『Axel Haubrok: Warum man Kunst nicht kaufen sollte, die einen sofort anspricht.』のカバーアート

Axel Haubrok: Warum man Kunst nicht kaufen sollte, die einen sofort anspricht.

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Man steht vor einem Kunstwerk und irgendwann kommt der Moment, in dem das bloße Betrachten nicht mehr genügt. Man möchte es besitzen, festhalten, es in den eigenen Lebenskontext überführen. Aus diesem Impuls ist über Jahrzehnte eine der konsequentesten Privatsammlungen Deutschlands entstanden: die Sammlung Haubrok in Berlin. Was mit abstrakter Malerei begann, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer international profilierten Privatsammlung, die heute über tausend Werke der Konzeptkunst und Minimal Art umfasst. Mit Positionen von Wolfgang Tillmans, Franz West, Olafur Eliasson bis hin zu Christopher Williams besticht die Sammlung Haubrok nicht nur durch ihren Umfang, sondern vor allem durch ihre inhaltliche Schärfe. Beheimatet ist sie an einem Ort, der mit klassischen Ausstellungskonventionen bricht: der ‚Fahrbereitschaft‘ in Berlin-Lichtenberg. Auf einem ehemaligen DDR-Gewerbeareal trifft internationale Kunst auf industriellen Pragmatismus. Dieser Kontrast spiegelt die Haltung von Barbara und Axel Haubrok wider: Kunst ist für sie kein dekoratives Endprodukt, sondern ein intellektuelles Arbeitsfeld. Wir freuen uns, in dieser Folge von KUNSTBLICK mit Axel Haubrok über den Mut zum inhaltlichen Fokus, die Vision der Fahrbereitschaft und die Frage zu sprechen, warum die eigene Intuition beim Kunstkauf manchmal der schlechteste Berater ist. Viel Vergnügen wünschen Sascha Worrich und Andreas Maurer.
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