29. Grube Messel – UNESCO-Welterbe und paläontologische Goldgrube
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Die Grube Messel bei Darmstadt gehört zu den bedeutendsten Fossillagerstätten der Welt und ist seit 1995 UNESCO-Weltnaturerbe. Vor rund 47 Millionen Jahren entstand hier durch eine gewaltige Wasserdampfexplosion ein tiefer Kratersee, in dessen sauerstoffarmen Tiefen sich feinste Sedimente ablagerten. In diesem besonderen Milieu konnten abgestorbene Tiere und Pflanzen nahezu vollständig erhalten bleiben – oft inklusive Haut, Haaren oder sogar Mageninhalten. Das Ergebnis ist ein einzigartiges Fenster in eine tropische Lebenswelt des frühen Tertiärs.
Die Fossilien aus Messel dokumentieren ein komplettes Ökosystem: Säugetiere, Vögel, Reptilien und Insekten sind in außergewöhnlicher Detailtiefe überliefert. Zu den bekanntesten Funden zählt das Messeler Urpferdchen, an dem sich die rasante Entwicklung der Säugetiere nach dem Aussterben der Dinosaurier nachvollziehen lässt. Mit dem Paläontologen und Geschäftsführer Philipp Havlik sprechen wir in dieser Folge von Paläotalk über die Entstehung der Lagerstätte, darüber, welche besonderen Fossilien hier geborgen wurden, und warum Messel bis heute als eine der wichtigsten Fundstellen für das Verständnis früher Säugetierökosysteme gilt.
Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram: https://www.instagram.com/palaeotalk
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©Bildcopyright: Senckenberg/Sven Tränkner