エピソード

  • 80 Jahre BZ: Cem Özdemir: "Dann ist die Frage, ob wir einfach kollektiv verblöden"
    2026/07/16
    Cem Özdemir, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, spricht bei BZ am Ohr über seine Anfänge im Lokaljournalismus, die Bedeutung regionaler Medien - und ein striktes Social-Media-Verbot für Jugendliche. Bei seinem ersten Besuch in Freiburg in seinem neuen Amt ist Cem Özdemir zu Gast im Podcast bei BZ-Politikchef Dietmar Ostermann. Anlässlich des 80. Geburtstags der Badischen Zeitung blickt Özdemir dabei auch auf seine eigene Vergangenheit zurück: Als Student arbeitete er als freier Journalist für die Südwestpresse und den Reutlinger Generalanzeiger – und verrät, welchen Trick er damals nutzte, um sein Honorar zu maximieren. Im Gespräch bezieht Özdemir klar Position zur Macht der großen Tech-Konzerne und zur Zukunft des Journalismus. Er fordert ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige und ein Handyverbot an Schulen – und erklärt, warum er darin nicht nur eine Frage des Kinderschutzes sieht, sondern eine Entscheidung über die wirtschaftliche und demokratische Zukunft des Landes. Warum bleibt er trotz aller Kritik auf der Plattform X, während andere Parteien sie verlassen haben? Özdemir spricht auch darüber, wie sich politische Kommunikation durch soziale Medien verändert – und was das für den Parlamentarismus bedeutet. Er erklärt, warum er eine Digitalabgabe für Tech-Konzerne unterstützt und wie das Geld in regionale Medien fließen könnte. Und: Welche Schlagzeile würde er sich selbst für die ersten Wochen seiner Landesregierung wünschen? Die Antwort – knapper als fünf Wörter – gibt es in dieser Folge von „BZ am Ohr". Diese Folge ist Teil einer Serie: Zum 80. Geburtstag der BZ gibt es diese Woche nicht nur einmal BZ am Ohr - sondern vier Mal. In den anderen Folgen werfen mit unserer Chefredaktion einen Blick hinter die Kulissen, wir erklären, warum und wie JournalistInnen KI nutzen - und wir machen uns auf die Suche nach der perfekten Geschichte.
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    30 分
  • 80 Jahre BZ: Auf der Suche nach der perfekten Geschichte mit Joshua Kocher und Jannik Jürgens
    2026/07/15
    Wie erzählt man die perfekte Geschichte? Was macht eine gute Lokalgeschichte aus? Und warum ist das ausgerechnet für eine Regionalzeitung wie die BZ so wichtig? Zum 80. Geburtstag werfen wir bei BZ am Ohr einen Blick hinter die Kulissen. Im Interview mit Podcast-Redakteurin Dora Schöls erklären BZ-Reporter Joshua Kocher und Jannik Jürgens, warum es in einer Zeitung heute nicht mehr ausreicht, einfach nur zu informieren. Joshua Kocher und Jannik Jürgens sind derzeit als sogenannte Resilienzreporter für die BZ im Einsatz: Sie ziehen von Lokalredaktion zu Lokalredaktion – von Lahr über Müllheim bis nach Lörrach – und helfen den Kolleginnen und Kollegen vor Ort dabei, die bestmöglichen Geschichten zu finden und zu erzählen. Beide haben nach ihrem Volontariat bei der BZ an der Reportageschule Reutlingen das Handwerk des Erzählens verfeinert und danach freiberuflich für Magazine gearbeitet. In der Folge kommen auch der ehemalige BZ-Chefreporter Stefan Hupka, BZ-Chefredakteurin Carolin Buchheim, BZ-Lokalreporter Patrik Müller und Datenexpertin Katja Fleischmann zu Wort. Wie findet man die Geschichten, die einen nicht loslassen? Wie viel Zeit braucht eine wirklich gute Reportage? Wie bringt man Menschen dazu, Intimes preiszugeben – und wie schützt man sie dabei vor sich selbst? Und wo verläuft die Grenze zwischen journalistischem Erzählen und Fiktion? Antworten auf all das gibt es in dieser Folge von BZ am Ohr. Diese Folge ist Teil einer Serie: Zum 80. Geburtstag der BZ gibt es diese Woche nicht nur einmal BZ am Ohr - sondern vier Mal. In den anderen Folgen werfen mit unserer Chefredaktion einen Blick hinter die Kulissen, wir erklären, warum und wie JournalistInnen KI nutzen - und Ministerpräsident Cem Özdemir ist bei uns im Podcast zu Gast.
