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#103 Der viszerale (Eingeweide-) Schmerz - dumpf, drückend, diffus

#103 Der viszerale (Eingeweide-) Schmerz - dumpf, drückend, diffus

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Bauch- und Unterleibsschmerzen gehören zu den häufigsten Gründen für eine Vorstellung in der Notaufnahme – bei Frauen stehen sie an sechster, bei Männern an zehnter Stelle eines Notfallkontaktes. Viszeraler Schmerz (Eingeweideschmerz) entspringt den inneren Organen des Brust-, Bauch- und Beckenraums und folgt völlig eigenen neurobiologischen Gesetzen. Er ist schwer zu lokalisieren, wird oft als dumpf oder krampfartig beschrieben und strahlt paradoxerweise in ganz andere Körperregionen aus. Viele kennen das Phänomen, dass bei einem Herzinfarkt Schmerzen im linken Arm auftreten. Warum ist das so? Warum ist Organschmerz so anders als ein brennender Schnitt im Finger? Während wir oberflächliche Verletzungen fast millimetergenau bestimmen können, bleibt der Schmerz in der Tiefe unseres Körpers oft ein vages Rätsel. In dieser Folge von Schmerzmedizin konkret tauchen wir tief in die Welt des viszeralen Schmerzes (Eingeweideschmerz) ein. Wir beleuchten die neurobiologischen Besonderheiten, sprechen über typische Krankheitsbilder vom Brustraum bis zu den Geschlechtsorganen Dr. Silvia Maurer spricht mit dem Experten Dr. Thomas Hofmann vom Schmerzzentrum Dortmund über die klinischen Kennzeichen, die differenzierte Diagnostik und moderne, ganzheitliche Therapiekonzepte bei akuten und chronischen Organschmerzen. Also: Ton einschalten, Erwartung auf „positiv“ stellen, es wird wieder spannend Moderation: Dr. med. Silvia Maurer Fachärztin für Anästhesiologie, Spezielle Schmerztherapie, Palliativmedizin, Psychotherapie, Akupunktur, Chinesische Arzneimitteltherapie (ÖÄK), Algesiologin DGS, Ehrenmitglied der DGS Experte: Dr. med. Thomas Hofmann: Facharzt für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Spezielle Schmertherapie, Oberarzt an der Klinik für Anästhesie am Knappschaftskrankenhaus, Leiter der Schmerzambulanz und des DGS Schmerzzentrums in Dortmund. Anmerkung: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit und Zuhörens im Podcast wird bei Personenbezeichnungen die männliche Form gewählt. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter (m/w/d). Disclaimer: „Dieser Podcast dient der Information und ersetzt nicht das Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt.“
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