『#6 Silvia Levenson und “Recovered Identity"』のカバーアート

#6 Silvia Levenson und “Recovered Identity"

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Ein paar grüne Kindersocken, Strampler in Blau, ein rotes Lätzchen – Babykleidung, flach an der Wand aufgereiht: hunderte Stücke aus buntem Glas. Nachempfunden der Kleidung aus dem Fundus der Abuelas de Plaza de Mayo. Seit knapp 30 Jahren schafft Silvia Levenson diese gläsernen Babykleider – als Erinnerung an eine Diktatur, die sie selbst erlebt hat. Silvia Levenson gehört zu den Künstlerinnen, deren Werk die Sammlung der Alexander Tutsek-Stiftung von Anfang an mitgeprägt hat. Ihre Arbeiten wurden in mehreren Ausstellungen der Stiftung gezeigt – darunter „So Much Love and Compassion" (2023) und „Love, Maybe" (2025). Das Herzstück der Zusammenarbeit ist das fortlaufende Werk „Recovered Identity": Die Alexander Tutsek-Stiftung erwarb die Serie 2018 mit damals 118 gläsernen Babykleidungsstücken. Seitdem wächst diese Serie – mit jeder wiedergewonnenen Identität. Heute zählt sie 133 Stücke. Ein lebendiges Archiv, das Silvia Levenson Jahr für Jahr ergänzt.
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