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    39 分
  • 80 Jahre BZ: "Die regionale Verwurzelung prägt uns bis heute", sagt die Chefredaktion
    2026/07/14
    80 Jahre Badische Zeitung – das nehmen wir zum Anlass für einen besonderen Blick hinter die Kulissen des regionalen Journalismus in Südbaden. In dieser Jubiläumsfolge von „BZ am Ohr" sind Carolin Buchheim und Stephan Schröter zu Gast, die seit gut einem Jahr gemeinsam die Chefredaktion der BZ bilden. Wie sind die beiden eigentlich zum Journalismus gekommen? Und was hat sie dazu bewogen, die Doppelspitze der größten Regionalzeitung im Südwesten zu übernehmen? Im Gespräch erzählen Buchheim und Schröter von ihren sehr unterschiedlichen Werdegängen – von ersten journalistischen Gehversuchen über Stationen bei Springer und dem Freiburger Online-Magazin fudder.de bis hin zur Chefredaktion. Außerdem nehmen sie die Hörerinnen und Hörer mit ins Gründungsjahr 1946: Wie entstand die BZ damals in einem Waschraum im Freiburger Herderbau – und welche demokratische Mission steckte hinter der Gründung? Und was verbindet die Arbeitsweise der Redakteurinnen und Redakteure von damals mit der von heute? Wie funktioniert Führung zu zweit – und wo liegen die Vorteile einer Doppelspitze? Wie begegnet die BZ als Familienunternehmen den Herausforderungen des digitalen Wandels, sinkenden Printauflagen und immer mehr KI im Journalismus? Und lesen die Chefredakteurin und der Chefredakteur eigentlich selbst noch die gedruckte Zeitung? Antworten auf diese Fragen gibt es in dieser Folge von „BZ am Ohr". Diese Folge ist Teil einer Serie: Zum 80. Geburtstag der BZ gibt es diese Woche nicht nur einmal BZ am Ohr - sondern vier Mal. In den anderen Folgen gehen wir auf die Suche nach der perfekten Geschichte, wir erklären, warum und wie JournalistInnen KI nutzen - und Ministerpräsident Cem Özdemir ist im Podcast zu Gast.
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    52 分
  • Robert Heart, der Tunisee und das Sea You: Ein DJ, der jeden Wandel miterlebt hat
    35 分
  • Tipps fürs Fernwandern für Frauen - „Den Mental Load hinter sich lassen“
    2026/07/02
    Die BZ verschenkt 1000 Gratis-Abos: mehr.bz/gratisabo Fernwandern für Frauen – allein, leicht und mit Mut: Darum geht es in dieser Folge von „BZ am Ohr" mit der Wanderexpertin und Autorin Nina Rühlig. Sie ist bereits den GR10 durch die Pyrenäen gelaufen, hat den Stevenson-Weg durch die Cevennen erkundet und zuletzt drei Wochen lang allein den Küstenwanderweg in der Bretagne zurückgelegt – nebenbei hat sie dabei gleich einen Wanderführer geschrieben. In ihrem Buch „Fernwandern für Frauen" lädt sie Frauen ein, sich mit Mut und Freude auf Mehrtagestouren zu wagen. Was meint Nina, wenn sie vom „Luxus der Leichtigkeit" spricht? Es geht ihr nicht nur ums Gepäck, sondern auch um etwas viel Größeres: den Mental Load, gesellschaftliche Erwartungshaltungen – und wie das Wandern beides hinter sich lässt. Im Podcast erzählt sie, welche Ängste Frauen am häufigsten davon abhalten, loszugehen, und wie man ihnen schon bei der Planung begegnen kann. Außerdem verrät sie, was wirklich in den Rucksack gehört, worauf Frauen beim Kauf von Rucksack und Wanderschuhen achten sollten – und warum man Letzere unbedingt nachmittags anprobieren sollte. Nina spricht in „BZ am Ohr" auch über Themen, die im Wanderkontext selten offen diskutiert werden: Menstruation auf dem Trail, Wandern in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren. Und sie erzählt, wie es sich anfühlt, nach sieben Wochen in den Pyrenäen wieder im Alltag anzukommen – und warum das gar nicht so einfach ist. Welche Tour plant sie als nächstes? Und was braucht es wirklich, um einfach loszugehen? Das Buch „Fernwandern für Frauen - Ein Leitfaden rund um Mehrtagestouren“ ist im Mai im Conrad Stein Verlag erschienen. Nina Rühlig schreibt außerdem in ihrem Blog ninawandert.de. Die BZ verschenkt 1000 Gratis-Abos: mehr.bz/gratisabo
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    40 分
  • Live-Podcast: Macht KI unser Leben wirklich besser?
