#60 Die Zufriedenheitsfalle: Warum glückliche Mitarbeiter nicht automatisch Gas geben
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In dieser Episode hinterfragt Romy Kopsch die gängige Praxis, in Unternehmen primär die Mitarbeiterzufriedenheit zu messen, da man auch „zufrieden sein und sich vor der Arbeit drücken“ kann. Markus Väth schlüsselt daraufhin den klassischen Motivations-Mix auf: Neben intrinsischen und extrinsischen Faktoren betont er die oft vernachlässigte Gestaltung der Arbeitsbedingungen (wie funktionierende IT oder intakte Sozialräume). Sie kommen zu dem Schluss, dass Motivation häufig aus einer konstruktiven Unzufriedenheit entsteht. Der entscheidende „Übertragungsriemen“ in die Praxis ist dabei das soziale Gefüge: Menschen leisten und verändern Dinge primär für ihr direktes Team, weshalb rein abstrakte, organisationsweite „Purpose-Kampagnen“ oder starre Zufriedenheitsbefragungen ohne echten Dialog oft verpuffen.