#29 | Anna Rossinelli, Musikerin
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Anna Rossinelli zählt zu den wenigen Schweizer Künstlerinnen, die sich seit ihrem Debüt 2008 und dem internationalen Schub durch den Eurovision Song Contest 2011 dauerhaft etablieren konnten. Kurz vor der Veröffentlichung von «Heat» (21. November 2025) zeigt sie sich im Gespräch mit Podcaster Christoph Soltmannowski fokussiert und klar ausgerichtet.
«Heat» verzichtet auf ein übergeordnetes Konzept und setzt auf elf eigenständige Songs.
Rossinelli spricht von «Vignetten», die unterschiedliche Stimmungen abbilden. Musikalisch bewegt sich das Album zwischen Pop, Rock und Singer-Songwriter und ist so angelegt, dass einzelne Tracks auch unabhängig funktionieren.
Der Titelsong «Heat» hat sich früh als starker Radio-Track etabliert. Ergänzt wird er durch Songs wie «Stolen Kingdoms» mit gesellschaftspolitischem Unterton oder das rockigere «If You Don’t Know».
Diese Bandbreite erhöht die Einsatzmöglichkeiten – von Airplay bis Live-Performance.
Für «Heat» öffnete Rossinelli den Produktionsprozess gezielt. Die Zusammenarbeit mit jüngeren Schweizer Songwriterinnen und Produzentinnen wie Dana oder Lisa Oribasi («Victoria Line») brachte neue Perspektiven. Die Sessions waren direkt und effizient angelegt und zielten darauf ab, Routinen aufzubrechen.