    2026/06/28
    Christian Steiger, Aya Jaff, Julia Bösch, Dominic von Proeck und Timo Mayer diskutieren im Historischen Kaufhaus in Freiburg über Künstliche Intelligenz: Mehr als 2 Billionen Euro – eine Zahl mit 12 Nullen. So viel Geld wird wohl allein dieses Jahr in die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz gesteckt. KI verändert gerade alles: die Dimensionen unseres Wirtschaftssystems, die Arbeit in jedem Unternehmen, den Alltag von uns Menschen. Aber wozu das Ganze? Was soll die KI bewirken – und was bewirkt sie tatsächlich? Macht sie unser Leben wirklich besser? Um diese Fragen ging es im Live-Podcast am vergangenen Dienstag bei der dritten Ausgabe der „Evolve“, einer Fachkonferenz für KI und Marketing. Organisiert wird die Veranstaltung von Macs, der Marketing Community Freiburg/Südbaden, die Badische Zeitung ist Medienpartnerin. Moderiert wurde der Live-Podcast von BZ-Redakteurin Dora Schöls. Bei der KI-Revolution stehen wir noch ganz am Anfang – darüber waren sich die fünf Gäste einig. Und: Wir sprechen zwar über Technologie, letztlich soll es aber um den Menschen gehen. Nur: Was genau ist der Mehrwert von KI? Da gingen die Meinungen auseinander. Sie soll „das Leben einfacher und besser machen“, sagte Timo Mayer, Vorstand der Freiburger Digitalagentur Virtual Identity. „KI ist ein Werkzeug. Ein Hammer macht das Leben auch nicht besser, sondern das, was wir daraus machen.“ So sah das auch Julia Bösch, Gründerin des Online-Styling-Services Outfittery. Ihr Produkt verbessere das Leben der Kunden – weil diese sich mit der neuen Kleidung „wohl fühlen und anders auftreten“. Dabei ersetze die KI keine Menschen, sondern gebe mehr Zeit etwa für menschliche Kundenbeziehungen. Entschieden widersprach Autorin Aya Jaff: KI gebe es nur auf Basis von menschlichem Wissen. Die Arbeit etwa von kreativen Menschen werde zum KI-Training verwendet – ohne dass diese Menschen um Erlaubnis gefragt würden. Wie verändert es das menschliche Miteinander, wenn ein Unternehmen KI-Agenten als eigenständige Mitarbeitende mit Personalakte und Feedbackgesprächen einsetzt, so wie das Schulungs-Startup Leaders of AI? „Wir versuchen, den menschlichen Austausch mehr wertzuschätzen“, betonte Gründer Dominic von Proeck. Regelmäßig treffe sich das Team auf Mallorca – ohne die KI-Kollegen. Allerdings: Wenn die KI immer mehr Aufgaben übernehmen kann, müsse man schon aufpassen, dass man selbst kritisch bleibt, ergänzte Lexware-Chef Christian Steiger: „Wir sind alle Convenience-Schweine, wir lieben es, nicht nachzudenken.“ Dabei brauche es genau das im Umgang mit der KI. Was bedeutet es, wenn Menschen die KI nicht mehr kontrollieren können? Welche menschlichen Fähigkeiten werden jetzt wieder wichtig? Und lösen wir mit der KI überhaupt die richtigen Probleme? Um diese und weitere Fragen geht es in dieser Live-Folge von BZ am Ohr.
