nico: nicofreitag🤝 LinkedIn - Ann-Katrin: annkatrin📌 Kontaktaufnahme - Podcast: Cybersecurity ist Chefsache____________________________________________Deine Reise in die Welt der Cyber Security startet hier – ich freue uns darauf, mich mit dir zu vernetzen.
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    1 時間 11 分
  • Zwischen KI, Verantwortung und Existenzangst: die ehrliche Seite der Selbstständigkeit
    2026/08/31
    In dieser Folge von „Cyber Security ist Chefsache“ sprechen Nico und Ann-Katrin mit Marie-Luise Wegg, Co-Founderin und Geschäftsführerin der NeoMINT GmbH. Knapp ein Jahr nach ihrem ersten Besuch im Podcast zieht Marie eine schonungslose Zwischenbilanz: Was ist aus der Idee geworden, ein eigenes Cybersecurity-Unternehmen aufzubauen und wie fühlt sich Unternehmertum an, wenn die LinkedIn-Erfolgsgeschichten auf die Realität treffen?Marie erzählt offen von einer angespannten Marktlage, finanziellen Rückschritten und der Erkenntnis, dass eine GmbH kein Selbstläufer ist. Sie spricht darüber, warum Selbstständigkeit nicht automatisch ein dickes Auto, mehr Geld oder völlige Freiheit bedeutet und weshalb die entscheidende Frage vor der Gründung lautet: Was möchte ich mit diesem Unternehmen eigentlich erreichen?Im Gespräch geht es auch um den Schritt von der Selbstständigen zur Arbeitgeberin. Marie beschreibt, wie schwer es ist, Erwartungen, Qualitätsansprüche und Unternehmenskultur in einer vollständig remote arbeitenden Firma zu vermitteln. Dabei wird deutlich: Gute Mitarbeitende brauchen nicht nur Aufgaben und moderne Werkzeuge, sondern Klarheit, Orientierung, Vertrauen und Raum zum Lernen.Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf künstlicher Intelligenz. NeoMINT nutzt KI nicht als Ersatz für Menschen, sondern um Expertenwissen zu strukturieren, wiederholbar zu machen und Beratungsleistungen effizienter zu erbringen. Marie erklärt, weshalb Junior Consultants dadurch nicht überflüssig werden, warum KI Schwächen ausgleichen kann und weshalb ein Unternehmen trotzdem Verantwortung für Einarbeitung und Kompetenzaufbau übernehmen muss.Gleichzeitig zeigt sie die Grenzen: Wer KI grundsätzlich ablehnt, passt nicht zu einem Geschäftsmodell, dessen Abläufe gezielt auf Datenmodelle und Automatisierung ausgerichtet sind. Doch auch ein KI-affines Unternehmen darf Unsicherheit nicht mit Unfähigkeit verwechseln. Führung bedeutet deshalb auch, Fragen zuzulassen und Menschen bei der Veränderung ihrer Arbeit mitzunehmen.Im Gespräch geht es außerdem um:Warum die Realität der Selbstständigkeit wenig mit den Erfolgsbildern auf LinkedIn zu tun hatWeshalb Marie zu Beginn finanziell deutlich zurückstecken mussteWarum Selbstwirksamkeit für sie wichtiger ist als möglichst schnelles WachstumWie sich ein vollständig remote arbeitendes Team führen lässtWeshalb eine Unternehmenskultur nicht allein durch Benefits und flexible Arbeitszeiten entstehtWarum People Pleasing zugleich Antrieb und Stolperfalle sein kannWie Unternehmer lernen, Ratschläge, Angebote und Netzwerke bewusst auszusortierenWarum Junior Consultants nicht durch KI ersetzt werdenWelche Tätigkeiten automatisiert werden können und wo menschliche Verantwortung unverzichtbar bleibtWie NeoMINT Expertenwissen in ein gemeinsames Datenmodell überführtWarum gute KI-Ergebnisse immer eine klare Vorstellung vom gewünschten Ergebnis voraussetzenWie kleine Beratungshäuser mithilfe von KI auch größere Aufträge bewältigen könnenWeshalb Kunden nicht nur für Dokumente, sondern für Qualität, Kontext und nachvollziehbare Entscheidungen bezahlenWarum viele Menschen unbewusst auf das Scheitern anderer wartenWelche persönlichen Fragen man sich vor einer Gründung stellen sollteDer rote Faden: Selbstständigkeit ist kein fertiges Erfolgsmodell, sondern ein dauernder Lernprozess. KI kann Arbeit beschleunigen und Wissen skalierbar machen. Sie nimmt Unternehmern aber weder Entscheidungen noch Verantwortung ab.Eine Folge für Gründerinnen und Gründer, Geschäftsführungen, Beratungsunternehmen, Führungskräfte sowie alle, die verstehen möchten, wie KI, Unternehmenskultur und persönliche Resilienz in der Praxis zusammenwirken.____________________________________________👤 Mehr InformationenMarie-Luise Wegg - LinkedIn Profil____________________________________________🎧 Reinschauen lohnt sich!🎙Podcast - Cybersecurity ist Chefsache: @cybersec_ist_chefsache🎙Podcast - Cybersecurity shall be C-Level priority: @cybersec_clevel_priority🎙Podcast - Die Zwei Auftrag: Cybersicherheit: @diezweicyberSchließe dich uns an, um tiefer in die Welt der digitalen Sicherheit einzutauchen.____________________________________________Du findest mich auf folgenden Social Media Kanälen:📸 Instagram: cybersec_ist_chefsache🕺 TikTok: cybersec_ist_chefsache🤝 LinkedIn - Nico: nicofreitag🤝 LinkedIn - Ann-Katrin: annkatrin📌 Kontaktaufnahme - Podcast: Cybersecurity ist Chefsache____________________________________________Deine Reise in die Welt der Cyber Security startet hier – ich freue uns darauf, mich mit dir zu vernetzen.
