37 - So viel Production Value mit so wenig Budget?
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eim Re:Frame Filmfestival in Amberg haben wir gemeinsam mit dem Festival einen Sonderpreis vergeben. Unsere Wahl fiel auf „Ebenbilder“ von Fiona – einen 13-minütigen Bachelorfilm, der uns vor allem durch seinen Look, seine Inszenierung und seinen erstaunlich hohen Production Value aufgefallen ist.
In dieser Folge sprechen wir mit Fiona darüber, wie „Ebenbilder“ entstanden ist. Der Film spielt in einer Gruppentherapie für künstliche Menschen und stellt eine ungewöhnliche Frage: Was wäre, wenn künstliche Intelligenzen irgendwann ein Bewusstsein entwickeln – und mit ihrer eigenen Existenz klarkommen müssten?
Wir schauen hinter die Kulissen der Produktion: Wie stellt man humanoide Roboter mit Make-up, Schauspiel, Sound und Postproduktion dar? Wie findet man eine zehnjährige Hauptdarstellerin? Wie entsteht mit Hochschultechnik, einem kleinen Team und wenigen hundert Euro Budget ein Film, der deutlich größer aussieht?
Fiona erzählt außerdem von ihrem Weg Richtung Drehbuch und Regie, ihren Erfahrungen bei Bewerbungen an Filmhochschulen und ihrem Plan, nach dem Studium professionell in der Filmbranche Fuß zu fassen.
Und natürlich sprechen wir über KI. Fiona hat sie bereits beim Drehbuchschreiben und in der Postproduktion eingesetzt und sieht darin weniger eine Bedrohung als ein Werkzeug, das Filmemachen künftig deutlich zugänglicher machen könnte. Gleichzeitig diskutieren wir, wo KI an ihre kreativen Grenzen stößt und warum vielleicht gerade kreative Menschen gute Voraussetzungen haben, sich an die Veränderungen anzupassen.
Den Kurzfilm „Ebenbilder“, Fionas Instagram-Kanal und weitere Links findet ihr unten in der Beschreibung.