#7: Das Leben hat kein Regelhandbuch – Solistinnen unter sich
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Was passiert, wenn wir aufhören zu fragen: „Wie macht man das eigentlich?“ – und stattdessen fragen: „Wie passt es für mich?“
In dieser Folge sitze ich zum ersten Mal nicht allein vorm Mikrofon. Meine Freundin Anna ist zu Gast – eine Frau, die für mich schon lange eine echte Solo-Inspiration ist. Nicht, weil sie demonstrativ gegen gesellschaftliche Regeln rebelliert. Sondern weil sie ihr Leben erstaunlich konsequent danach gestaltet, was für sie richtig ist.
Wir sprechen darüber, warum wir Frauen so oft versuchen, es „richtig“ zu machen. Warum eine Beziehung plötzlich Erwartungen erzeugen kann, die wir als Single nie hatten. Warum Alleinsein etwas völlig anderes ist als Einsamkeit. Und warum es manchmal verdammt viel Mut braucht, nicht dorthin zu springen, wo alle anderen hinspringen.
Anna erzählt außerdem von einer ihrer größten Entscheidungen: Solo-Mutter zu werden. Von dem Druck der biologischen Uhr, von alternativen Familienmodellen – und von dem Moment, in dem sie erfahren hat, dass sie schwanger ist und plötzlich eine riesige Last von ihr abgefallen ist.
Denn vielleicht brauchen wir für ein gutes Leben nicht zwingend den einen Menschen.
Vielleicht brauchen wir vielmehr ein Dorf.
Eine Folge über Freundschaft, Selbstwirksamkeit, Beziehungen, Solo-Mutterschaft – und über die Freiheit, das eigene Leben nicht nach dem Regelhandbuch zu bauen.
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