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    50 分
  • Erkennen ist nicht beweisen: was digitale Forensik wirklich leisten kann (Teil 2)
    2026/08/24
    In dieser Folge von „Cyber Security ist Chefsache“ setzt Nico das Gespräch mit Ronny Bodach fort. Ronny ist Professor für IT-Sicherheit und Digitale Forensik an der Hochschule Mittweida und war mehr als 15 Jahre bei der Kriminalpolizei tätig, zuletzt in der Leitung der IT-Forensik.Nachdem es im ersten Teil um Spurensicherung, flüchtige Daten und gerichtsfeste Beweise ging, richtet sich der Blick nun auf die Fälle, in denen die entscheidenden Daten nicht mehr auf einer lokalen Festplatte liegen. Was passiert, wenn sich der digitale Tatort in einer Cloud befindet, der Anbieter im Ausland sitzt oder verschlüsselte Kommunikation den Zugriff verhindert?Ronny erklärt, welche Möglichkeiten Ermittler über Cloud-Konten, Zugriffstokens und internationale Rechtshilfe haben und wo selbst ein identifizierter Täter unerreichbar bleiben kann. Manchmal kennen die Ermittler den Namen, die Straße und sogar die Hausnummer, können aber nicht zugreifen, weil das betreffende Land nicht mit deutschen Behörden zusammenarbeitet.Auch die politische Debatte über Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wird bewusst nicht ausgespart. Strafverfolgungsbehörden benötigen Möglichkeiten zur Aufklärung schwerer Straftaten. Gleichzeitig schafft jede technische Hintertür ein neues Risiko für Unbefugte und gefährdet die Vertraulichkeit privater Kommunikation. Eine einfache Antwort gibt es nicht.Im weiteren Verlauf geht es um die Frage, wie lange Unternehmen ihre Logs aufbewahren sollten, warum eine möglichst große Datenmenge nicht automatisch zu besseren Ermittlungen führt und weshalb schlecht konfigurierte Systeme entscheidende Spuren innerhalb kürzester Zeit überschreiben können.Ein weiterer Schwerpunkt ist die internationale Strafverfolgung. Ronny berichtet, wie sich die Zusammenarbeit über Europol und gemeinsame Ermittlungsgruppen verbessert hat, weshalb große Operationen gegen Ransomware-Gruppen trotzdem Monate oder Jahre benötigen und warum Unternehmen auch dann Strafanzeige erstatten sollten, wenn der laufende Betrieb zunächst wichtiger erscheint.Zum Abschluss sprechen Nico und Ronny über eine neue Herausforderung: KI-generierte Bilder, Videos, Dokumente und digitale Spuren. Deepfakes und künstlich erzeugte Inhalte machen es zunehmend schwieriger, die Echtheit vermeintlicher Beweismittel zu beurteilen. Wer versteht, wie Forensiker nach Artefakten suchen, kann theoretisch auch versuchen, passende Spuren zu legen.Im Gespräch geht es außerdem um:Warum gelöschte oder überschriebene Spuren nicht immer endgültig verloren sindWie schnell Logfiles durch Fehlkonfigurationen unbrauchbar werden könnenWelche Möglichkeiten Cloud-Tokens bei einer laufenden Durchsuchung eröffnenWarum verschlüsselte Cloud-Daten über ein sichergestelltes Endgerät teilweise doch zugänglich werdenDas Spannungsfeld zwischen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Privatsphäre und StrafverfolgungWeshalb es keine allgemeingültige Aufbewahrungsfrist für Logs gibtWarum mehr gesammelte Daten nicht automatisch bessere Forensik bedeutenWie Europol und internationale Ermittlungsgruppen die Strafverfolgung verändert habenWas passiert, wenn Name und Adresse eines Täters bekannt sind, aber kein Zugriff möglich istWarum Unternehmen nach einem Cyberangriff trotzdem Strafanzeige erstatten solltenWie sich Beweissicherung und die Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs miteinander vereinbaren lassenWie KI, Deepfakes und manipulierte Artefakte die digitale Forensik verändernWarum eine theoretisch mögliche Manipulation noch lange keine plausible Erklärung für Tausende Dateien istEine Folge für Geschäftsführungen, IT- und Security-Verantwortliche, Ermittler, Krisenteams und alle, die verstehen wollen, wo digitale Forensik an technische, rechtliche und internationale Grenzen stößt.Das ist Teil 2 des Gesprächs. Teil 1 ist bereits im Podcast-Feed verfügbar.____________________________________________👤 Mehr InformationenRonny Bodach - LinkedIn Profil____________________________________________🎧 Reinschauen lohnt sich!🎙Podcast - Cybersecurity ist Chefsache: @cybersec_ist_chefsache🎙Podcast - Cybersecurity shall be C-Level priority: @cybersec_clevel_priority🎙Podcast - Die Zwei Auftrag: Cybersicherheit: @diezweicyberSchließe dich uns an, um tiefer in die Welt der digitalen Sicherheit einzutauchen.____________________________________________Du findest mich auf folgenden Social Media Kanälen:📸 Instagram: cybersec_ist_chefsache🕺 TikTok: cybersec_ist_chefsache🤝 LinkedIn - Nico: nicofreitag🤝 LinkedIn - Ann-Katrin: annkatrin📌 Kontaktaufnahme - Podcast: Cybersecurity ist Chefsache____________________________________________Deine Reise in die Welt der Cyber Security startet hier – ich freue uns darauf, mich mit dir zu vernetzen.
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    37 分
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