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#123 Marine, Meyer Werft, USA, EU – VSM-Chef Lüken im Schiffbau-Gespräch

#123 Marine, Meyer Werft, USA, EU – VSM-Chef Lüken im Schiffbau-Gespräch

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概要

Reinhard Lüken, Hauptgeschäftsführer beim deutschen Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM), ist ein erfahrener Experte für das Werften-Geschäft. Seit Jahren warnt er vor einer wachsenden Abhängigkeit der Schifffahrt von der asiatischen, speziell chinesischen, Schiffbau-Industrie. Er fordert deutlich mehr Engagement seitens der hiesigen Politik, um einen fairen Wettbewerb mit den staatlich enorm unterstützen Werften in Fernost zu ermöglichen. Angesichts der welt- und geopolitischen Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit sieht er jetzt einen veränderten Realitätssinn in Berlin. Allerdings spricht er sich auch für einen stärkeren europäischen Schulterschluss aus: "Wir werden die Themen nicht alleine national lösen und dürfen nicht den Weg gehen, den wir in den letzten 20 Jahren gegangen sind", sagt Lüken im HANSA Podcast. In der Episode spricht er über den Marine-Schiffbau, der großes Potenzial berge sowie eine große Nachfrage in auch in den anderen Segmenten, in denen die deutschen Werften aktiv sind. Aber: "Nur mit Highend können wir die kritische Messe unter Umständen nicht aufrechterhalten." Eine Verdopplung des Umsatzes der Schiffbau-Industrie hält er dennoch für "nicht überambitioniert", sieht die Branche in einer "absoluten Wachstumsphase". Lüken spricht unter anderem über die Übernahme von NVL aus der Lürsse-Gruppe durch den Rüstungskonzern Rheinmetall, die Querelen um die Meyer Werft sowie seiner Ansicht nach schwierige Aspekte in der Sanierung nach dem Staatseinstieg. Außerdem geht es um das deutsche Vergaberecht ("Der Auftrag nach Spanien war ein Fehler"), Vor- und Nachteile von Staatswerften, die Politik der US-Regierung Trump für die Werften ("Wir können den Amerikanern helfen") und den vieldiskutierten Jones Act sowie die anstehende Nationale Maritime Konferenz in Emden. Von dem Treffen von Politik und maritimer Wirtschaft erwartet er deutlich mehr Konkretes als von der letzten Ausgabe in Bremen vor einigen Jahren: "Unser Anspruch an eine Nationale Maritime Konferenz ist größer", so Lüken, der auf entsprechende Initiativen aus der Wirtschaft sowie Gespräche mit Wirtschaftsministerin Reiche und den Maritimen Koordinator der Bundesregierung, Christoph Ploss, eingeht.
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