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    53 分
  • Warum Kinder die Schule verweigern – und wer dann hilft
    2026/06/25
    Schulabsentismus – wenn Kinder und Jugendliche wochenlang, monatelang oder sogar jahrelang nicht zur Schule gehen – ist ein wachsendes Problem, das seit der Pandemie deutlich zugenommen hat. In dieser Folge diskutiert BZ-Redakteurin Katharina Meier mit drei Gästen über Ursachen, Hilfsangebote und die Grenzen des Systems. Zu Gast sind die Kinder- und Jugendpsychotherapeutin an der Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) Freiburg Frau Kaiser, der Lehrer und ASKO-Mitarbeiter Alexander Schwieren sowie Frau Müller – eine Mutter, deren Tochter fast zwei Jahre nicht zur Schule gehen konnte. Im Mittelpunkt steht die bewegende Geschichte von Frau Müllers Tochter: Mit zwölf Jahren hörte sie nach Mobbing-Erfahrungen auf, zur Schule zu gehen. Was folgte, war ein langer Weg durch Beratungsstellen, lange Wartezeiten und schließlich die Kinder- und Jugendpsychiatrie – wo die Diagnosen soziale Phobie und Autismus-Spektrum-Störung gestellt wurden. Welche Rolle spielte die Tagesklinik als „Game Changer"? Und wie hat eine berufstätige Mutter im Schichtdienst diese 20 Monate gemeistert? Die Expertinnen und Experten beleuchten, welche psychischen Erkrankungen hinter Schulabsentismus stecken können – von Depression über Angststörungen bis hin zu unerkannten Lese-Rechtschreib-Störungen – und warum Druck allein selten hilft. Welche Frühwarnzeichen sollten Eltern und Lehrkräfte kennen? Was können Schulen tun, und wo stoßen alle Beteiligten an ihre Grenzen? Und was braucht es politisch, damit betroffene Familien nicht so lange allein kämpfen müssen?
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    1 時間 19 分
  • Ratten im OP, sterbende Kinder und kaum Hygiene: Was eine Gundelfingerin im Sudan erlebt hat
    2026/06/18
    Krieg, Hunger, Krankheiten: Menschen auf dieser Welt erleben unfassbares Leid. Diesen Menschen will Sabine Breisacher aus Gundelfingen helfen. Für die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen geht sie in Länder wie den Sudan, Afghanistan oder in das größte Flüchtlingslager der Welt in Bangladesch. Wie geht sie mit dem Leid und dem Sterben um? Bringt sie sich da auch selbst in Gefahr? Und erlebt sie vor Ort auch schöne Momente? Darüber spricht die 57-jährige Intensivpflegerin, die hauptberuflich an der Uniklinik in Freiburg arbeitet, in dieser Folge von BZ am Ohr mit BZ-Redakteurin Nikola Vogt. Sabine Breisacher erzählt, was sie bei ihrem jüngsten Einsatz im Sudan erlebt hat: katastrophale hygienische Zustände, eine Sterblichkeitsrate von 20 Prozent auf der Neugeborenenstation und immer wieder Shootings, bei denen auch Unbeteiligte getroffen werden können. Wie geht sie mit einer solchen Belastung um? Außerdem erklärt Sarah Meschenmoser, Leiterin der politischen Abteilung von Ärzte ohne Grenzen Deutschland, warum die humanitäre Lage im Sudan so dramatisch ist – und welche Folgen der Rückzug der USA mit dem Ende von USAID für die internationale Nothilfe hat.
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    38 分