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#30 | Unser Senf zur 23-Kilo-Geschäftsidee

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Während Lisa und Sandra beim Metal Business Club auf dem Summer Breeze unterwegs waren, hat Jenny einfach mal eine neue Geschäftsidee in die Tat umgesetzt: Sie hat sich einen japanischen Gacha-Automaten gekauft, den sie künftig für Hochzeiten, Firmenevents, Geburtstage und andere Veranstaltungen vermieten möchte. Das Problem: Der Automat steht jetzt wirklich da. Und mit ihm ungefähr 1.000 neue Fragen. Wie transportiert man ein 23-Kilo-Metallding? Welche Kapselgröße ist sinnvoll? Wer haftet, wenn etwas kaputtgeht? Selbstabholung oder Lieferung? Was muss in die AGB? Wie vermarktet man etwas, von dem viele Menschen noch gar nicht wissen, dass sie es unbedingt haben wollen? Und vor allem: Was, wenn die vermeintlich geniale Idee doch nicht funktioniert? Genau darüber sprechen wir in dieser Folge. Denn plötzlich sind wir mittendrin im Markenaufbau: Zielgruppen, Positionierung, Name, Maskottchen, Website, SEO, Landingpages, Pinterest, Instagram, Kurzvideos, Kooperationen, Offline-Sichtbarkeit und sogar ein eigenes Soundlogo. Aus einem Automaten wird innerhalb von 48 Minuten gefühlt ein kompletter Marketingplan. 🌭 Dabei geht es aber nicht nur um Jennys neues Business. Wir sprechen darüber, warum eine gute Geschäftsidee nicht unbedingt mit einem ausgefeilten Businessplan beginnen muss. Manchmal gibt es zuerst ein konkretes Problem oder einen Bedarf – und danach entsteht das Unternehmen darum herum. Genau das bringt Sandra in der Folge auf den Punkt: Statt erst zu beschließen „Ich möchte mich selbstständig machen“ und anschließend verzweifelt nach einem Angebot zu suchen, kann auch erst die Idee da sein und alles andere folgen. Außerdem diskutieren wir darüber, warum Sichtbarkeit am Anfang wichtiger sein kann als perfekte Zielgruppenselektion. Lisa plädiert ziemlich eindeutig dafür, erst einmal rauszugehen, sichtbar zu werden und später anhand echter Erfahrungen stärker zu selektieren. Und weil eine Marke eben nicht nur online entsteht, geht es auch um T-Shirts, Aufkleber, WhatsApp-Status und all die kleinen Möglichkeiten, bei denen andere Menschen mit einer Marke in Kontakt kommen können. Ein Beispiel dafür liefert direkt der Metal Business Club: Mitglieder bekommen Shirts und Aufkleber – und tragen die Marke damit automatisch nach draußen.
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