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47 | Stille Entzündung im Darm – Wenn Dein Blutbild totalen Alarm schlägt und keiner zuhört

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Folge mir für mehr auf Instagram @darmgluecklich Du möchtest Hilfe bei Deinem Darm-Drama? Hier findest Du meine Darmhilfe Du möchtest meine Checklist zur Stuhlanalyse? Kommentiere ENTZÜNDUNG unter einem meiner Reels auf Instagram @darmgluecklich Heute geht es um Entzündungen – auch um die, die man irgendwann eindeutig erkennt. Aber vor allem um die, die dein Körper spürt, bevor sie jemand erkennt. Es geht um stille Signale, um übersehene Werte, um Blutbilder, die schreien – und um einen Körper, der endlich gesehen werden will. Du erfährst, warum du dich nicht krank fühlen musst, um entzündet zu sein. Warum Cortison nicht immer die Lösung ist. Und warum eine ganzheitliche Betrachtung deines Darms oft der Schlüssel zu mehr Energie, besserer Haut und echter Lebensfreude ist. Und ich erzähle dir die Geschichte von Lena – einer Frau, die dachte, sie übertreibt. Bis ihre Werte eine andere Sprache sprachen. Ein darmglückliches Hallo – und willkommen zu deiner wöchentlichen Portion Darmglück. Bauchgefühl, Klarheit und Krawall gegen Überforderung im System. Heute mit einer Folge, die mir besonders am Herzen liegt. Denn sie zeigt, wie sehr unser Körper ruft – und wie selten jemand hinhört. Meine Kundin Lena kennt mich schon lange. Sie kommt seit Jahren in meine Apotheke. Immer freundlich, reflektiert, kontrolliert. So jemand, bei dem man denkt: „Die weiß, was sie tut.“ Ich kannte natürlich ihre Medikation. Wir hatten auch schon öfter über ihre Beschwerden gesprochen. Sie hatte immer wieder Quaddeln, Juckreiz, eine Haut, die sich regelrecht wehrte. Und ein Bauchgefühl, das sie nicht mehr einordnen konnte. Aber wie viele meiner Kund:innen dachte auch sie: „Ich bin ja in Behandlung.“ Und solange ein Arzt draufschaut, wird es schon irgendwie weitergehen. Der Gedanke, dass man zusätzlich eine Stuhlanalyse machen sollte – das war für sie zunächst nicht greifbar. Denn: Der Arzt macht sie ja nicht. Also wird sie wohl nicht nötig sein, oder? Dann kam der Tag, an dem sie nicht mehr ruhig war. Sie stand vor mir in der Apotheke, müde, kraftlos, wütend – und sagte: „Ich hab die Nase voll.“ Was war passiert? Ihr Blutbild war eskaliert. Die Blutsenkung – kurz BSG genannt – war extrem erhöht. Die Blutsenkung ist ein unspezifischer Entzündungswert: Er misst, wie schnell sich rote Blutkörperchen in einem Röhrchen absetzen. Je schneller das passiert, desto wahrscheinlicher ist eine Entzündung im Körper. Auch der CRP-Wert – also das C-reaktive Protein – war weit über dem, was man für normal halten kann. CRP ist ein Akut-Phase-Protein. Es steigt im Blut an, wenn der Körper auf eine Entzündung reagiert. Das heißt: Irgendwo brennt es. Und zwar ordentlich. Doch statt einer Ursache gab es nur Vermutungen. Der Hausarzt meinte: „Wir versuchen es noch mal mit einer Helicobacter-Therapie.“ Zwei Antibiotika. Plus PPI, also ein Magenschutzpräparat. Mein Pokerface saß. Aber innerlich? Alarmstufe rot. Nicht dieser Darm. Und dann kam es noch dicker: „Ich überweise Sie an einen Onkologen. Der macht auch Endokrinologie.“ Was bedeutet das? Onkologie ist die Fachrichtung für Krebserkrankungen.Endokrinologie befasst sich mit Hormonen und dem Stoffwechselsystem. Lena sollte dort überprüft werden, ob eine hormonelle Ursache hinter den dauerhaften Entzündungswerten steckt. Aber was sie gehört hat, war: Krebs. Und das war der Moment, in dem sie emotional ausstieg. Denn was niemand mehr hinterfragte, war ihr Darm. Dabei war vor etwa einem Jahr sogar eine Darmspiegelung gemacht worden. Ergebnis: unauffällig. Kein Morbus Crohn. Keine Colitis ulcerosa. Kein klassisches Krankheitsbild. Aber das Blutbild schrie. Ihr Körper schrie. Und niemand konnte erklären, warum. Und genau da – an dieser Stelle, an der sie das Vertrauen fast verlor – kam ihre Frage: *“Gibt’s da nicht noch was anderes? Könntest du… mit mir schauen?“ Wir setzten uns zusammen. Und das war der Moment, an dem ihre Geschichte eine neue Richtung nahm. Als ich mit Lena die Ergebnisse ihrer Stuhlanalyse besprochen habe, war sie fassungslos. Nicht weil es irgendeine krasse Diagnose war. Sondern, weil sie nie für möglich gehalten hätte, dass ihr Darm in diesem Zustand ist – und niemand es bisher gesehen hat. Denn Lena hatte keine chronisch-entzündliche Darmerkrankung. Keine Diagnose wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa. Und doch war da eine stille Entzündung. Und zwar eine, die man sehen konnte. Wenn man hinschaut. Die Analyse zeigte: Calprotectin: deutlich erhöht – ein Marker für Entzündung in der DarmschleimhautZonulin: zu hoch – Hinweis auf eine gestörte, geöffnete DarmbarriereHistamin: so hoch, dass der Körper gefühlt im Dauer-Alarm warsIgA: zu niedrig – das bedeutet: die lokale Immunabwehr im Darm war erschöpftDysbiose: das Mikrobiom war aus dem GleichgewichtKaum noch Butyratbildner: also jene Bakterien, die entzündungshemmende Fettsäuren ...
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